Mein Bienengarten von Elke Schwarzer – Buchempfehlung mit Verlosung

Bienen haben heutzutage kein leichtes Leben. In unseren Gärten können wir wichtige Lebensräume für Wildbienen und Hummeln schaffen. Wie einfach das geht, kann man in Elke Schwarzers zweitem Buch

 ‚Mein Bienengarten‘ , Bunte Bienenweiden für Hummeln, Honigbienen und Wildbienen‘ lesen, das im Januar  im Ulmer-Verlag erschienen ist.

 

Mein Bienengarten. Bunte Bienenweiden für Hummeln, Honig- und Wildbienen. Elke Schwarzer. 2017. 128 S., 110 Farbfotos, kart. ISBN 978-3-8001-0870-1. € 16,90

Elke ist Biologin und ihre Leidenschaft für Wildbienen entbrannte, als sie am Balkongitter ihrer Studentenwohnung Bekanntschaft mit den Mauerbienen gemacht hat. Inzwischen gärtnert sie schon viele Jahre in ihrem eigenen kleinen Reihenhausgarten und berichtet über ihre Erfahrung im Blog ‚Günstig Gärtnern‘. „Mein Bienengarten von Elke Schwarzer – Buchempfehlung mit Verlosung“ weiterlesen

Spiegelung am Obermarkt

Heute gibt es mal einen aktuellen Blick nach Freiberg….aktuell, weil es letzte Woche einiges dort zu erledigen gab. 
Am Obermarkt schaut man in Freiberg eigentlich immer vorbei…er ist das Zentrum und man kreuzt den Markt meistens mehrfach am Tag. Als ich dort am Donnerstag an einem der Bürgerhäuser der Renaissance-Zeit eine geöffnete Tür an einem der schönsten Portale sah, hab ich nicht lange gezögert….
So sieht es am Obermarkt 17 von innen aus. 
Für Lotta heute eine Spiegelung….das innere Portal ist durch eine Glastür abgetrennt und es spiegelt sich zufällig ganz klein der Glasbogen vom Eingangsportal.
Die Innenansicht in Richtung Eingangsportal mit Glasbogen
Hier ein Foto vom letztem Juni, dem Bergstadtfest 2016, mit Blick zum Haus Obermarkt 17
es ist das höchste Freiberger Bürgerhaus.
Dieses tolle Sandstein-Portal wurde schon mehrfach restauriert. Seit der 800-Jahrfeier 1986 wurde das Original des oberen Teils, das Tympanon (das obere Dreick), zum Schutz ins Stadt- und Bergbaumuseum geschafft und kann dort besichtigt werden. 
Man sieht es hier nicht so gut, aber auf dem Tympanon sind Bergleute bei der Arbeit  abgebildet.
Auf den Medaillons vermutet man Georg Lißkirchner, Erbauer des Hause und zweitreichster Bürger im Jahr 1546, mit seiner Frau.

Neue Spuren

Nachdem der steinige Stadtgarten verlassen werden musste, um den es hier bisher im Blog ging, gab es noch nichts aus der neuen fränkischen Gegend zu lesen. Nun will ich Lottas Januarthema bei ‚Bunt ist die Welt‘ nutzen, um euch ein paar Eindrücke der Umgebung zu zeigen, in der sich der neue Garten befindet….der sich natürlich noch entwickeln muss. Den Blognamen werde ich erstmal nicht ändern, aber vielleicht wird es irgendwann ein Bergblumengarten…..?

Der kleine Ort befindet sich in einer Weihergegend, denn eine Fränkische Spezialität ist der gebackene Karpfen, der hier von September bis April in den Restaurants verspeist wird….von mir eher nicht.  Der kleine Bach versorgt die Weiher mit Wasser, die nun bei den frostigen Temperaturen alle eingefroren sind und auch der Bach hat inzwischen eine Eisschicht.

Der Schnee taut bei der Kälte nicht weg…..natürlich kein Vergleich zu den Schneemengen, mit denen man gerade in Freiberg kämpft. Dort wird der Schnee mal wieder aus der Stadt gefahren und die Müllabfuhr fährt nur noch die Hauptstraßen an….

