Entenbesuch

Kaum ist der Mini-Teich fertig, da kommen schon die ersten Gäste. Leider ungeeignet für eine Entenmama mit 10 Küken. Ich habe keine Ahnung, wie die Entenmama so weit laufen konnte, mit diesen kleinen Küken. Das ist ja ganz schön gefährlich in der Stadt. Ich hoffe nur, ihr ist nichts passiert und sie hat wieder einen Teich gefunden, wo sie bleiben konnte. Ist ja in der Stadt nicht ganz einfach und der Stadtpark mit Teich ist eine viertel Stunde zu Laufen, schon für einen Menschen.

10 Küken unter dem Flügel
Nichts wie weg hier…

Miniteich im Fass


Neue Nutzung eines Rotweinfasses – En Barrique Rouge

So ein leichtes Plätschern auf der Terrasse wäre schön und etwas Wasser im Garten könnte ich mir gut vorstellen, aber bei so einem Boden eine Grube für einen Teich ausheben? Nein….! Lieber nicht. Dann kam mir die Idee mit dem leeren Weinfass und ein Anbieter von solchen Kübeln war schnell gefunden. Mit unserem Auto sind wir bei dem Händler vorbeigefahren und durften uns ein Fass aussuchen. Für alle, die ähnliches vorhaben, kommt jetzt die Beschreibung, wie man damit einen Mini-Teich anlegen kann.

August 2013

 

Wässern des Fasses 

 

Zuerst
wässert man das Fass ca. 2 Wochen, bis das Wasser klar wird und der
Weinstein sich von den Rändern gelöst hat. Man erhält beim ersten Mal
Wässern fast Rotwein.
Das Fass sollte nicht in der prallen Sonne stehen, da es sich später sonst zu sehr erwärmt und die Algenbildung überhand nimmt.

 

Weinfass 70 cm Durchmesser

 

 

Spülen der Kieselsteine

 

Wenn man gekaufte Marmorkiesel verwendet, müssen die Steine erst gespült werden, bis das Wasser klar wird. Bei uns waren mehrere Spülgänge erforderlich. Kindern macht so etwas am meisten Spaß.
Marmor-Kieselsteine spülen


Einsetzen der Pumpe

 

In die Mitte des Fasses wird die Pumpe gestellt.Wenn man Strom hat, geht ein Modell mit Kabel, aber es gibt auch schöne Solar-Springbrunnen.

Nachtrag 07.06.2013: Wir haben uns doch für ein kleineres Solarmodell entschieden, da das abgebildete zu laut geplätschert hat und die Pumpe auch laut war – und eher für einen richtigen Teich gedacht war. 

Teichpumpe mit Aufsatz

 

Einfüllen der Kieselsteine

 

Pflanzen einsetzen

  

Zunächst setzt man verschiedene Steine in den Teich, damit man unterschiedliche „Mini-Teichzonen“ erhält. Danach werden die Pflanzen in Teich-Pflanzkörben eingesetzt. Ich habe die Körbe mit Vlies ausgekleidet und obendrauf kleine Kiesel-Steine gelegt, damit die Erde nicht ausgeschwemmt wird. Danach lässt man langsam Wasser in das Fass laufen. Am besten verwendet man natürlich Regenwasser.

Diese Pflanzen werde ich ausprobieren – ich vermute, es sind zu viele:

Zone 2: Feuchtzone (0-10 cm)

Blaubinse (Juncus inflexus)
Schwertlilie, blau (Iris kaempferi)


Zone 3: Sumpfzone (10-30 cm)

Tannenwedel (Hippuris vulgaris)
Gemeiner Froschlöffel Alisma plantago-aquatica)
Schachtelhalm (Equisetum hyemale)
Nadelkraut (Crassula recurva)


Zone 4:Seerosenzone (30-50 cm)

Wasserhahnenfuß (Ranunculus aquatilis)

Zone 5: Schwimmpflanzen (50+)

Gemeiner Schwimmfarn (Salvinia Natans)
Wassersalat (Pistia Stratiotes) – nicht winterhart
Dickstielige Wasserhyazinthe (Eichhornia Crassipes) -nicht winterhart
Fass mit unterschiedlichen Etagen
Am Schluss setzt man ein paar Schwimmpflanzen (Zone 5) oben drauf. Für gemütliche Abende schwimmt noch eine Solarleuchte auf dem Wasser.

Mini-Teich fertig bepflanzt

 

Stand Juli 2013

Die Solar-Leuchte hatte leider kein romantisches Licht, eher grell.
Jetzt
habe ich eine kleine Glasschüssel mit einem Maxi-Teelicht darin und das
ist wirklich gemütlich. Wenn es regnet, geht sie leider unter, also
möglichst vorher rausnehmen. 
Manchmal schwimmt eine Solar-Kugel drin, die eher oranges, warmes Licht gibt

 

Im Juli sah der Fass-Teich dann so aus

 

Schnecken im Teich

Eine Posthornschnecke habe ich geschenkt bekommen, aber inzwischen gibt es ganz viele
andere, ich würde sagen, es sind Spitzhornschnecken,

Von der gepunkteten Schnecke kenne ich den Namen nicht.

