Gartenplan gezeichnet

Schon längst wollte ich mal meinen Garten zeichnen, denn meistens kann man sich aufgrund der Fotos doch nicht vorstellen, wie der Garten aufgeteilt ist. Große Gartenansichten sind bei mir fast nicht möglich, da ich inzwischen ringsum von Häusern umgeben bin. Richtig schwierig ist nun auch noch der Blick auf mein Schmetterlingsbeet geworden, seit der Nachbar dort die Fichten gefällt hat.
Heute also mal ein erster Entwurf von Haus und Garten. Die Himmelsrichtung habe ich mit eingezeichnet. Norden liegt also in der rechten unteren Ecke.
Es ist nur ein grober Überblick, denn natürlich wächst in den einzelnen Beeten viel mehr, als nur das genannte.
Die meisten größeren Gehölze sind aber enthalten.
Das Grundstück hat noch einen großen Teil am Hang, im Nordosten, den ich nicht mitgezeichnet habe und wo auch der Apfelbaum und ein Kirschbaum stehen.
Fürs erste soll das aber reichen.
Da gerade Rosenzeit ist, fangen wir heute mal mit dem Blick von der Terrasse C in Richtung Pergola (15) an.
Dort freue ich mich gerade königlich über die Explosion der Rose ‚Louise Odier‘, die nach 1,5 Jahren schon eine Höhe von 1,50 m hat und über und über mit Blüten erfreut.
Nicht mal das aktuelle Regenwetter scheint sie zu stören.
Natürlich duftet sie auch ganz wunderbar.
Zum Glück gibt es zwischen den Regenphasen auch mal ein bisschen Sonne zum fotografieren.
Auf dem Tisch steht ausgesäter Stockrosensamen mit kleinen Sämlingen…die Schale ist heute komplett abgesoffen. Zum Glück sind die Kleinen robust.
Die Wildrosen aus dem ecocube muss ich endlich mal aus ihrem Holzwürfel befreien und umtopfen.
Am Eingang, neben der Garage (3) begrüßt mich gleich eine weiße historische Rose in der gleichen Höhe.
Mme Hardy mit vielen weißen Blüten.
Auch sie hatte ich im Herbst 2014 gepflanzt.
Das sind Rosen, die einfach schön sind, aber leider nicht für die Insektenwelt gemacht sind…
dafür dann an anderer Stelle die Wildrosen.
Gleich daneben an der Kugelrobinie wächst ein ganz merkwürdiges Paar heran.
Die Königskerze hat sich am Fuß dort selbst eingefunden und Umpflanzen soll man sie ja nicht, weil sie Pfahlwurzeln hat.
Das Ergebnis sieht nun etwas lustig aus…das darf es aber in (m)einem Hortus auf jeden Fall.
Jetzt mal ein ungewöhnlicher Blick in den Garten mit Physocarpus, links und rechts der Weigeile in Richtung Buchenhecke.
Trotz meiner vielen Beete haben wir immer noch zu viel Rasen…:-)
Ich stehe ungefähr vor dem Sonnenhutbeet (7).
Die blauen Wolken sind meistens Katzenminze…
An Juni/ Juli wird es immer sehr Blau bei mir.
Jakobsleitern, Lein, Salbei…..
Im Sonnenhutbeet blüht gerade der Nelkenwurz in einem warmen Gelbton zusammen mit der Wucherblume=Spornblume und Lupinen.
Rechts das Prachtstück von Pfingstrose, die im Kräuterbeet (13) wächst,
 vor dem Regen…sieht jetzt etwas anders aus…:-)

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Rose ‚Novalis‘ mit neuer Kamera

Allzuviele Rosen habe ich nicht, da mich die Pilzkrankheiten und die vielen Stacheln (!!!) eigentlich stören. Viele Rosen in diesem Jahr sind vom Sternrußtau befallen, nur eine einzige Rose nicht.
Sie heißt Novalis und stammt aus der Märchenrosen-Kollektion von  Kordes. Beim googeln las ich, dass sie 2013 das ADR-Gütesiegel verliehen bekommen hat. Als ich sie gepflanzt habe, hatte sie das Siegel noch nicht. Die Farbe ist lavendelblau und damit passt sie sehr gut in das sonnige Terrassenbeet, das voller Lavendel ist. Sie wächst sehr hoch (ca. 80 cm) und buschig, duftet wenig, hat aber ganz bezaubernde stark gefüllte Blüten. Nur Regen vertragen die Blüten gar nicht. Aber sie ist die einzige Rose, die in diesem Jahr absolut gesundes Laub hat.

Dieses Foto war das erste mit der neuen Kamera.

