Raupen des Tagpfauenauges und grüne Raupen an Fetthenne

Letzten Sonntag war ideales Fahrradwetter, nicht zu heiß, aber sonnig. Gerade so, dass man bei all den Bergen hier nicht übermäßig ins Schwitzen kommt. Eine tolle Radtour in unserer Umgebung geht entlang der Freiberger Mulde in Richtung Nossen. Diesmal sind wir nur bis Großvoigtsberg gefahren. Kurz vor dem Ort auf der rechten Seite gibt es einen herrlichen Rastplatz, mit Blick in die Umgebung. Gleich daneben wackelte es verdächtig in einem Brennesselfeld.

 

Beim genaueren Hinschauen sah man das dichte Gedränge auf den Blättern. Die Raupen des Tagpfauenauges waren nicht zu übersehen mit ihren langen Stacheln und den weißen Punkten.

Wieso stürzen die sich eigentlich alle auf das gleiche Blatt…..? Sieht aus, als wenn sie lieber in Gemeinschaft leben.

 
 
Der Fundort ist gut ausgeschildert….aber der Radweg nicht!
 
 
 
Der Muldentalradweg schlängelt sich durch eine Wald- und Wiesenlandschaft
 
 
Hier hat es den Weg letztes Jahr beim Hochwasser komplett weggespült
Der Radweg in diesem Bereich ist für Naturliebhaber…. Eilig sollte man es nicht haben.
 
 
Wieder zu Hause angekommen, fiel mein Blick auf eine ziemlich angefressene Fetthenne. 
Gut getarnt…… waren grüne dicken Raupen zu sehen und kleine schwarze Kügelchen auf den
Blättern.
 
Eigentlich hatte ich mal die Idee, ein Schmetterlingsbeet anzulegen, mit
besonderen Pflanzen, die Schmetterlinge anlocken. Angefangen habe ich mit dem Schmetterlingsmagnet ‚Buddleja‘. Dabei habe ich ganz
übersehen, dass Nektarpflanzen gleichzeitig auch Raupenfutterpflanzen sein können. Ganz
besonders die Fetthenne scheint so eine beliebte Pflanze zu sein.

 

 
 

Obwohl das häufig vorzukommen scheint, habe ich beim ‚googeln‘ nicht herausfinden können, ob aus den grünen Raupen nun mal ein schöner Schmetterling oder eine Blattwespe werden will. Es sind gleich alle Fetthennen im Garten betroffen. Nach drei Tagen Raupen absammeln ist jetzt erst mal Ruhe.

Daneben gibt es am unteren Ende des Steingartens das Ergebnis einer geschenkten Tüte mit Bartnelkensamen, letztes Jahr ausgesät. Sie sollen ein Schmetterlingsmagnet sein und eine wichtige Nektarpflanze im Sommer. Dann warte ich mal…..

 

 

 
 

LG Sigrun

11 Antworten auf „Raupen des Tagpfauenauges und grüne Raupen an Fetthenne“

  1. Die Raupen hatte ich vor 2 Jahren auch an der Fetthenne und ich musste auch einige Tage absammeln. War bisher aber nur einmal. Der Muldentalweg sieht romantisch und naturnah aus, allerdings würde ich den lieber zu Fuß nehmen 🙂 Liebe Grüße

  2. Liebe Sigrun,
    die Raupen des Tagpfauenauges habe ich bei uns noch nicht entdeckt, immer nur die vom Schwalbenschwanz (vorzugsweise auf Dill). Aber nun werde ich mal ganz gezielt in den Brennnesseln, die sich auf dem Bahndamm oberhalb unseres Grundstückes breit machen, schauen.
    Meine Fetthennen wurden bisher noch nicht von Raupen besucht. Zumindest nicht so zahlreich das es mir aufgefallen wäre. Werde mal ein Augenmerk darauf haben.
    Ich habe zwar kein Schmetterlingsbeet, aber seit ein paar Jahren achte ich beim Kauf von neuen Pflanzen, dass sie für die Insektenwelt nützlich sind. Und das zahlt sich mittlerweile aus. Überall flattert und schwirrt es in unserem Garten. Herrlich.
    Eure Tour am idyllischen Flüsschen entlang war bestimmt toll. Auch wenn mir (bzw. meinem Popo) der gezeigte seinige Weg wahrscheinlich etwas zu holperig gewesen wäre *zwinker*

    Ein schönes Wochenende wünscht
    Uschi

  3. Hallo Sigrun,
    erst vorgestern habe ich eine Raupe vom Tagpgauenauge von der Straße gerettet.
    Was das für Raupen an der Fetthenne sind, weiß ich auch nicht. Ich hatte dieses Jahr wieder minierende Fliegenlarven in den Blättern, aber jetzt sehen die Pflanzen schon wieder gut aus.
    VG
    Elke

  4. Hallo Sigrun,
    meine Fetthennen sind auch arg angefressen. Die Raupen sind nachtaktiv und ich finde sie kaum. Irgendwann werden sie sich bestimmt verpuppen und die Fetthennen können sich erholen.
    Der Fahrradweg sieht sehr idyllisch aus. Allerdings möchte ich auf der Schotterpiste nicht durchgeschüttelt werden.
    liebe Grüße,
    Anette

  5. Liebe Sigrun,
    ja, wer Schmetterlinge liebt – muss Raupen mögen.
    Bin gespannt was sich aus deinen Fetthennraupen entwickelt. Ich selber habe keine Brennnesseln angesiedelt, doch im Umfeld befinden sich deren viele und so kann ich von den fliegenden Falter profitieren. Zur Zeit stehe ich nur auf Kriegsfuss mit den Raupen des Buchsbaumzünsler
    Gruss Juralibelle

  6. Liebe Sigrun,
    die Bartnelken sind hier aber sowas von voll. Überall flattert und wimmelt es! Die Katzenminze steht aber kein bisschen nach, auch sie ist ein echter Magnet! Raupen … außer auf den Brennnesseln noch keine. Im letzten Jahr wurde mein Kohl so schnell verspeist so schnell konnte ich gar nicht absammeln. Ich bin jetzt noch tief beeindruckt wie riesige Blätter über Nacht einfach verschwinden. Den Radweg finde ich im übrigen so richtig schön, auch wenn ich an einigen Stellen ( als nicht Hardcore Radler ) schieben müsste.

    Liebe Grüße und eine schöne Woche Alexandra

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