Capucchino im Garten – der Miniteich mit Sahnehaube

Miniteich im Winter

Jedes Jahr stehe ich aufs Neue vor der Entscheidung…..was mache ich mit dem Mini-Teich im Winter? Lasse ich vielleicht doch mal die Pflanzen einfach im Holzfass und schaue, ob der Winter harmlos wird? Vielleicht hat Väterlichen Frost ja kein Interesse an einem Garten in Mittelfranken? Schließlich wächst doch auch Wein hier oder bei manchen stehen sogar Olivenbäume im Garten?

Das war mir aber doch zu riskant. Also habe ich in alter Manier bei eisigen Temperaturen meinen Körper mit einer Kneippbehandlung abgehärtet und versucht zu retten, was zu retten war. Weil der schwarze Mörtelkübel – Made in China –  aber so hässlich aussieht, habe ich mit den Fotos gewartet, bis man nicht mehr so viel davon sieht. Letzte Woche schneite es erfreulicherweise in Unmengen und nun ist auch der Garten wieder für die breite Öffentlichkeit vorzeigbar…:-))

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Der Miniteich im vierten Jahr

Schon längst ist es mal wieder Zeit, über den kleinen Teich im Eichenfass zu berichten. Nachdem Tief ‚Elvira‘  morgens wieder die Wassermassen über uns ausgeschüttet hat, wurde es doch noch ein sehr sonniger Tag und die Wassertropfen glitzerten überall, wie Glasperlen in der Junisonne.
Der Fassteich ist umgezogen und steht dieses Jahr zum ersten mal im Kiesbeet, am Beetrand mit Frauenmantel, Katzenminze, Wollziest  und Rosen. 
Umrahmt wird er von den Gräsern aus dem Kiesbeet und meiner neuen Hänge-Weide, die im Kübel dahinter steht.
An der Seite, vorne rechts ein Blutweidrich, der immer gut gegossen werden muss, denn er würde sich in der Sumpfzone wohl fühlen.
 Die Sonne scheint dort fast den ganzen Tag und der kleine Solarbrunnen plätschert dadurch bei schönem Wetter fast durchgehend. 
Mit den Algen hatte ich am Anfang sehr zu kämpfen. Nachdem ich die ersten Algen noch mit dem Teesieb herausfischen musste, sind sie inzwischen aber komplett verschwunden. Vielleicht waren ja die Schnecken hilfreich, die mir der Sohnemann aus dem Natur-Schwimmteich der Schwägerin gekeschert hatte?
Jetzt ist das Wasser glasklar.
Hoppla…und man scheint sich dort sogar schon angefreundet zu haben…:-)
Für mich war es wichtig, wie im Garten auch, keine exotischen Pflanzen mehr im Fass unterzubringen. Mit den Schwimmpflanzen, wie Wassersalat, Wasserlilie oder Schwimmfarn hab ich also Schluss gemacht. 
Im feuchten Laub eingeschlagen hat es geklappt mit der Überwinterung von Binse, Froschlöffel,  Hechtkraut und Wasserschwertlilie.
Ebenfalls wieder ausgetrieben ist die Wasserminze und das Nadelkraut als Unterwasserpflanze.
Übermäßig viele Steine kommen auch nicht mehr ins Fass.
Für die Höhenunterschiede sorgen die gelöcherten Ziegelsteine.
Der Solarspringbrunnen steht auf einem mit Kiesel gefüllten Tontopf, damit die Höhe stimmt.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Frosch…:-)
Aber die quakende Variante scheint es im Freiberger Raum ohnehin nicht zu geben…alles Grasfrösche.
Manchmal kommt auch ein Vogel vorbei und setzt sich auf das Holzbrett…gleich daneben steht die Kugel-Robinie mit dem Futterrest vom Winter, an dem die Kohlmeise fleißig nascht um die Kinder im Kasten zu versorgen.
So ein sanftes Plätschern und dann ein Kaffee auf der Terrasse…in einem Gartenbuch blättern, 
viel mehr braucht es nicht für einen wunderbaren Nachmittag…..:-)

