Capucchino im Garten – der Miniteich mit Sahnehaube

Miniteich im Winter

Jedes Jahr stehe ich aufs Neue vor der Entscheidung…..was mache ich mit dem Mini-Teich im Winter? Lasse ich vielleicht doch mal die Pflanzen einfach im Holzfass und schaue, ob der Winter harmlos wird? Vielleicht hat Väterlichen Frost ja kein Interesse an einem Garten in Mittelfranken? Schließlich wächst doch auch Wein hier oder bei manchen stehen sogar Olivenbäume im Garten?

Das war mir aber doch zu riskant. Also habe ich in alter Manier bei eisigen Temperaturen meinen Körper mit einer Kneippbehandlung abgehärtet und versucht zu retten, was zu retten war. Weil der schwarze Mörtelkübel – Made in China –  aber so hässlich aussieht, habe ich mit den Fotos gewartet, bis man nicht mehr so viel davon sieht. Letzte Woche schneite es erfreulicherweise in Unmengen und nun ist auch der Garten wieder für die breite Öffentlichkeit vorzeigbar…:-))

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Der Miniteich im vierten Jahr

Schon längst ist es mal wieder Zeit, über den kleinen Teich im Eichenfass zu berichten. Nachdem Tief ‚Elvira‘  morgens wieder die Wassermassen über uns ausgeschüttet hat, wurde es doch noch ein sehr sonniger Tag und die Wassertropfen glitzerten überall, wie Glasperlen in der Junisonne.
Der Fassteich ist umgezogen und steht dieses Jahr zum ersten mal im Kiesbeet, am Beetrand mit Frauenmantel, Katzenminze, Wollziest  und Rosen. 
Umrahmt wird er von den Gräsern aus dem Kiesbeet und meiner neuen Hänge-Weide, die im Kübel dahinter steht.
An der Seite, vorne rechts ein Blutweidrich, der immer gut gegossen werden muss, denn er würde sich in der Sumpfzone wohl fühlen.
 Die Sonne scheint dort fast den ganzen Tag und der kleine Solarbrunnen plätschert dadurch bei schönem Wetter fast durchgehend. 
Mit den Algen hatte ich am Anfang sehr zu kämpfen. Nachdem ich die ersten Algen noch mit dem Teesieb herausfischen musste, sind sie inzwischen aber komplett verschwunden. Vielleicht waren ja die Schnecken hilfreich, die mir der Sohnemann aus dem Natur-Schwimmteich der Schwägerin gekeschert hatte?
Jetzt ist das Wasser glasklar.
Hoppla…und man scheint sich dort sogar schon angefreundet zu haben…:-)
Für mich war es wichtig, wie im Garten auch, keine exotischen Pflanzen mehr im Fass unterzubringen. Mit den Schwimmpflanzen, wie Wassersalat, Wasserlilie oder Schwimmfarn hab ich also Schluss gemacht. 
Im feuchten Laub eingeschlagen hat es geklappt mit der Überwinterung von Binse, Froschlöffel,  Hechtkraut und Wasserschwertlilie.
Ebenfalls wieder ausgetrieben ist die Wasserminze und das Nadelkraut als Unterwasserpflanze.
Übermäßig viele Steine kommen auch nicht mehr ins Fass.
Für die Höhenunterschiede sorgen die gelöcherten Ziegelsteine.
Der Solarspringbrunnen steht auf einem mit Kiesel gefüllten Tontopf, damit die Höhe stimmt.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Frosch…:-)
Aber die quakende Variante scheint es im Freiberger Raum ohnehin nicht zu geben…alles Grasfrösche.
Manchmal kommt auch ein Vogel vorbei und setzt sich auf das Holzbrett…gleich daneben steht die Kugel-Robinie mit dem Futterrest vom Winter, an dem die Kohlmeise fleißig nascht um die Kinder im Kasten zu versorgen.
So ein sanftes Plätschern und dann ein Kaffee auf der Terrasse…in einem Gartenbuch blättern, 
viel mehr braucht es nicht für einen wunderbaren Nachmittag…..:-)

