Ernte im August

Der Topfgarten hat unsere Urlaubszeit überlebt – ein Dank an unsere Nachbarn. 
Ich bin begeistert, wie sich schon wieder alles verändert hat, auch wenn wir nur knapp 2 Wochen nicht zu Hause waren. Ich hoffe, es war  nicht allzu anstrengend, unseren Garten zu wässern, da es doch hin und wieder geregnet hat.
Als erstes musste ich Wasser in unserem Mini-Teich nachfüllen, denn ein drittel Wasser war verdunstet.
Der Rasen muss erst mal bis nächste Woche warten. Aber einige Sachen mussten dringend geerntet werden und zum Essen haben wir gleich unsere Nachbarn zum gemütlichen Grillabend eingeladen.
Eine Reihe mit gelben Busch-Bohnen ergab ca. 700g
und die wurden gleich zu einem leckeren Bohnensalat umgewandelt

Zucchini und die Buschbohnen wachsen nebeneinander. 
Vorne gibt es zwei Reihen mit Erdbeeren.
Die Zucchini wurden in einen mediterrranen Nudelsalat versenkt, kurz angeröstet mit Zwiebeln und Champignons, dazu Tomaten, Basilikum (aus unserem Topf) und Mozarella.
Neben den Bohnen wächst eine Reihe Mohrrüben  in einem erhöhten Kasten, da in dem steinigen Boden sonst kein Wurzel-Gemüse wachsen kann

Der Kasten sieht im Moment ziemlich chaotisch aus.
Da wachsen verschiedene Kräuter, ein Maisexperiment für unseren Sohn, Mohrrüben,
 mehrjähriger Rukola und jetzt das eingepflanzte Basilikum.
Mein Lieblings-Asia-Kraut, der Koriander darf blühen, da er sich immer wieder neu aussät und man den selten kaufen kann.

Hinter dem Haus ist der Gemüsegarten leicht außer Kontrolle geraten.

Ich finde kaum noch die grünen Buschbohnen vor lauter Kartoffelgrün und Hokkaido-Ranken
Der Hokkaido wuchert vor sich hin, aber es gibt schon ein stolzes Exemplar außen und zwei im Inneren des Kastens
Daneben kommt aus dem Kompost eine Tomate gewachsen, die sich selber dort ausgesät hat….
Die Feuerbohnen sind ganz schön dicht geworden und eine Ranke versucht sich beim benachbarten Sonnenhut
Eine erste grüne Bohne habe ich entdeckt
Die Brombeere wächst super – die Ranken für nächstes Jahr verwickeln sich fast mit dem Sonnenhut
Ich habe es fast nicht mehr geglaubt, aber die Brombeeren werden schwarz.
Nach 5 Jahren – aus einem kleinen Ableger – gibt es das erste Mal eine Ernte von unserer „Fränkischen Brombeere“
Die rote Stachelbeere ist auch reif und ein super Naschobst
Vor dem Urlaub hatte ich noch schnell versucht, unsere Beeren zu ernten, was mir nur zum Teil geglückt ist
Das war ein echtes Beerenjahr
Da wir keinen Froster haben, mussten sie sofort verarbeitet werden
Es gab Rote Grütze mit Vanilleeis bei einem gemütlichen Grillabend mit Freunden
Da wir nur die Hälfte geschafft haben, wurde der Rest doch in meinem kleinen Fach eingefroren.
Das nächste Mal gibt es ein paar Naturfotos von unserer Radtour Berlin – Rostock.
Sonnige Grüße
End of  Blog

10 Antworten auf „Ernte im August“

  1. Schön, wenn man nach der Reise gleich ernten kann. Die eigene Ernte schmeckt ja immer besonders gut.

    Danke auch für deinen lieben Kommentar.
    Ich verreise seit einigen Jahren nicht mehr, weil ich meinen kranken Mann nicht allein lassen möchte. Das ist aber nicht so schlimm, dafür habe ich ja mein Gartenparadies.
    Liebe Grüße, Anette

  2. Schön, wenn man grüne Erfolge erzielt. Wir hatten bis jetzt lediglich auf dem Kompost Kartoffeln, die zufällig entstanden. In diesem Jahr habe ich gar nichts angebaut. Habt ihr die schwarzen Johannisbeeren roh gegessen?

    Sigrun

    1. Beides. Roh und in der Roten Grütze ganz kurz aufgekocht. Aber roh mag ich die auch total gerne. Im Garten meiner Eltern waren einige Büsche, die ich schon als Kind abernten durfte. Ich mag den Geschmack und gesund sind sie ja auch.

      Viele Grüße
      Sigrun

  3. Ja, kann sein…um den Markkleeberger See sind die Bäume noch recht niedrig…aber es gibt in unserer Nähe auch den Auenwald…da gibt es mehr als genug hohe Bäume…;o)Schön, dass Du schon mal in meiner Gegend warst! LG Lotta.

  4. Ich finde das auch immer erstaunlich, wie sehr sich der Garten schon nach einer Woche Urlaub verändert hat.
    Und wenn man dann so eine reiche Ernte vorfindet, kommt man doch gerne zurück.
    VG
    Elke

  5. Beneidenswert! Bohnen hätte ich schon gern auch eigene. Hatte ich in früheren Gärten auch. Nur habe ich die Feuerbohnen spät gesteckt. Keine Ahnung, ob sie überhaupt noch etwas bringen.
    Danke für Deine lieben Worte! Ich hab' dort noch geantwortet. Oft lege ich dann eine halbe Nachtschicht ein, so wie eben … doch gleich gehts ins Bett. Es herbstelt schon ein wenig, wie ich finde und wird auch um Einiges früher dunkel. Da stellt sich die Müdigkeit auch eher ein …

    Liebe Grüße, gute Nacht!
    Sara

  6. Huch, jetzt war ich ganz irritiert … hatte erst nur Deine Bohnen gesehen. Aber da ist ja noch sehr viel mehr …
    Wir haben gerade festgestellt, daß unsere 2 Tomatenstauden vollauf ausreichen. Mehr würden wir gar nicht schaffen zu verzehren in der kurzen Zeitspanne und mit Verarbeiten habe ich es nicht so, das schaffe ich auch zeitlich gar nicht.
    Einfrieren mag ich auch nicht so gern. Ich glaube, die Industrie hat da hochleistungsfähigere Geräte. Ich hab' immer das Gefühl, die Sachen, die man selbst gefriert, halten doch nicht so gut.

    Als meine Kinder noch Kinder waren, habe ich mir oft eine noch größere Ernte gewünscht. Obwohl – da hatten wir schon so Einiges und das war nur mit Hilfe meiner Mutti zu bewerkstelligen. Aber nun sind fast alle aus dem Haus und wir allein mit unserem Jüngsten hätten dann ein Problem mit zu viel Obst und Gemüse. Eigentlich schade …

  7. Ja, das war die Design-Änderung von der ich gesprochen habe. Damit die Startseite schneller öffnet (ich habe am Anfang zu große Bilder verwendet), habe ich einen Break eingebaut und man muß auf Weitere Informationen gehen, um weiterzulesen. Na ja, ich kämpfe noch ein wenig mit dem Blogger und muss erst mal lernen, wie alles funktioniert und was möglich ist.
    LG Sigrun

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