Teichpflanzen für den Mini-Teich

Der Miniteich war nun schon das dritte Jahr im Einsatz.
Das Weinfass ist dicht geblieben, nachdem es letzten Winter Vollschutz aus Folie erhielt. Das sieht zwar nicht besonders schick aus, aber im Winter schaut man ja nicht so oft in den Garten.
Die Überwinterung der Pflanzen ist nicht ganz einfach. Gelungen war es nur bei einigen heimischen Pflanzen, wie Froschlöffel, Tannenwedel, Binse und Nadelkraut.
Neu gekauft hatte ich den Schwimmfarn und Hechtkraut.
Weil die Wasserhyazinthe nie geblüht hat, kam sie nicht mehr ins Fass.
Eine Sammlung von Anregungen aus der Natur oder Botanischen Gärten

Mitte Links: Mini-Teich im Forstbotanischen Garten Tharandt
Unten Links: Wassersalat in einem Park in Südafrika
Unten rechts: Botanischer Garten Dresden

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Für das Plätschern gibt es in meinem Fassteich einen Solar-Springbrunnen.
Leider kann ich deshalb keine Seerose in den Mini-Teich setzen, da sie kein bewegtes Wasser mag.

Zum Schluss noch zwei Tiere….am Wasser beobachtet

Eine Spreewald-Libelle und
 eine Zauneidechse auf der Trockenmauer am Teich (Bürgergarten)
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heute mit dem  Thema ‚Grün‘ 

Der Mini-Teich zieht ins Winterquartier

Letztes Jahr hab ich mir ewig den Kopf zerbrochen, was ich mit dem kleinen Fass-Teich mache, wenn der Winter kommt. Ich habe einige gute Ratschläge von euch erhalten und habe versucht, das beste draus zu machen. Ein paar Pflanzen hatten in der Garage überwintert, der Rest im Sandkasten verbuddelt. In beiden Fällen war die Erfolgsquote bei 50 %. Die Schwimmpflanzen, wie Wasserhyazinthe, Wassersalat und Schwimmfarn mussten auf den Kompost, da sie in den Tropen beheimatet sind. So ganz hat mir das alles nicht gefallen. 

Auch das Fass war lange Zeit im Frühjahr undicht und ließ sich erst nach dem Starkregen Ende Mai wieder befüllen. Zum Glück quillt auch das undichteste Fass nach solchen Wettercapriolen wieder auf.

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Am Dienstag Morgen zeigte das Thermometer nur noch  1 Grad  und
ich bekam leichte Panik, weil der Garten noch gar nicht winterfest ist.
Ich konnte nur durch die Gegend humpeln, weil ich im Dunkeln über meinen
Koffer gestolpert war und kam mit ziemlich blauen, geschwollenen Zehen
nur noch in offene Sandalen rein. Aber es musste sein! Ich hätte mir
Neopren-Handschuhe gewünscht, so eiskalt war das Wasser beim
Herausfischen der Pflanzen. Zur Zeit bin ich der „Dosi“ von Nachbars Katze und sie wuselte die ganze Zeit um meine Beine.

Die Binse (hinten links) hat vom Stein vollkommen Besitz ergriffen und musste erst mal freigeschnitten werden.

 „….können die hier nicht endlich mal Fische reinsetzen…?

 …..mist, alles leer!“

Bei Kathrin/ Topfgartenwelt entdeckte ich dieses Jahr auch Mini-Teiche. Da kam mir die
Überwinterungsidee. Falls das Experiment schief geht, hab ich nur die
wenigen Kosten eines Baumarkt-Kübels gehabt. Gut, die Pflanzen muss ich
auch neu kaufen.

Ich bin gerade noch am Umgestalten. Steine habe ich ja immer genug, wegen unserem Boden…
Der Bambus ‚Fargesia‘ hat dort gleich einen neuen Platz gefunden. Überhaupt habe ich im Moment das Gefühl, ich kenne meinen Garten nicht mehr….so viele Pflanzen mussten umziehen oder wanderten ins Hochbeet (!!!). Dazu kam noch ein Sternentänzergrasgras, das sumpfige Böden liebt. Links steht ein Japanischer Ahorn.
Der neue Mini-Teich befindet sich unterhalb des Steingartens, um untersten Teil unseres Grundstückes, wo früher der Münzbach floss (jetzt in einer Röhre verlegt). Leider schmeißt die benachbarte Fichte ihre Nadeln rein….

Das Weinfass hat jetzt kompletten Vollschutz per Folie und ich hoffe, es bleibt diesmal dicht.