Teichpflanzen für den Mini-Teich

Der Miniteich war nun schon das dritte Jahr im Einsatz.
Das Weinfass ist dicht geblieben, nachdem es letzten Winter Vollschutz aus Folie erhielt. Das sieht zwar nicht besonders schick aus, aber im Winter schaut man ja nicht so oft in den Garten.
Die Überwinterung der Pflanzen ist nicht ganz einfach. Gelungen war es nur bei einigen heimischen Pflanzen, wie Froschlöffel, Tannenwedel, Binse und Nadelkraut.
Neu gekauft hatte ich den Schwimmfarn und Hechtkraut.
Weil die Wasserhyazinthe nie geblüht hat, kam sie nicht mehr ins Fass.
Eine Sammlung von Anregungen aus der Natur oder Botanischen Gärten

Mitte Links: Mini-Teich im Forstbotanischen Garten Tharandt
Unten Links: Wassersalat in einem Park in Südafrika
Unten rechts: Botanischer Garten Dresden

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Für das Plätschern gibt es in meinem Fassteich einen Solar-Springbrunnen.
Leider kann ich deshalb keine Seerose in den Mini-Teich setzen, da sie kein bewegtes Wasser mag.

Zum Schluss noch zwei Tiere….am Wasser beobachtet

Eine Spreewald-Libelle und
 eine Zauneidechse auf der Trockenmauer am Teich (Bürgergarten)
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heute mit dem  Thema ‚Grün‘ 

Der Mini-Teich zieht ins Winterquartier

Letztes Jahr hab ich mir ewig den Kopf zerbrochen, was ich mit dem kleinen Fass-Teich mache, wenn der Winter kommt. Ich habe einige gute Ratschläge von euch erhalten und habe versucht, das beste draus zu machen. Ein paar Pflanzen hatten in der Garage überwintert, der Rest im Sandkasten verbuddelt. In beiden Fällen war die Erfolgsquote bei 50 %. Die Schwimmpflanzen, wie Wasserhyazinthe, Wassersalat und Schwimmfarn mussten auf den Kompost, da sie in den Tropen beheimatet sind. So ganz hat mir das alles nicht gefallen. 

Auch das Fass war lange Zeit im Frühjahr undicht und ließ sich erst nach dem Starkregen Ende Mai wieder befüllen. Zum Glück quillt auch das undichteste Fass nach solchen Wettercapriolen wieder auf.

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Am Dienstag Morgen zeigte das Thermometer nur noch  1 Grad  und
ich bekam leichte Panik, weil der Garten noch gar nicht winterfest ist.
Ich konnte nur durch die Gegend humpeln, weil ich im Dunkeln über meinen
Koffer gestolpert war und kam mit ziemlich blauen, geschwollenen Zehen
nur noch in offene Sandalen rein. Aber es musste sein! Ich hätte mir
Neopren-Handschuhe gewünscht, so eiskalt war das Wasser beim
Herausfischen der Pflanzen. Zur Zeit bin ich der „Dosi“ von Nachbars Katze und sie wuselte die ganze Zeit um meine Beine.

Die Binse (hinten links) hat vom Stein vollkommen Besitz ergriffen und musste erst mal freigeschnitten werden.

 „….können die hier nicht endlich mal Fische reinsetzen…?

 …..mist, alles leer!“

Bei Kathrin/ Topfgartenwelt entdeckte ich dieses Jahr auch Mini-Teiche. Da kam mir die
Überwinterungsidee. Falls das Experiment schief geht, hab ich nur die
wenigen Kosten eines Baumarkt-Kübels gehabt. Gut, die Pflanzen muss ich
auch neu kaufen.

Ich bin gerade noch am Umgestalten. Steine habe ich ja immer genug, wegen unserem Boden…
Der Bambus ‚Fargesia‘ hat dort gleich einen neuen Platz gefunden. Überhaupt habe ich im Moment das Gefühl, ich kenne meinen Garten nicht mehr….so viele Pflanzen mussten umziehen oder wanderten ins Hochbeet (!!!). Dazu kam noch ein Sternentänzergrasgras, das sumpfige Böden liebt. Links steht ein Japanischer Ahorn.
Der neue Mini-Teich befindet sich unterhalb des Steingartens, um untersten Teil unseres Grundstückes, wo früher der Münzbach floss (jetzt in einer Röhre verlegt). Leider schmeißt die benachbarte Fichte ihre Nadeln rein….