Die Schneckenbewohner kommen von ganz alleine über die gekauften Wasserpflanzen in den Teich

Wir haben ganz klares Wasser, vielleicht auch dank der Schnecken – nichts muffelt.

Sorgen bereitet mir der Froschlöffel

Er hat im Juli wunderschön geblüht

Seine verblühten Blütenstände sehen aus, wie kleine Löffel

Inzwischen habe ich den Froschlöffel sogar im Naturpark Mecklenburger Heide entdeckt,
er ist also heimisch bei uns

Inzwischen werden seine Blätter zunehmend braun und ich befürchte, das er mein Fass nicht so mag.

Oder es war die falsche Teichzone und ich muss ihn etwas höher setzten

Blühender Froschlöffel

Stand Anfang September 2013

Die Pflanzen sind wunderbar gewachsen und haben sich unheimlich vermehrt

Schachtelhalm

Die Schwimmpflanzen, wie Wassersalat und Wasserhyazinthe haben sich vermehrt

 

Wassersalat
Wasserhyazinthe

 
Überall schauen Tannenwedel heraus und auch der Schwimmfarn hat fast alles dicht gemacht

Tannenwedel

 

Schwimmfarn

Das Wasser ist immer noch klar

Es gibt viele Baby-Spitzhornschnecken an den Blättern – das muss ich im Auge behalten…

aber Algen sehe ich keine im Teich

In der Mitte sieht man unsere Solar-Pumpe (verschiedene Aufsätze möglich)

Ich würde sagen, das Experiment Mini-Teich ist geglückt.

Jetzt fehlt nur noch die Wintererfahrung, die im kommenden Winter auf mich zukommt.

Davon dann zu gegebener Zeit mehr.

Danke für die vielen Tips, die ich schon erhalten habe.

Viele Grüße aus dem steinigen Garten!

Zwei neue Rosen

Bei Außentemperaturen um die 6°C macht es keinen Spaß mehr draußen zu sein. Sind das jetzt die zweiten Eisheiligen?

Im Terrassenbeet hat sich aufgrund der Schneelasten der letzten Jahre ein kleines Japanisches Ahorn verabschiedet und nun ist wieder Platz. Da dort schon zwei Rosen stehen und gut wachsen, kommt jetzt noch die Rose ‚Novalis‘  dazu. Der lehmige sehr regenwurmreiche Boden scheint ideal zu sein. Leider war das Ausbuddeln der Steine wieder eine sehr mühselige Angelegenheit.

Steinhaufen aus diesem Loch

…die Rose wartet schon seit einer Stunde….

endlich geschafft

Gleich daneben gab es den Versuch, eine Kletterrose am Obelisk ranken zu lassen, aber leider war diese Rose schon letztes Jahr dem Frost zum Opfer gefallen. Im Sommer sah dann die ebenfalls dort wachsende Clematis aus, wie von der Welke befallen. Aber es gab wohl noch unterirdische Knospen, aus denen sie nun wieder treibt. Also ein neuer Versuch mit dem Beet. Der eigentlich im Kreis gepflanzte Lavendel war teilweise hinüber. Zwei Pflanzen wanderten zu der neuen Rose und ein Teil konnte bleiben. Bei mir gibt es immer Lavendel am Fuß der Rosen und mit Blattläusen hatten wir noch keine Probleme. Nur mit den Raupen der Rosenblatt-Rollwespe, die man schnell im Frühling ab sammeln muss. Ein paar Lieblings-Hornveilchen dazu und fertig war das Rosenbeet zwei. Jetzt nur noch auf die Blüten warten….

Buschrose mit Clematis, Lavendel und Hornveilchen

Der Zierlauch kam als Pflanze in den Garten.

Die vor drei Jahren gepflanzte Kugelrobinie ist sehr gut gewachsen. Dieses Jahr habe ich wegen des langen Winters verpasst, sie zu schneiden. Ich hoffe, die Kugel wird nicht zu riesig. Jetzt ist noch ein halbrunder Bogen mit kleinen Buchsbäumen dazugekommen.

ROBINIA ps. ‚Umbraculifera‘ – Kugelrobinie

Rechts daneben steht ein Flieder-Hochstamm in Weiß, der gerade anfängt, zu blühen.