Läuft man an den Enten vorbei, kommen sie sofort aus dem Wasser gestürzt….sie sind es wohl gewohnt, gefüttert zu werden. Bei den zugefrorenen Weihern kommt man auch schnell zu der Meinung, dass die Enten das benötigen. Wenn man einige Regeln beim Füttern beachtet, scheint es den Enten auch nicht zu schaden, wie man u.a. auf der Webseite des LBV (Landesverband für Vogelschutz Bayern) nachlesen kann. 
Nur ganz wenig Brot füttern, besser sind Obst oder Haferflocken, 
Nur an Land füttern, damit Brot nicht im Wasser verbleibt und dort das Gewässer verunreinigt
Futter zerkleinern,
und natürlich kein verschimmeltes Futter…das schadet auch den Tieren

Auf der Bank mit Weiherblick würde ich gerne mal im Sommer sitzen, aber sie hat schon bessere Zeiten gesehen….

Die ersten Weidenkätzchen sind schon da…ansonsten sieht der Wald ganz ähnlich aus, wie in Ghislana’s Brandenburgischer Heimat….Kiefern und Birken auf Sandboden.  Ghislana sammelt einmal im Monat die Baumfreunde.

Eine Spur aus dem Garten, die ich bisher nicht kannte. Aber lange brauchte ich nicht zu überlegen. Das konnte nur….

vom Eichhörnchen sein,  was hier schon seit dem Herbst durch den Garten rennt und nun garantiert seine Nussverstecke aufsucht. 5 Zehen an den großen Hinterpfoten und 4 Zehen an den kleinen. Beim Hoppeln landen die Hinterpfoten vor den Vorderpfoten. Eichhörnchen machen keinen Winterschlaf, sondern nur Winterruhe. In den ca. 2 wachen Stunden täglich, suchen sie dann ihre Nahrung.

Der Garten ist von einer eingewachsenen, gemischten Hecke, darunter einigen Haselnuss-Sträuchern umgeben, also schon mal nicht ganz kahl.
Und ein ganz klein wenig wächst dort auch schon…ein paar ‚Umzugspflanzen‘ aus dem alten Garten.
Der große ‚Hausbaum‘ ist eine Platane.

Ganz gerne hinterlasse ich aber im Winter auch diese Ski-Spuren, für die wir nun etwas weiter fahren müssen. Anfang Januar in Klingenthal/ Vogtland. So macht Januar Spaß….ein paar Minusgrade weniger wären mir aber schon lieber. Ständig unter -10 Grad, da hört bei mir der Spaß auf…

Hier geht es zu Lottas ‚Januarzauber‘.
und zu Astrids Wintersammlung

An dieser Stelle auch noch ein herzliches Dankeschön für alle Wünsche, die hier in der letzten Zeit eingegangen sind und auch teilweise per Post von Ghislana, Gretel, Birgitt, Mano, Claudia und Margit eintrafen. 

Frühlingsspaziergang auf der Insel Mainau (2)

Auf der Insel Mainau gibt es den Platanenweg 5
Ein sehr treffender Name, da der Baum dort auch im Park sehr häufig vorkommt, genau, wie in der ganzen Bodenseeregion.
Gegenüber vom Schmetterlingshaus findet man einen kleinen Garten mit Blau-Weißem Häuschen, das sofort auffällt….vor allem im Frühling sticht es sehr hervor in dieser Farbe..
Hier befindet sich ein kleiner Schaugarten für Hobbygärtner. Auch wenn die Bepflanzung zu dieser Jahreszeit noch nichts hergibt, fand ich doch den Sitzplatz neben dem Häuschen sehr gelungen.
Ist sicher Geschmacksache. Aber ich finde die Idee, Holz, wie Kaminholz aufzustapeln und als Sichtschutz zu verwenden, einfach genial.
Ich habe mich auch mal ganz in Ruhe dort auf die Bank gesetzt und die Atmosphäre genossen.
Holz ist ein wunderbarer Werkstoff, um sich im Garten wohlzufühlen.
Mit wenigen Mitteln kann man sich diesen Sitzplatz leicht nachbauen. Ich denke, dafür ist es auch gedacht.
Gerade in kleinen Schrebergärten hat man ja oft das Problem, auf dem Präsentierteller zu sitzen. 
Und diese verkleidete Pergola schafft einen ganz eigenen Gartenraum, bei dem der Nachbar nicht mitbekommt, ob man gut Kuchen backen kann oder nicht.
Selber kann man sich die Ausblicke so gestalten, wie man möchte.
Sogar Blumenkästen waren aus einfachen Brettern vorgesehen.
Rechts aus dem Fenster sieht man das Gewächshaus. Dieser kleine Schaugarten hatte eigentlich alles, was das Herz (mein Herz) begehrt….:-)
Sogar an die Beschattung von oben war gedacht. Der Sitzplatz kann mit einem Sonnensegel vor Sonne geschützt werden.
Die angrenzenden Beete waren in Form von Kies-Hochbeeten gestaltet, die einmal bewachsen ebenfalls Sichtschutz bieten.
Daneben gab es noch eine wunderschöne Pergola, unter der man auch gemütlich sitzen kann, wenn die zugehörige Pflanze erwacht…vielleicht eine Trompetenwinde…? .
Einen kleinen Teich gibt es auch und im Häuschen ist während der Hauptsaison das ‚Grüne Telefon‘ angesiedelt.
Dort geben die Mainau-Gärtner Auskunft zu botanischen Fragen. 
Wir haben auch Fragen gehabt…dafür gab es einen netten Gärtner im Rosengarten,, aber dazu später mehr.
Da ich das ganze ausgiebig genossen und fotografiert habe, musste ich mich erstmal auf die Suche nach dem Rest der Familie begeben.
Die Jugend hatte ihren Spaß am Wasserspielplatz und der GG saß mehr oder weniger geduldig im Biergarten am See…..:-)))
Zu dieser Jahreszeit findet man noch ohne Probleme freie Plätze am See….:-)
Und für tierischen Besuch ist auch gesorgt.
Fortsetzung folgt….
Zum Teil 1 des Frühlingsspaziergangs geht es hier entlang
Weil es heute so gut passt, schicke ich das Holz noch zu Lottas ‚Bunt ist die Welt‘ #68