Das Weinfass hat jetzt kompletten Vollschutz per Folie und ich hoffe, es bleibt diesmal dicht.

Miniteich geflutet – Überwinterung der Teichpflanzen

Nachdem der Septemberregen letzte Woche unseren Miniteich fast zum Überlaufen gebracht hat, ist mir aufgefallen, dass ich dieses Jahr noch gar nicht von unserem Fassteich berichtet habe. So einfach, wie im ersten Jahr war es dieses Jahr dann doch nicht mehr gewesen.
Ich hatte die Folie im Frühjahr zu zeitig entfernt, da ich bei dem sonnigen Frühjahrswetter im Februar/ März nicht mehr auf den verhüllten Kübel schauen wollte. Die Folge war fast vorauszusehen. Das Fass trocknete und wurde undicht.
Dann regnete es am 27. Mai aber so heftig bei uns, dass ich Glück hatte und die Holzlatten wieder aufgequollen sind. Seit dem ist es wieder komplett dicht. (Danach leckte dann unsere Garage….)

Ich habe die überwinterten Pflanzen eingesetzt, diesmal aber in etwas
abgespeckter Anzahl. Den Wassersalat habe ich weggelassen, nachdem ich
ihn in Südafrika in solcher Pracht gesehen habe, dass mir die Pflanzen in
meinem Mini-Teich einfach nur noch unterentwickelt vorkamen. Auch die Wasserhyazinthe ist so wärmeliebend, dass ich sie nicht noch mal gekauft habe. Sie hatte sich zwar vermehrt, aber keine Blüten entwickelt.

Die Überwinterung haben überlebt: Schwimmfarn, Zwergbinse, Froschlöffel, Sumpf-Schwertlilie, Tannenwedel und Nadelkraut

Nicht geklappt hat es bei: Wasserhyazinthe, Schachtelhalm, Wasserhahnenfuß

Neu dazugekommen sind : 1x Nadelkraut zusätzlich, Papageienfeder, 1x Mini-Rohrkolben, 1x Wasserminze

Der Froschlöffel hat zwar wieder geblüht, aber die Blätter sind nahezu verschwunden. Ich glaube, irgendetwas gefällt ihm nicht in meinem Fass, obwohl es eine heimische Teichpflanze ist.
Daher möchte ich nächstes Jahr unbedingt das Hechtkraut ausprobieren. Leider gab es das nicht mehr zu kaufen, nachdem das Fass endlich wieder dicht war.

Die Sumpfschwertlilie hatte keine Blüten und auch der Mini-Rohrkolben hat leider keine Kolben dran. Nur die Blaubinse sieht so aus, wie es sein muss.

Mein Fazit im Moment:
Ideale Pflanzen für einen Mini-Teich sind Nadelkraut zur Sauerstoffanreicherung, Tannenwedel, Binsen, Mini-Rohrkolben und Schwertlilien
Mit 2x Nadelkraut und einem Solar-Springbrunnen hatte ich immer klares Wasser, nur gegen Mückenlarven muss man etwas tun, da keine Fische drin sind.

Auch empfehlenswerte und dekorative Pflanzen für den Mini-Teich sind:
Schachtelhalm, Hechtkraut, Wasserhahnenfuß, Krebsschere, Froschlöffel (muss ich wieder neu kaufen),
Mini-Seerosen….wenn kein Wasserspiel im Teich ist (bei mir ist ein Solar-Springbrunnen in der Mitte – das mögen Seerosen nicht)
Zyperngras, Sumpf-Calla, Sumpfdotterblume

Von der geplanten Überwinterung des Miniteieichs werde ich demnächst berichten. Ich habe schon eine neue Idee.

Den Hortensien gleich gegenüber vom Miniteich bekommt der Regen allerdings sehr gut. Die Limelight hat sich inzwischen ganz schön rosa gefärbt.

Ich hoffe, die Eule bekommt diese Woche nichts mehr zu tun
LG und eine sonnige Woche!