Miniteich geflutet – Überwinterung der Teichpflanzen

Nachdem der Septemberregen letzte Woche unseren Miniteich fast zum Überlaufen gebracht hat, ist mir aufgefallen, dass ich dieses Jahr noch gar nicht von unserem Fassteich berichtet habe. So einfach, wie im ersten Jahr war es dieses Jahr dann doch nicht mehr gewesen.
Ich hatte die Folie im Frühjahr zu zeitig entfernt, da ich bei dem sonnigen Frühjahrswetter im Februar/ März nicht mehr auf den verhüllten Kübel schauen wollte. Die Folge war fast vorauszusehen. Das Fass trocknete und wurde undicht.
Dann regnete es am 27. Mai aber so heftig bei uns, dass ich Glück hatte und die Holzlatten wieder aufgequollen sind. Seit dem ist es wieder komplett dicht. (Danach leckte dann unsere Garage….)

Ich habe die überwinterten Pflanzen eingesetzt, diesmal aber in etwas
abgespeckter Anzahl. Den Wassersalat habe ich weggelassen, nachdem ich
ihn in Südafrika in solcher Pracht gesehen habe, dass mir die Pflanzen in
meinem Mini-Teich einfach nur noch unterentwickelt vorkamen. Auch die Wasserhyazinthe ist so wärmeliebend, dass ich sie nicht noch mal gekauft habe. Sie hatte sich zwar vermehrt, aber keine Blüten entwickelt.

Die Überwinterung haben überlebt: Schwimmfarn, Zwergbinse, Froschlöffel, Sumpf-Schwertlilie, Tannenwedel und Nadelkraut

Nicht geklappt hat es bei: Wasserhyazinthe, Schachtelhalm, Wasserhahnenfuß

Neu dazugekommen sind : 1x Nadelkraut zusätzlich, Papageienfeder, 1x Mini-Rohrkolben, 1x Wasserminze

Der Froschlöffel hat zwar wieder geblüht, aber die Blätter sind nahezu verschwunden. Ich glaube, irgendetwas gefällt ihm nicht in meinem Fass, obwohl es eine heimische Teichpflanze ist.
Daher möchte ich nächstes Jahr unbedingt das Hechtkraut ausprobieren. Leider gab es das nicht mehr zu kaufen, nachdem das Fass endlich wieder dicht war.

Die Sumpfschwertlilie hatte keine Blüten und auch der Mini-Rohrkolben hat leider keine Kolben dran. Nur die Blaubinse sieht so aus, wie es sein muss.

Mein Fazit im Moment:
Ideale Pflanzen für einen Mini-Teich sind Nadelkraut zur Sauerstoffanreicherung, Tannenwedel, Binsen, Mini-Rohrkolben und Schwertlilien
Mit 2x Nadelkraut und einem Solar-Springbrunnen hatte ich immer klares Wasser, nur gegen Mückenlarven muss man etwas tun, da keine Fische drin sind.

Auch empfehlenswerte und dekorative Pflanzen für den Mini-Teich sind:
Schachtelhalm, Hechtkraut, Wasserhahnenfuß, Krebsschere, Froschlöffel (muss ich wieder neu kaufen),
Mini-Seerosen….wenn kein Wasserspiel im Teich ist (bei mir ist ein Solar-Springbrunnen in der Mitte – das mögen Seerosen nicht)
Zyperngras, Sumpf-Calla, Sumpfdotterblume

Von der geplanten Überwinterung des Miniteieichs werde ich demnächst berichten. Ich habe schon eine neue Idee.

Den Hortensien gleich gegenüber vom Miniteich bekommt der Regen allerdings sehr gut. Die Limelight hat sich inzwischen ganz schön rosa gefärbt.

Ich hoffe, die Eule bekommt diese Woche nichts mehr zu tun
LG und eine sonnige Woche!

Wrapped – Verhüllter Garten

Die letzten zwei Tage war das Wetter noch mal ganz angenehm, um den Garten winterfest zu machen. Zuerst musste die Bartblume dran glauben. Normalerweise häufelt man sie im Winter an, wie Rosen. Da ich sie dummerweise ins Kiesbeet gepflanzt habe, fällt diese Variante aus. Die langen Stengel der zurückgeschnittenen Schokoladenblume landeten  jetzt in der Bartblume, eine Mütze drüber und zugeschnürt.