Besser leben ohne Plastik mit Einfach unverpackt (1)

Zufälligerweise bin ich während der Leipziger Buchmesse auf einer Buchlesung in der Kochstraße gewesen…… in einem Laden, der sich ‚Einfach unverpackt‘ nennt. 
Da die Lesung im Nachbarhaus meiner Schwester stattfand bin ich direkt nach dem Samstags-Frühstück hingegangen….und bin sehr motiviert nach Hause gefahren, in Zukunft den Plastikkonsum zu reduzieren.
Das vorgestellte Buch nennt sich ‚Besser Leben ohne Plastik‚ und wurde von Anneliese Bunk und Nadine Schubert im oekom-Verlag herausgebracht.

Den wunderbaren Vortrag in Leipzig hielt Anneliese, den zugehörigen Blog schreibt Nadine.
Was habe ich für mich aus dieser Lesung mit nach Hause genommen?
Erstmal nicht so viel an unverpackten Dingen, da ich die Sache langsam angehen möchte.
Ein wichtiger Hinweis von Anneliese war nämlich:
Verfallt nicht in Aktionismus und versucht nicht, sofort komplett ohne Plastik zu leben. Das wird auch kaum gelingen. Geht es langsam an! Erstmal vielleicht nur drei Dinge, die euch besonders am Herzen liegen.
Ich fürchte, man müsste fast verhungern, wenn man sofort komplett darauf verzichten würde.
Auch haben viele Kinder Vorlieben, die es nur im Plastik verpackt gibt.
Das braucht seine Zeit…vor allem auch, um Anbieter zu finden, wie diesen tollen Leipziger Laden.
Ich fange an mit dem, womit ich als Lockenträgerin (Natur) ziemlich zu kämpfen habe.
Nämlich mit der Plastikflut im Badezimmer.

Diese Plastikflaschen sind alle irgendwann Müll.
Manche sind es für mich schon, nachdem ich sie nur einmal ausprobiert habe, weil ich enttäuscht von der Wirkung bin.
Alle Versprechen, die Haare sofort zu glätten oder speziell für dicke, naturkrause Haare geeignete Flaschen, die Never-Frizz-Versprechen, Glänzende -Haare-Versprechen und das sofort
……ja, wer glaubt das nicht gerne…..:-))
Da gibt es im Bio-Bereich auch inzwischen ein Riesensortiment…:-)
Ich habe beschlossen, hier anzusetzen und habe mir im Leipziger Laden ‚Einfach unverpackt‘ eine wunderbar duftende, eher wie ein Dessert aussehende, rosa Haarseife gekauft.
Damit hat sich das Bild im Bad gewandelt.
Ihr seht…ganz ohne Plastik geht es noch nicht.
Ich brauche für die dicken Locken einfach einen Conditioner, um sie zu bändigen und nicht, wie ein Wischmopp auszusehen. Der Kamm sagt sicher alles.
Lotta kann das betätigen….:-)
Die Seife duftet wunderbar und obwohl dort keine Never-bad-hairday-Versprechen aufgedruckt sind, macht die Seife ganz wunderbar weiche, glänzende Haare.
Man kann sie in einem kleinen Fair-Trade-Stoffbeutel mit nach Hause nehmen.
Für unterwegs ist sie auch geeignet. Sie trocknet recht schnell an der Luft.
Ich hatte schon mal von Sara/Waldgarten eine Haarseife geschenkt bekommen, mit der ich aber nicht ganz so gut zurecht komme. Auch der Geruch der Aleppo ist eher gewöhnungsbedürftig.
Weiterhin verwende ich noch eine Plastikflasche mit Balea-Haaröl gegen Frizz und für glänzende Haare.
Die Haarspitzenpflege ist von Waschbär und in Glas/Pappe verpackt.
Fortsetzung folgt…..:-)
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Danke an Eva, die dazu aufgerufen hat, Müll zu fotografieren und heute einen langen Beitrag geschrieben hat.
Mehr Beiträge gibt es bei Lottas Bunt ist die Welt #67