Bisher habe ich alle meine Fotos mit einer Kompaktkamera Canon Power Shot SX220 (Keine Werbung, nur Erfahrungsbericht….!) gemacht, mit der ich für den Alltagsgebrauch sehr zufrieden bin. Sie hat ein unglaublich großes Zoomobjektiv, aber als fotobegeisterter Hobbyfotograf kommt man mit solchen Kameras schnell an die Grenzen. Im Urlaub werde ich sie trotzdem weiter benutzen, da ich nicht immer mit einer schweren SLR herumlaufen möchte.
Die neue Kamera ist auch eine Canon. Das hat den Vorteil, dass man gleich mit den grundlegenden Einstellungen ohne Anleitung zurecht kommt. Es ist eine Einsteigerkamera, aber mir reicht sie erstmal völlig aus: 

Canon EOS 1200D

Jetzt schwebe ich, beflügelt von den tollen Aufnahmen, die man mit der Kamera machen kann, jeden Tag durch den Garten. Eine kleine Auswahl (fällt mir sehr schwer) möchte ich euch heute mal zeigen.

Im Lavendelbeet begeistert mich das rotblättrige Sedum ‚Garnet Brocade‘. Wie man sieht, habe ich den sehr langstieligen Lavendel nicht abgeschnitten. Er macht sich auch toll in getrockneter Form in der Vase.

Gleich daneben, im Schatten unter der Sternmagnolie, habe ich mein kleines Alpenveilchen vom letzten Jahr wiederentdeckt

Dort steht auch die Samthortensie, die jetzt, so spät im Oktober, doch noch zeigen will, dass sie blühen kann. Sie ist leider sehr Spätfrostgefährdet und ich weiß nicht, ob ich sie behalten möchte. Aber die samtigen Blätter sind auch schön.

Am Rand meines ‚Herbstbeetes‘ blüht die zartgelbe Castel Strauchrose noch ganz üppig auf langen Stängeln. Dahinter steht die Zaubernuss, die leider schon sehr zeitig dieses Jahr ihre Blätter abwirft, ohne ihre tolle Herbstfärbung zu zeigen. Bisher ist es mir nie gelungen, diese Rosenfarbe mit dem leichten Rosaton, zu fotografieren.

Im Steingarten hatte ich die kleinen Campanula zurückgeschnitten und nun erfreut sie mit einer zweiten Blüte. Herrlich grüne Blätter ohne Schneckenplage!

Im Kräuterbeet wächst wieder mal alles kreuz und quer vom blühenden Fenchel über Rukola, Kapuzinerkresse, rotstieliger Mangold, Koriander und ganz viel Borretsch, den ich letztes Jahr ausgesät hatte. Eine Pflanze mit Mehrwert!!!!

Eine Sache habe ich beim Kauf der neuen Kamera allerdings  nicht beachtet. Sie hat kein schwenkbares Display. So werde ich also im Frühjahr wieder unter die Blüten der Akeleien kriechen müssen.

Mein großer Sohn hat auch gleich herumexperimentiert

Ich hoffe, das Wetter bleibt noch eine Weile so gartenfreundlich…und der Kamin bleibt aus!

Herbstfreuden

Wenn auch das Herbstwetter dieses Jahr sehr bescheiden ausfällt, gibt es doch vieles am Herbst, was trotzdem Freude macht. Jeden Tag gehe ich an den schon seit August blühenden Herbst-Anemonen vorbei, die ja eigentlich die weiße ‚Andrea Atkinson‘ sein sollten.

Daneben hat sich die weiße Hortensie ‚Endless Summer‘ nun doch noch entschlossen, weiße Blütenbälle zu bringen, nachdem die erste Serie ziemlich rosa war. Ich hatte sie im Frühjahr erst umgepflanzt, weil sie zu trocken stand und kaum noch geblüht hatte.

Die Rosenfotos gehören schon wieder zum Archiv….der Regen hat ihnen arg zugesetzt, aber einige blühen noch. Die Waldgartenrose von Sara/ Mein Waldgarten hat sich gut eingelebt und hat gleich zwei Monate nach dem Einpflanzen gezeigt, was sie kann….Daneben steht ein Spierstrauch und die Edenrose.

Für das geplante Schmetterlingsbeet habe ich schon ein paar neue Pflanzen gefunden, u.a. die Schmetterlingshortensie…leider bin ich auch am Zwiebelregal vorbeigekommen….
Von einem Herbstausflug sind wir schwer beladen nach Hause gekommen….
Alles für 1 EUR…an solchen Ständen kann ich nicht vorbeigehen, ohne etwas mitzunehmen
Bis unser Apfelbaum abgeerntet werden kann, dauert es aber nicht mehr lange

Pfingstrose und Forster Rosentraum

Es soll das heißeste Pfingsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen sein und sogar hier, wo es selten so extrem heiß ist, waren es 33 Grad. Die Pfingstrosen haben es dieses Jahr geschafft, mal zum richtigen Zeitpunkt in voller Blüte zu stehen. Letztes Jahr war das hier erst Ende Juni der Fall, deshalb muss ich das mal erwähnen. Von der weißen Pfingstrose kenne ich den Namen nicht, da ich sie nicht gepflanzt habe. Sie war schon in der Erde drin, die man uns geliefert hat und ist auf einmal aus der Wiese gewachsen.