Ich bin gespannt, ob sie überlebt, denn die erste Bartblume ist mir letzten Winter trotz Anhäufeln erfroren.
Alle anderen gefährdeten Gewächse, wie der gerade vor dem Urlaub gepflanzte Zierapfelbaum, haben eine sehr dicke Mulch-Schicht aus dem Hokkaido-Kompost-Hochbeet bekommen. Das war eine mords Schlepperei, da der Kompost auf der Rückseite des Hauses ganz unten am Hang steht. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich gestern, den Hang hoch und runter gerannt bin.
Der Bambus war der nächste Verhüllungs-Kandidat.
Zuerst wurde der Bambustopf in die Ecke gerückt und die Halme mit Bindfaden zusammengebunden. 
Darüber kam die Vlieshaube, die auch mit Bindfaden umwickelt wurde. Diesmal zusätzlich am Topf festgebunden, damit sie später nicht wegfliegt. 
Der Topf wurde mit Noppenfolie umwickelt und zum Schluss kam ein Mantel aus Kokos drüber –  alles mit einem Juteband zugebunden.

Während die, nur bedingt winterharte, Glanzmispel die Luxusvariante der Verhüllung erhalten hat, kommen die anderen kleineren Töpfe mit Recycling-Material aus dem Garten aus.
Wer schon mal eine Kokos-Matte gekauft hat,  kennt sicher den stattlichen Preis….
Diesmal versuche ich es mit einer Schicht der reichlich vorhandenen Zapfen unserer Fichte.
Im Topfgarten gab es noch die Schokoladenblume, die ich versuchen werde, wie eine Dahlie zu überwintern. Da sie so toll geblüht hat, möchte ich das einfach mal probieren.
Besonders schwer ist mir das unvermeidliche Ausleeren des Mini-Teichs gefallen. Ich habe es ziemlich lange hinausgezögert.
Anfang Oktober habe ich die nicht winterharten Schwimmpflanzen, wie Wasserhyazinthe, Wassersalat und Schwimmfarn entfernt und in einem Wassereimer im Haus aufgestellt.
Letzte Woche war die Posthornschnecke noch an der Oberfläche – dann war sie auf einmal weg.
Ich hatte Samstag-Nachmittag mit dem Ausleeren angefangen und langsam wurde es dunkel
von der Schnecke keine Spur…
Ich hatte mir fest vorgenommen, sie zu retten und mit ins Haus zu nehmen
also habe ich mit der Taschenlampe alles abgesucht
Erst, als ich schon ein Drittel der Kieselsteine ausgeleert hatte, fand ich die Schnecke wieder.
Sie hatte sich schon versucht, einzugraben.
Im Haus beendete sie die Winterruhe sofort und fiel über den Schwimmfarn her
Das Fass steht nun umgestülpt und verhüllt über dem Eimer mit Kieselsteinen
Viele Grüße und allen, die morgen auch frei haben, einen schönen Feiertag!

Garten im Topf

So langsam bekomme ich einen Schreck, wie viele Töpfe inzwischen quer verteilt im Garten zu finden sind.

Im Moment gieße ich für die Nachbarn, die im Urlaub sind. Die Blumen und die Töpfe muss man ja jeden Tag gießen bei der Hitze. Aber kann man seinen Nachbaren so einen Topfgarten zumuten, den ich bei mir gefunden habe?

 Gerade die mediterranen Kübel blühen doch so toll und sind im August in
Höchstform, wenn im Garten die Blühfreude nachlässt und vieles hitzegeschädigt ums Überleben ringt.

Nachdem
wir gestern zwei neue Planzen geschenkt bekommen haben und eine nicht
winterhart war, habe ich gleich meine selbstgezogene Dipladenia
verschenkt. Dort weiß ich, dass die Pflanze glücklich aufgehoben ist.

Vor
drei Jahren habe ich einen kleinen Ableger von einem Hibiskus aus
Spanien mitgenommen. Inzwischen ist er zu einer stattlichen Größe
herangewachsen. Er fühlt sich in der sonnigen Terrassenecke wohl,
braucht aber viel Wasser.


Neben dem Hibiskus steht eine Dipladenia, eine Margerite, ein Olivenbaum, die Schokoladenblume, Der große Bambus und der Kräuterkorb.

Auf der Terrasse wechseln wir je nach Sonnenstand die Plätze. Hinter der Garage ist es schön schattig, aber vor der Hauswand ist eigentlich der schönere Platz mit Sicht auf den ganzen Garten.