Verlinkt zu Traude-Rostroses Aktion A new life

Chemnitzer Frühling

Der Frühling lässt sich hier immer noch  nicht blicken. Gestern das gleiche Herbstnebelwetter, wie auch schon die Tage zuvor. Gerade rechtzeitig viel mein Blick aufs Cover der Freien Presse.
‚In Chemnitz ist der Frühling’….stand dort…wie kann das sein, wo doch Freiberg gleich um die Ecke ist?
Ach so…..eine Messe, in der Halle…gute Idee bei dem Wetter. Also schnell den Rest der Familie überredet und zum Sonntagsausflug nach Chemnitz zum Chemnitzer Frühling gefahren.
Der Eintritt war überschaubar und nicht zu viel für eine ganze Familie. Natürlich wurde man in der kleinen Halle von den üblichen kitschigen Blumenanpflanzungen im Holländer Stil begrüßt, die nicht so mein Ding sind……. an diesem grauen Tag aber doch ein bisschen das Gefühl von Frühling aufkommen ließen….:-)
Ansonsten war aber alles im grünen Bereich….
Abseits dieses Mittelstreifens gab es unheimlich viel zu entdecken. 
Leider wieder viel zu viel für mein kleines Budget, das ich einstecken hatte und auch zu viel für meine Samenkiste….:-)
Es war eine kleine, ganz gemütliche Messe zum Thema Garten mit überwiegend regionalen Anbietern. Nicht nur große Märkte, wie Obi & Co., sondern einfach mal der Gartenfachmarkt Richter aus Chemnitz, den ich noch nicht kannte, weil mich meine Wege überwiegend in die andere Richtung nach Dresden führen.
Auf der Bühne gab es zwei total interessante Vorträge zu den Thema Insektenwelten  und Blütenwelten vom Leiter des sächsischen Verbands der Schreberjugend e.V. , Tommy Brumm.
Für Blümchenliebhaber wie mich gab es Vorführungen zu richtig schönen frühlingshaften und österlichen Blumenarrangements vom Gartenfachmarkt Richter.  
Schneeball
Habt ihr vielleicht noch einen Sack Steckzwiebeln übrig?
Auch Eierschalen sind immer ein wunderschönes Mini-Zwiebel-Gefäß….:-)
Am Stand vom Bioland-Hof Jeebel aus der Altmark hab ich mir 6 Pflanzkartoffeln ‚La Ratte‘ eintüten lassen, die in den neuen Pflanzkartoffelsack kommen sollen.
Falls ihr also noch dringend nach alten oder seltenen Sorten sucht, werdet ihr auch beim Onlineversand  der Firma fündig.
Meine Samenleidenschaft kennt ihr ja inzwischen….es war absolut aussichtslos, dort achtlos dran vorbei zugehen. Das Vollsortiment vom Erfurter Saatgut und vom Quedlinburger Saatgut war aufgebaut. 
Was macht euer Puls beim Anblick dieser Fotos?
So eine Wildblumenwiesen-Mischung und auch die Packung Schmetterlingstreffpunkt gab es zum Glück schon in meiner Vorratskiste…:-)
Beim Ständer vom Bingenheimer Bio-Saatgut war mein Kontingent schon aufgebraucht…zum Glück….:-)
Am Stand der Zeisigwaldschänke bekam ich einen kostenlosen Eierkuchen mit Apfelmus geschenkt…daher musste ich nicht verhungern. Gartenverrückte hungern nämlich lieber, als an einer wunderschönen Blumenzwiebel vorbeizugehen….
Zeisigwaldschänke Chemnitz mit leckerem Eis
Kurz vor Ende des Messetages stand ich jammernd vor einer winterharten Schokoladenblumenzwiebel…..die wollte ich doch schon immer mal haben…nicht die Wegwerfpflanzen von den Gartenmärkten. Ich bekam sie dann für  meine letzten 5 EURO, obwohl sie eigentlich 6 EURO gekostet hätte. 
Die Verkäuferin schaute sehr verständnisvoll und wünschte mir viel Glück damit.
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Da ihr bis hier durchgehalten habt, könnt ihr euch jetzt entspannt zurücklehnen und lauschen
Für Lottas ‚Bunt ist die Weit‘ habe ich zu den heutigen Fotos noch  Musik mitgebracht. 
Das Lied widme ich heute dem lieben Mann an meiner Seite, der meine Gartenverrücktheit teilen muss. Er war natürlich gestern Nachmittag längst zu Hause, um Biathlon im TV zu schauen. Schließlich gibt es auch Züge nach Freiberg und die Eintrittskarte war gleichzeitig die Fahrkarte.
Mein Lieblingslied von Whitney Houston, hier ein Live Konzert von 1999….ursprünglich aus dem Kinofilm  ‚Bodygard‘ mit Kevin Kostner…:-) 
Liebe Lotta….endlich weiß ich, wie es funktioniert, ein You Tube Video zu bloggen…manchmal braucht man einfach eine kleine Anregung zum Glück……
Ein paar Fotos schicke ich zu Brittas Makro-Montag.
Der Post ist nicht gesponsert…ich berichte hier nur über Produkte und Firmen, die ich selber gut finde..:-)