Dort hatte ich schon das Kräuterbeet angelegt und weil man Pfingstrosen ja möglichst nicht verpflanzen soll, wächst sie jetzt neben dem blühenden Salbei. Die Fotos stammen vom Wochenende, aber sie sieht immer noch gut aus, da hier noch keine Gewitter angekommen sind. Es soll erst nächste Nacht losgehen.

Im Terrassenbeet geht es jetzt ziemlich eng zu. Die erste Rosenblüte hatte die Duftrose, die wir letztes Jahr geschenkt bekommen haben. Eigentlich war gar kein Platz mehr im Beet, aber jetzt passt sie ganz gut zu dem blühenden Salbei, Wollziest, Frauenmantel und den Glockenblumen.
Die Rose trägt den seltsamen Namen ‚Forster Rosentraum’……eine Duftrose der Provence. Sie wurde zum 100jährigen Bestehen des Forster Rosengarten (2013) gezüchtet, daher der Name. Um zum Duft zu gelangen, musste man allerdings ins Beet steigen, da sie genau in der Mitte gepflanzt ist. 

Daneben, im Kiesbeet, blüht die Frühsommer-Aster ‚Aster tongolensis‘ in hellblau-violett zusammen mit der Katzenminze ‚Walkers low‘. Ein Überraschungsgast, da ich schon gar nicht mehr wusste, dass ich sie dort hingesetzt hatte.

Ende April wanderten zwei neue Geranium in den Garten…bisher gab es nur eine Sorte hier.
Geranium sanguineum ‚Apfelblüte‘ hat sich sofort an dem sonnigen, trockenen Standort eingelebt und blüht reichlich.

Der Kaukasus-Storchschnabel  Geranium renardii ‚Philippe Vapelle‘ sieht eher aus, wie eingehen. Er hat ein wenig geblüht, aber ganz braune Blätter bekommen. Das finde ich schade, da er mir recht gut gefällt.

Zum Schluss noch ein Foto vom einzigsten Blütenstängel der letztes Jahr gepflanzten blauen Iris. Da war es natürlich schnell mit der Pracht vorbei (Ende Mai).
Inzwischen gibt es jeden Tag Erdbeeren zum Ernten. Die vier Reihen haben doch mehr Erdbeeren, als nur zum Naschen. Die ersten Himbeeren und die roten Johannisbeeren fangen gerade an, reif zu werden.
LG Sigrun

Roter Herbstgarten

Die in diesem Jahr neu gepflanzte Herbst-Anemone hatte schon eine ganze Weile dicke Knospen. Obwohl es schon sehr frostig war, haben sie sich doch noch geöffnet.

Jetzt muss ich sie im Winter nur gut einpacken, denn die ersten zwei Jahre sind Herbst-Anemonen noch nicht zuverlässig winterhart. Sie vertragen vor allem keine Kahlfröste.
Leider weiß ich die Sorte nicht. Es sollte die weiße Sorte ‚Andrea Atkinson‘ sein, aber da gab es offenbar eine Verwechslung.

Auch sonst ist es an vielen Stellen rot geworden. Hier färbt sich die Azalee und der Amberbaum ‚Gum Ball‘
Das Lampenputzergras zog erst vor zwei Wochen als Herbst-Begleiter neben die Spornblume und das Sedum
Was der Wilde Wein (Jungfernrebe) hier so wunderbar verhüllt hat, wird nun leider wieder frei – unser furchtbar häßlicher Mülltonnenstellplatz hinter dem Haus

Schönes Herbstrot auch bei der Heidelbeere ‚Puru‘

Im Hintergrund leuchtet das Lila der Astern neben dem roten Teufelsstrauch ‚Diabolo‘

Der Teufelsstrauch hat noch die Samenstände dran

Ein wenig blau ist es im Kiesbeet geworden,
das Japanische Ahorn dahinter hat die meisten feuerroten Blätter schon abgeworfen.

An der Garagen-Rückseite blüht weiterhin das Lonicera brownii
Oft hatte ich schon Fotos mit Schnee oben drauf

Schon seit Juni verausgabt sich die rote Beetrose im Terrassenbeet,
nur die Blätter werden langsam gelb.

Sie heißt ‚Gruß an Bayern‘

Grüße natürlich auch an die nicht-bayerischen Leser…..

 aus dem roten Herbstgarten!