Der Bambus dient als Sichtschutz. Im Winter hat er schön eingehüllt in der geschützten Ecke überlebt.
Bei der Dipladenia kann es passieren, das sie im Winter alle Blätter verliert. Sie treibt dann im Frühling wieder aus. Ein sonniger, warmer Standort ist ideal, zu viel Wasser verträgt sie nicht.

Dipladenia – Mandevilla
Auf der Terrasse steht auch unser größter „Topf“ – das halbierte Weinfass –  als Miniteich umfunktioniert.

Hier kann man mehr darüber lesen

Miniteich im Fass

Im Moment blüht der Froschlöffel – das sieht ganz witzig aus. Ich hatte mich schon über den Namen gewundert, aber die abgeblühten Samenstände sehen aus, wie viele kleine Löffel.
Blühender Froschlöffel
Im Schatten steht der Topf-Kindergarten – meine selbstgezogenen Exemplare…
3 Töpfe Basilikum
Ein Tablet selbstgezogene Kartäusernelken…hilfe….zwei konnte ich schon verschenken
Unten eine Blauraute aus dem Garten meines Schwiegervaters

Ja, auch der Klee steht leider im Topf
An der Sichtschutzwand hängen zwei Töpfe
Petunie und Solanum
Das Kaminholzregal bietet sich so wunderbar an, Töpfe anzuhängen….

Diese Beutel – Planting Bags –  mag ich besonders. Sie sind innen mit Folie ausgekleidet und man kann einen gekauften Topf sofort reinstellen. Auch Gartenutensilien kann man darin verstauen.
Endlich mal ein Topf, den man nicht zu gießen braucht…..

Nachdem wir schon beschlossen haben, die Oleander wegzugeben, da sie bei uns noch nie ordentlich geblüht haben, wird es wohl anders kommen.
Ich glaube sie haben das gehört und geben dieses Jahr 200 Prozent, damit wir es uns anders überlegen….
Hier nur ein Ausschnitt. Der rosa Oleander blüht über und über.
Der rote ist noch etwas zurückhaltend, den haben wir aus Locarno vom Lago Maggiore
(ca.10 Jahre alt)

Kälte und Nässe von oben mögen Oleander ja überhaupt nicht, aber im Moment ist das Wetter, wie in Spanien, also Kübelpflanzen-Wetter

Wir haben dieses Jahr den Idealstandort gefunden. Sonnig und geschützt durch die Holz-Wand der Fassade

Hier steht auch der Plumbago (Bleiwurz), den meine Schwester aus einem kleinen Steckling gezogen hat
Im August ist die Hauptblütezeit des Plumbago – Bleiwurz – den man in mediterranen Ländern oft an Pergolas vorfindet. Er wird hell und kühl überwintert und im Frühjahr ordentlich gestutzt, da er an den einjährigen Spitzen der Seitentriebe blüht
Plumbago
Daneben steht die Schmucklilie (Agapanthus), die dieses Jahr zwei Blüten getrieben hat.
Sie braucht einen Kältereiz im Winter zum Blühen, also nicht zu warm überwintern
Im Kiesbeet steht noch ein Topf mit Lavendel
Den hatte ich für 1 EUR im Baumarkt erstanden, als Restware

Im Kiesbeet steht ein Einwanderer

An der Terrasse dann noch der Hängekorb mit Verbene und Schneeflockenblume an der Pergola  und eine Zinnie im Topf
Gestern haben wir eine neue Rose geschenkt bekommen, nachdem ich glücklich war, endlich die andere Rose verpflanzt zu haben…und dafür gibt es nun wieder keinen Platz im Beet

Direkt von der Forster Rosengartenschau – eine Duftrose
Forster Rosentraum
Züchter Meilland 2012

Eine Duftrose der Provence, die morgens einen schweren Duft verströmt, der im Laufe des Tages zitroniger wird

Hier geht es zum Forster Rosengarten
Forster Rosengarten 

Forster Rosentraum
Ein weiteres Geschenk- leider nur bedingt frosthart – die Glanzmispel –
daneben der noch nicht gepflanzte Japanische Ahorn
Ja, auch der Kaktus war leider ein Geschenk vom Juli
Zwei Kamelien sind in der Sommerfrische draußen
Unten im Bild links ist ein Bäumchen, das ich aus einem Kern von Spanien gezogen habe (mit den gefiederten Blättern)
An dem Baum schneide ich ständig herum, damit er im Zimmer nicht zu groß wird
Hinter dem Haus
Auch selbst gezogen aus Spanien ist diese Palme