Erzgebirgs-Kaffee…und Kaffee-Mandalas

Wer kann mich von meiner Krankheit heilen…ich kann an keinem Samenregal vorbeigehen, ohne etwas mitzunehmen. 
Kaum sind die Regale im Frühjahr wieder neu gefüllt, fällt mir ein, was ich doch noch unbedingt im Garten haben wollte, dabei ist meine Fläche des horizontalen Gärtnerns ganz schön eingeschränkt…der Hang hinterm Haus sieht immer noch aus, als wenn sich dort am liebsten Schafe wohlfühlen würden. 

nicht gesponsert…

Trotz randvoller Samenkiste habe ich mir, neben einigen schönen Samentüten für den Naturgarten, noch eine Samentüte vom Zwerg-Kaffeebaum für den Einsatz in Wintergärten gegönnt. Zimmerpflanzen ziehe ich nämlich meistens selber, um die Läuseplage aus diversen Gartencentern zu vermeiden.

Zwerg klingt auch gut…da wird sich schon ein Platz finden….oder? Auch ohne vorhandenen Wintergarten sollte das gelingen. 
Bei mir sieht es schon etwas österlich aus…noch nie habe ich Zweige so zeitig mit Eiern behangen. Diesmal entdeckte ich bei meinem TaiChi Lehrer wunderschön blühende Zweige….ich war begeistert. Er sagte nur….Blut-Pflaume. Ich habe natürlich sofort meine Schere geholt und den Gartenbusch beschnippelt. 2 Wochen soll es ungefähr dauern, bis er blüht.

Blutpflaumenzweige
Die restlichen Eier in meiner Lieblingsfarbe Grün mit etwas Blau und Weiß kombiniert hängen an den Barbara-Apfelzweigen, die ich noch nicht entsorgen wollte, weil sie Wurzeln treiben. Vielleicht gelingt mir später noch mal ein Foto. Steht leider mitten im Raum.
Barbarazweig vom Apfelbaum Topaz mit Wurzeln
Dann habe ich noch herausgefunden, dass es tatsächlich Kaffeebohnen aus dem Erzgebirge gibt. Ich hätte eigentlich gar keine Kaffeebohnen-Samen kaufen müssen, da diese farblosen ungerösteten Dinger säckeweise in unserer Kaffeerösterei Momo zu haben sind. 
Weitere Kaffeebohnen aus dem Erzgebirge sind mir dann noch im Fairkauf Ladencafe Freiberg begegnet, allerdings in gerösteter Form. Ich musste aber schon sehr schmunzeln über das Etikett….:-)
Sicher ahnt ihr es schon…es handelt sich um einen Bio-Kaffe aus Fairem Handel mit Nicaragua.
Geröstet wird er in Leipzig von Jens Klein aus der Kochstraße 132…nennt sich Café Chavalo
.…oh, diese Gegend kenne ich sehr gut…:-)
Die Kaffeebeutel werden in einer Werkstatt für behinderte Menschen (evtl. aus Freiberg) etikettiert.