Am Rand einer großen Blaufichte, die auf der Ecke des Grundstücks im Westen steht, gibt es ein schwieriges Beet, was durch die Fichte immer sehr trocken ist und im Halbschatten liegt. Dort wächst ein Rhododendron und zwei Azaleen. Die weiß-gelbliche duftende Azalee lässt sich noch Zeit, aber die rote blüht schon. Alles muss immer viel gegossen werden, sonst ist es zu trocken dort.

Rote Azalee
Rhododendron „Alfred“
Günsel als Bodendecker
Steinsame mit Phlox im sonnigen Beet um die Ecke

Es gibt vier Hosta im Garten….dieses Jahr kommen sie in voller Pracht zur Geltung, denn ich kann keine Nacktschnecken im Garten finden. Der spanischen Wegschnecke ist es wohl noch zu kalt…..
Nur ein Loch…

Apfelbaum Topaz blüht

Blühende Obstbäume

Auf dem Hang hinter dem Haus blühen der Kirschbaum und der Apfelbaum „Topaz“, der letztes Jahr schon ca. 30 knackige Äpfel hatte, obwohl er noch nicht mal 2 m groß ist.

Apfelbaum „Topaz“

 
Blühender Bärlauch

Noch ist nur eine große Bärlauchpflanze bei uns heimisch, aber vielleicht reicht es irgendwann für ein Pesto.
 

 

Zierquitte umgepflanzt

Das Wetter war die letzten Tage ganz schön feucht bei uns. Wir haben es gerade so geschafft, den Rasen zu mähen und ich habe an einigen Stellen die Staudenbeete aufgeräumt. Ein paar Pflänzchen haben einen neuen Standort erhalten, um sich besser entwickeln zu können. Zuerst kam die Zierquitte an einen sonnigeren Platz (dicke Gartenhandschuhe, wegen der Stacheln!), da sie bisher in den 4 Jahren, wo sie im Halbschatten stand, kaum Blüten gezeigt hat. Dieses Jahr hat sie ca. 6 Blüten zum Suchen. Ich hoffe, sie überlebt diesen Umzug und blüht nächstes Jahr um so schöner. Leichter Rückschnitt ist kein Problem, da die Zierquitte am alten Holz blüht.

Umgepflanzte Zierquitte
Blüten zum Suchen

 


  So schön kann die Zierquitte aussehen. Laut Sortenschild verträgt sie sonnige-halbschattige Standorte und blüht im April-Mai leuchtend ziegelrot.
 Zierquitte (Chaenomeles japonica)

Pflanzen für den Steingarten

Einige Pflanzen warten auf ihren dringenden Einsatz für den geplanten Steingarten auf dem Hang hinter dem Haus. Die Häfte der Fläche habe ich schon vom Rasen befreit, ist alles ganz schön mühselig bei dem Boden. Bei der Nässe klebt die lehmige Erde total an den Grassoden fest.
Schleifenblume (Iberis sempervirens „Schneeflocke“)

Pflanzen in der Warteschleife

Kräuterbeet

Das gelbe Steinkraut ist mir zugelaufen und blüht jetzt im sonst noch grünen Kräuterbeet.

Wildtulpen im Johannisstrauch
Letztes
Jahr habe ich in einem Beet für sonnige, trockenheitsverträgliche Stauden die blau blühende  „Alpine Besonderheit“ in der Mitte
gepflanzt. Sie sah erst ganz mickrig aus, scheint sich aber bei unserem
Klima sehr wohl zu fühlen. Sieht toll aus neben dem blühenden Phlox.
Armenien-Ehrenpreis (Veronica armena) mit Phlox und Lavendel

Sternmagnolie gepflanzt

Sternmagnolie (Magnolia Stellata)

Letzte Woche bin ich im OBI sofort von einem Bäumchen fasziniert gewesen, eine Sternmagnolie. Ich suche schön länger einen kleinen Baum für die Ecke im Vorgarten und dieser schien mir ideal dafür. Da ich mir noch unsicher war, ob Sternmagnolien in unserer Breite wachsen können, habe ich zu Hause erst Mal gegoogelt, da der Preis etwas höher war.

Ich fand heraus, dass die Bäume nicht so groß werden (höchstens bis 3 m und langsamwachsend), einen leicht sauren Boden mögen und auch sehr frosthart sind. Diese Magnolie hat herrliche sternförmige weiße Blüten und inzwischen habe ich schon  blühende Bäume in anderen Gärten hier in der Gegend entdeckt. Sogar in der Innenstadt stehen einige ganz neu gepflanzte Exemplare.
Und das sind die Fotos vom Wochenende, als ich die Magnolie eingepflanzt habe. Natürlich kam wieder ein Eimer Steine zusammen und ein Liter Schweiß beim Aushöhlen des Bodens, aber ich freue mich schon, wenn der Baum größer ist und über die Buchenhecke hinausragt. Jetzt ist er ca. 1m hoch.



Sternmagnolie (Magnolia Stellata)
Steiniger Garten – der Aushub