Seitlich am Haus steht die 20 Jahre alte Dattelpalme

Jetzt wäre ich gerne fertig, aber es gibt noch Töpfe mit Essbarem

Direkt aus China eingeflogen 
Eine chinesiche Dattel
Im Winter war der obere Teil abgefroren. Dann haben wir gelesen, das sie Schutz braucht, so lange sie noch klein ist. Rechts hat ein wilder Trieb unterhalb der Veredelungsstelle ausgetrieben, den ich demnächst abschneiden werde.

Wir haben zwar auch Reihen mit Erdbeeren,
aber im Topf gibt es die mehrmals tragende Klettererdbeere

Der Chili ist im Topf, falls das Wetter schlechter wird, 
3 Tomaten im Topf, auch geschützt, falls es regnet
Basilikum unter dem Kaminholzdach geschützt
Rosmarin auf dem Tisch
Knobigras in der Tomate
Ja, jetzt bin ich schon am zweifeln, ob das normal ist…..
Diese Blume ist zum Glück ein Blumenstrauß

Ab sofort gibt es bei mir die Leseecke mit interessanter Gartenliteratur

Gartentiere beim Frühstück

Im Moment ist es so heiß, dass ich gleich vor dem Frühstück in den Garten eile, um die neu gepflanzten Stauden und die Gemüsepflänzchen mit Wasser zu versorgen. Wegen den Nacktschnecken gieße ich abends nur die ungefährdeten Beete.

Es ist ein einziges Summen und Schwirren im Garten – die Insekten und Vögel sind schon längst beim Frühstücken….

Als erstes hat mich heute die Amsel besucht, die ihr reichhaltiges Regenwurm-Frühstück auf der Obstwiese am Hang hinter dem Haus findet.

Am Fuß des Apfelbaums wachsen Sommer-Blumen, Wollziest und Kapuzinerkresse.
In den Beeten mit Lavendel, Katzenminze und Wollziest kann man die Hummeln kaum einfangen, so schnell fliegen sie von Blüte zu Blüte.
Im Gemüsebeet, das letztes Jahr ein Kartoffel-Acker war, wächst jetzt am Rand der Gründünger ‚Bienenfreund (Phazelia)‘ und wird von den Schwebfliegen umschwirrt
Katzenminze und Lavendel/ Oben links Phazelia mit Schwebfliegen

Am liebsten mag ich im Moment das Beet mit Rispenhortensie, Veronica, Knautie und Pompon-Dahlien.
In der Veronica halten die Hummeln länger still und ich kann sie besser fotografieren.
Die Veronica sind ein richtiges Insektenparadies.
Knautie und Veronica

Eine Mohnblume hat sich von alleine im Garten eingefunden und wird von den Schwebfliegen besucht

Auf dem Terrassentisch steht immer noch der schöne Sommerblumen-Strauß mit der wilden Möhre
Schwebfliegenparadies Wilde Möhre

Im Mini-Teich sind im Moment einige Schnecken, die abgestorbene Pflanzen und Algen wegfuttern.
Die Posthorn-Schnecke habe ich geschenkt bekommen – die anderen Schnecken waren wohl an den Wasserpflanzen dran.
Gegen die Mückenlarven muss ich leider immer selbst ein Hilfs-Mittelchen reingießen – da fehlt uns noch ein Fisch…
Schnecken im Mini-Teich
Jeden Morgen begrüßt mich eine Spinne an der gleichen Stelle. Dort, wo das Solar-Panel für den Mini-Teich befestigt ist. 

Da darf man nicht abergläubisch sein: 

Unten links zeigt das Kräuterbeet der Sonnenhungrigen


Im Kräuterbeet wächst 

Oregano
Minze (Marokkanische u. Schokoladen-Minze)



Lavendel

Indianernessel
Salbei
verschiedener Thymian
Bergbohnenkraut
Mehrmals-tragende Erdbeeren
und die weiße Pfingstrose

Die
Kräuter lieben diesen sonnigen Platz. Im Winter drückt der Schnee den
Thymian leider platt und er gerät aus der Form. Dann muss er zum
„Friseur“.
Die Hummeln lieben das Geißblatt, was an der Rückseite der Garage rankt.
Obwohl es gar nicht riecht und die Blüten so schwierig zu erreichen sind, versuchen sie in das Innere der Blüte zu gelangen und es gelingt….