So, nun hoffe ich aber sehr, dass hier auch bald Kaffee im Erzgebirge wächst….:-)
Das Kaffee.Mandala schicke ich zu Lottas Projekt ‚Bunt ist die Welt‘ #62
Für Ghislana, die das heutige Thema ins Leben gerufen hat, habe ich noch ein extra Mandala gezeichnet.
Es ist mithilfe eines Ausmalbuchs entstanden.
ZENCOLOR
moments
Mandalas & Muster
Illustriert von Tobias Thies , TOPP-Verlag
ISBN: 9783-7724-8211-3
€ 5,99
Hier kann man auch schauen:  Blog von Tobias Theis, der die Mandals entworfen hat.
Liebe Ghislana, dein herrliches Batikmuster war für mich die Anregung zu meiner Farbwahl…es hat Spaß gemacht und hat wirklich entspannende Wirkung….
Es gibt noch viele andere solcher Malbücher für Erwachsene oder Kinder…..:-)
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Zum Schluss noch aus aktuellem Anlass ein Haiku…
der Sohnemann übt das gerade für die Schule….
Heute morgen schneite es heftig
P.S. Dieser Post ist nicht gesponsert…ich bekomme keine Werbeeinnahmen…:-)) Reine Überzeugung.

Makros aus dem Riesengebirge und Wintertiere

Ich bleibe, bei den vielen Fotos, die ich noch auf der Festplatte habe und die unbedingt ans Licht wollen….im tschechischen Riesengebirge.
Vielleicht holt ihr euch erstmal einen heißen Tee oder Kaffee …ich weiß ja, wie sehr ihr euch alle nach dem Frühling sehnt. Ich auch……aber da müsst ihr jetzt durch.
Zuerst kommt das Tier, was ich euch schon letztens versprochen hatte, als wir die wunderschöne Riesengebirgsbaude in aller Abgeschiedenheit gefunden hatten.
Eigentlich sind es ja zwei Tiere, aber die eine wollte nicht im Internet berühmt werden und tauchte beizeiten ab.