Leider gibt es ja nicht nur nützliche Tiere im Garten. Mein ärgster Feind ist die spanische Wegschnecke. Obwohl ich schon viele Gegenmaßnahmen, wie Schneckenzaun und Schneckenkragen oder Schneckenkorn einsetzte, bleibt mir mir der eine oder andere Verlust nicht erspart.
Der Island-Mohn im Steingarten war besonders leckeres Futter….


Dazu habe ich in einem Gartenbuch den treffenden Spruch von J.W. v. Goethe, dem Dichter und leidenschaftlichen Gärtner,  gefunden:

Sprich, wie werd ich die Sperlinge los, so sagt der Gärtner,
Und die Raupen dazu, ferner das Käfergeschlecht,
Maulwurf , Erdfloh, Wespe, die Würmer, das Teufelsgeschlecht?
Lass sie nur alle, so frisst einer den anderen auf.
Bei den Nacktschnecken hilft der Spruch leider nicht, aber die gab es ja zu Goethes Zeiten noch nicht bei uns….
Erfahrung habe ich mit den Blattläusen am Apfelbaum gemacht. Als es schon ganz schlimm war mit den Läusen, wollte ich den Wasserschlauch holen und die Läuse ab spritzen, als ich unzählige komische Tiere auf den Blättern entdeckte, die ich noch nie vorher gesehen habe. Sie rannten hin und her.
Feind oder Freund?
 Apfelbaum ‚Topaz‘

Nachdem ich das Tier in keinem Gartenbuch gefunden habe, bin ich zufällig beim googeln auf den Marienkäfer gekommen und tatsächlich handelt es sich um die Larve des Marienkäfers. Der Gartenschlauch war also nicht nötig.
Und gestern habe ich schon wieder einen komischen Käfer auf den Brombeerblättern entdeckt, genau neben den Blattläusen an diesem Zweig. 

Diesmal habe ich nicht so lange suchen müssen und etwas über die Entwicklungsstadien des zugewanderten Marienkäfers gefunden,
Marienkäfer Harmonia axyridis,  Japanischer Marienkäfer

Am Apfelbaum hängt ein Insektenhotel und eine Ohrwurmbehausung und seit gestern steht das Schmetterlingshaus neben dem neu gepflanzten Schmetterlings-Flieder.

Miniteich im Fass


Neue Nutzung eines Rotweinfasses – En Barrique Rouge

So ein leichtes Plätschern auf der Terrasse wäre schön und etwas Wasser im Garten könnte ich mir gut vorstellen, aber bei so einem Boden eine Grube für einen Teich ausheben? Nein….! Lieber nicht. Dann kam mir die Idee mit dem leeren Weinfass und ein Anbieter von solchen Kübeln war schnell gefunden. Mit unserem Auto sind wir bei dem Händler vorbeigefahren und durften uns ein Fass aussuchen. Für alle, die ähnliches vorhaben, kommt jetzt die Beschreibung, wie man damit einen Mini-Teich anlegen kann.

August 2013

 

Wässern des Fasses 

 

Zuerst
wässert man das Fass ca. 2 Wochen, bis das Wasser klar wird und der
Weinstein sich von den Rändern gelöst hat. Man erhält beim ersten Mal
Wässern fast Rotwein.
Das Fass sollte nicht in der prallen Sonne stehen, da es sich später sonst zu sehr erwärmt und die Algenbildung überhand nimmt.

 

Weinfass 70 cm Durchmesser

 

 

Spülen der Kieselsteine

 

Wenn man gekaufte Marmorkiesel verwendet, müssen die Steine erst gespült werden, bis das Wasser klar wird. Bei uns waren mehrere Spülgänge erforderlich. Kindern macht so etwas am meisten Spaß.
Marmor-Kieselsteine spülen


Einsetzen der Pumpe

 

In die Mitte des Fasses wird die Pumpe gestellt.Wenn man Strom hat, geht ein Modell mit Kabel, aber es gibt auch schöne Solar-Springbrunnen.

Nachtrag 07.06.2013: Wir haben uns doch für ein kleineres Solarmodell entschieden, da das abgebildete zu laut geplätschert hat und die Pumpe auch laut war – und eher für einen richtigen Teich gedacht war. 