Lotta sammelt diesmal für ihr Fotoprojekt ‚Bunt ist die Welt‘ 
auf Anregung von Eva Tiere im Winter.
Wir trafen dieses lustige Tier vor der Hütte. Die kuschelige Katze, die bei so einem Wetter lieber auf dem Fellstuhl liegt, habe ich euch ja schon gezeigt.
Danach sind wir auf den richtigen Weg gestoßen und haben per Ski Kurs auf eine andere Riesengebirgsbaude genommen.
Nachdem meine Männer schon freudestrahlend alle steilen Hänge per Langaufski genommen hatten, während ich mit den Skiern in der Hand mein Glück versuchte…..
….ja da war dann sämtlicher Skiwachs abgeschrubbt und der Schnee pappte sowas von schlimm an den Unterseiten, dass mein Sohn kurz vorm Aufgeben war.  Ein bisschen Ehrgeiz hatte er aber doch und so mussten wir nur das Gejammer über uns ergehen lassen.
Ich bin diesmal vorneweg geeilt, um zu schauen, ob es eine Baude gibt,, während Papa motivierend auf den Sohnemann einwirkte.
Inzwischen habe ich gelernt, dass man früh mit 100% Akkuladung vom Handy losfahren muss und fotografiere nur noch das Nötigste….auch der HD-Modus bleibt ausgeschaltet. Es müssen doch nicht immer nur Top-Fotos werden.
Um mich noch zurechtzufinden, fotografiere ich mal wieder den Schilderwald.
Von dort waren es nur noch 600 m zu unserer Baude, dafür aber einen Abfahrts-Skihang nach oben.
Gerne hätte ich auf der Bank eine Pause gemacht, wenn die Sonne ein wenig geschienen hätte….
Endlich taucht aus dem Wald die ersehnte Baude auf….die Linke, das müsste die Štumpovka Bouda  sein und die rechte die Dvoračky Bouda sein.
Hundegebell begrüßte mich….ein Husky-Hundeschlitten-Zwinger. 
Schlittenfahren….eine Fortbewegungsart, die hier oben durchaus sinnvoll ist.
Kurzzeitig überlegte ich, ob es unser Sohn wohl überhaupt noch schaffen wird, anzukommen, weil Autos dort oben keine Zufahrt hatten.
Beim Ausschau halten kam ich auf die Idee, für Britta noch mal ein paar Makros ohne Makroobjektiv zu schießen. Man könnte es fast als Rätsel hier stehen lassen, aber ich verrate es euch…
es ist ein Stück vom gefrorenen Seil der Kinderschaukel vor der Hütte.
Dvoracky Bouda1140 m Ü. M.
Man gibt sich Mühe, den Gästen ein wenig das Gefühl des nahenden Frühlings zu vermitteln. An den hängenden Köpfen ahne ich, welche Strecke sie auf den Weg nach Oben hinter sich gelassen haben müssen…..
Wir ließen uns mal wieder kulinarisch verwöhnen, konnten es aber nicht so ausgiebig, wie sonst genießen. Es war klar, dass es irgendwann dunkel werden würde und Loipen gab es nicht auf unserer Tour.
Nein..das Fahrrad hatten wir diesmal zu Hause gelassen…..
aber auch per Ski war das ein äußerst fragwürdiger Weg nach unten….:-)
Ausgerechnet, wo wir es eilig hatten, boten sich die herrlichsten Fotomotive.
Die Sonne verschwand schon wieder, nachdem sie sich erst vor kurzem einen Weg durch die Wolken gebahnt hatte.
Diesmal konnte ich auch nicht abschnallen, da der Schnee einfach zu tief zum Laufen war.
Dafür war es eine sehr lustige Abfahrt, bei der wir mehr im Schnee lagen, als den Hosen lieb war….
Hier noch ein paar Makros, die sicher fantastisch geworden wären, hätte man eine große Kamera dabei gehabt….
In der Eiseskälte glitzerte die untergehende Sonne.
Die Fichtennadeln erhielten eine frostige Verlängerung.
Wir kamen tatsächlich erst im Dunkeln unten an.
Die Raupe präparierte bereits den Abfahrtsskihang.
Und genau so düster ist im Moment meine Stimmung.
Aus aktuellem Anlass kann ich hier nur auf den heutigen Beitrag von Lotta verweisen.
Ich habe eine Bitte an euch….
lasst euch nicht durch den aktuellen Shitstorm beeinflussen, der gerade über ganz Sachsen und speziell Clausnitz niedergeht.  Ich kenne sehr viele engagierte Menschen in Sachsen und auch kritisch denkende Sachsen….zum Glück habe ich mit niemandem Kontakt, der Flüchtlingsunterkünfte anzündet oder Flüchtlingsbusse belagert.
Mir tun die engagierten Einwohner von Clausnitz leid, die nun mit diesem neuen Image leben müssen.
Erste Urlauber haben bereits ihren Aufenthalt im Erzgebirge abgesagt.
Dazu gab es heute einen Artikel in der Freien Presse
‚Der Keil ist angelegt‘ Clausnitz und die Folgen
Verlinkt zu Lotta ‚Bunt ist die Welt‘

Kunterbuntes aus dem Riesengebirge

Meine Lieblingsfarbe ist Grün….nicht nur weil es hier im Blog überwiegend um Grünkram geht….
ich liebe Grün auch an mir selbst, auf dem Frühstückstisch, unterm Hintern, an der Wand oder sogar an Häusern.
Lotta sammelt heute (letzte Woche war ich zu zeitig…) Kunterbuntes für ihr Fotoprojekt 
Auf unserer gestrigen Skitour durchs Riesengebirge ist mir meine Lieblingsfarbe auch manchmal begegnet, aber überwiegend ging es bunter zu.
Ich liebe diese  Riesengebirgshäuser, die in Holzbalkenbauweise vor sehr langer Zeit gebaut wurden. Ich bin begeistert, wie toll diese Häuser alle noch erhalten sind.
Hier mal ein kurzer Einblick…es gibt auch Grün.
In einem dieser Häuschen….ich sage euch jetzt aber nicht in welchem, sonst ist das am Ende immer voll….habe wir eine Pause eingelegt.
Ich war begeistert, wie original die Inneneinrichtung erhalten oder wiederhergestellt war. 
Beim Skifahren fotografiere ich  nur per #iphonography, sonst hätte ich mir nicht getraut, die Idylle mit dem Klack-klack der Spiegelreflexkamera zu zerstören.
Kommt ihr mit zu einer kleinen Hausbesichtigung? 
Als erstes das Büro….
Bei diesem Ausblick würde ich sofort mit dem Nähen loslegen….
Aber auch der Fellsessel (!!!) vor dem sonnigen Fenster ist ein Traum
Nach einem Slalomlauf um die Katzen des Hauses kommt man in das Wohnzimmer, das auch die Küche ist. 
Der Haushund liegt auf dem Boden, wie ein Teppichvorleger.
Ich will meine Handschuhe auf einen Fellstuhl legen, aber oh Schreck…es liegt schon ein schwarzes Fell drauf….eine weitere Katze.
Ich möchte auch eine Riesengebirgskatze….so schmusig habe ich noch keine andere Katze gesehen.
In der Küche liegt eine Schale mit gefüllten Paprikaschoten fürs Abendessen.
Wir müssen unbedingt noch mal wiederkommen….dann aber über Nacht…:-)
In alten Bauernschränken steht Geschirr aus vergangenen Zeiten
…extra für Lotta…blaue Keramik…Made in Germany.
Seit wann gibt es eigentlich dieses Label?
Was es mit dem grünen Kasten auf sich hatte, habe ich nicht herausgefunden.
Habt ihr so etwas schon mal gesehen?

P.S. ich habe es herausgefunden….damit machte man unter Schaukelbewegungen Butter.
Ich würde sagen, es fehlen die Kufen.

Für uns gab es frischgemachte Eierkuchen/ Palatschinka 
und heiße Schokolade/ Horka Tschokolada.
Auf der Suche nach der Toilette finden wir wir zuerst nur das Häuschen draußen im Schnee,
aber es gibt auch noch ein komfortableres Klo für die Gäste.
Das ganze Haus ist liebevoll restauriert.
Schnee gibt es im Moment nur über 800 Meter. 
Damit hier auch eine Versorgung möglich ist, kommt das Essen mit der Seilbahn.
Per Auto ist die Unterkunft nicht zu erreichen.
Was hier noch für ein lustiges Tier wohnt, zeige ich euch dann bei dem Thema ‚Tiere im Winter‘.
Leider ist unser Urlaub schon wieder vorbei, aber es gibt die nächste Zeit noch mehr davon zu sehen….:-)
Hier geht es zu Lottas Kunterbunter Sammlung.
Nein..liebe Lotta, leider kann ich dir keine Faschingsbilder liefern. Ich genieße lieber die Natur.

Kunterbuntes

Nun hat es auch mich erwischt. Nachdem am Dienstag Morgen schon wieder die Schneeflocken auf der Wiese waren und ich dann in Dresden dem Frühling begegnet bin, bekam der Weihnachtsstern, der immer noch in voller Pracht auf dem Tisch steht (er hat wirklich noch kein Blatt verloren) , ein bisschen Konkurrenz.

Ich hab mir ein Kästchen besorgt und meine Lieblingsblumen ausgesucht. Alle schon verfügbar.
Primeln, Ranunkeln und Hornveilchen….dabei hab ich doch so viele im Garten…:-))
Am liebsten habe ich Himmelsschlüsselchen auf der Almwiese…aber in Ermangelung einer solchen darf es auch mal in der Wohnung sein…
Mit Ranunkeln habe ich noch gar keine Erfahrung. Sie haben so kleine, lustige Knollen, die man wohl im Herbst in die Erde stecken muss….das ist mir noch nie gelungen.
Ein bisschen Glück können wir dieses Jahr wirklich gut gebrauchen….

Für Lotta noch ein bisschen Blau aus Keramik…..vom Frühstückstisch.

Eine Pomeranze (Bitterorange), die nur duftet, wenn ich sie an meine Nase halte…dafür aber um so mehr.
Sie stammt aus dem scheidenden Freiberger Bio-Laden, der nach 20 Jahren leider schließen muss…
Wenn es mir gelingt, werde ich ein Bäumchen aus den Kernen ziehen. Bei Pomeranzen soll das sehr einfach möglich sein und schnelle Erfolge bringen.
Die Bitterorange entstand als Hybride aus Pampelmuse und Mandarine.

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Im Garten ist doch schon ein wenig Frühling zu sehen, nur muss ich dafür immer in die Knie gehen…sonst hat man nicht viel davon.
Lenzrose ‚Blue Lady‘ ist vor Ärger Grün geworden, als der Schnee über sie herfiel…..oder kann sie vielleicht gar nicht anders?
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Zum Schluss noch mal Kunterbuntes aus Dresden für alle Faschingsfans
…es gibt zwar auch einen Freiberger Karnevalsclub, den FKK…aber dort bin ich kein Besucher…
Schade, dass ich kein Mädchen habe…das wäre mal ein tolles Ereignis.

Lotta liebt nächsten sonntag nicht nur Blau, sondern Kunterbunt
Heute ist das Thema Teller – Bunt ist die Welt #58