Teichpumpe mit Aufsatz

 

Einfüllen der Kieselsteine

 

Pflanzen einsetzen

  

Zunächst setzt man verschiedene Steine in den Teich, damit man unterschiedliche „Mini-Teichzonen“ erhält. Danach werden die Pflanzen in Teich-Pflanzkörben eingesetzt. Ich habe die Körbe mit Vlies ausgekleidet und obendrauf kleine Kiesel-Steine gelegt, damit die Erde nicht ausgeschwemmt wird. Danach lässt man langsam Wasser in das Fass laufen. Am besten verwendet man natürlich Regenwasser.

Diese Pflanzen werde ich ausprobieren – ich vermute, es sind zu viele:

Zone 2: Feuchtzone (0-10 cm)

Blaubinse (Juncus inflexus)
Schwertlilie, blau (Iris kaempferi)


Zone 3: Sumpfzone (10-30 cm)

Tannenwedel (Hippuris vulgaris)
Gemeiner Froschlöffel Alisma plantago-aquatica)
Schachtelhalm (Equisetum hyemale)
Nadelkraut (Crassula recurva)


Zone 4:Seerosenzone (30-50 cm)

Wasserhahnenfuß (Ranunculus aquatilis)

Zone 5: Schwimmpflanzen (50+)

Gemeiner Schwimmfarn (Salvinia Natans)
Wassersalat (Pistia Stratiotes) – nicht winterhart
Dickstielige Wasserhyazinthe (Eichhornia Crassipes) -nicht winterhart
Fass mit unterschiedlichen Etagen
Am Schluss setzt man ein paar Schwimmpflanzen (Zone 5) oben drauf. Für gemütliche Abende schwimmt noch eine Solarleuchte auf dem Wasser.

Mini-Teich fertig bepflanzt

 

Stand Juli 2013

Die Solar-Leuchte hatte leider kein romantisches Licht, eher grell.
Jetzt
habe ich eine kleine Glasschüssel mit einem Maxi-Teelicht darin und das
ist wirklich gemütlich. Wenn es regnet, geht sie leider unter, also
möglichst vorher rausnehmen. 
Manchmal schwimmt eine Solar-Kugel drin, die eher oranges, warmes Licht gibt

 

Im Juli sah der Fass-Teich dann so aus

 

Schnecken im Teich

Eine Posthornschnecke habe ich geschenkt bekommen, aber inzwischen gibt es ganz viele
andere, ich würde sagen, es sind Spitzhornschnecken,

Von der gepunkteten Schnecke kenne ich den Namen nicht.

Die Schneckenbewohner kommen von ganz alleine über die gekauften Wasserpflanzen in den Teich

Wir haben ganz klares Wasser, vielleicht auch dank der Schnecken – nichts muffelt.

Sorgen bereitet mir der Froschlöffel

Er hat im Juli wunderschön geblüht

Seine verblühten Blütenstände sehen aus, wie kleine Löffel

Inzwischen habe ich den Froschlöffel sogar im Naturpark Mecklenburger Heide entdeckt,
er ist also heimisch bei uns

Inzwischen werden seine Blätter zunehmend braun und ich befürchte, das er mein Fass nicht so mag.

Oder es war die falsche Teichzone und ich muss ihn etwas höher setzten

Blühender Froschlöffel

Stand Anfang September 2013

Die Pflanzen sind wunderbar gewachsen und haben sich unheimlich vermehrt

Schachtelhalm

Die Schwimmpflanzen, wie Wassersalat und Wasserhyazinthe haben sich vermehrt

 

Wassersalat
Wasserhyazinthe

 
Überall schauen Tannenwedel heraus und auch der Schwimmfarn hat fast alles dicht gemacht

Tannenwedel

 

Schwimmfarn

Das Wasser ist immer noch klar

Es gibt viele Baby-Spitzhornschnecken an den Blättern – das muss ich im Auge behalten…

aber Algen sehe ich keine im Teich

In der Mitte sieht man unsere Solar-Pumpe (verschiedene Aufsätze möglich)

Ich würde sagen, das Experiment Mini-Teich ist geglückt.

Jetzt fehlt nur noch die Wintererfahrung, die im kommenden Winter auf mich zukommt.

Davon dann zu gegebener Zeit mehr.

Danke für die vielen Tips, die ich schon erhalten habe.

Viele Grüße aus dem steinigen Garten!