Makro Fotografie al dente von Andreas Kolossa – Rezension

Seitdem ich 2013 meinen Gartenblog gestartet habe , sind mir Social Networks, wie Google+ kein Fremdbegriff mehr. Dort ist mir vor einiger Zeit ein Schmetterlingsfotograf aufgefallen, nachdem ich ganz gezielt nach dem Begriff ‚Schmetterlinge‘ gesucht hatte. Andreas Kolossa, ein Meister der Makrofotografie von Schmetterlingen. Manchmal teile ich seine Fotos auf meinem Account, weil mir selber nie so perfekte Fotos gelingen. Oder geht das vielleicht doch? Vielleicht ein ganz klein wenig? „Makro Fotografie al dente von Andreas Kolossa – Rezension“ weiterlesen

Ein neues Haustier und Buchempfehlung

Es ist ziemlich klein, das neue Haustier und wird auch nicht mehr größer. Es saß fast den ganzen sonnigen Nachmittag mit auf der Terrasse. Farbe Rotbraun.
Nein, ich bin jetzt nicht auf den Hund gekommen und leider ist es weder Katze noch Hase.
Seit einiger Zeit steht eine neue Rispenhortensie mit dem Namen ‚Honiggruß‘ auf meiner Terrasse. Zum Einpflanzen hatte ich noch keine Lust und so kann ich viel besser beobachten, ob es stimmt, dass mit den Blüten Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten gelockt werden können. Ihre champagnerweißen Blüten versprühen einen süßlichen Duft.
Bisher flatterte es dort nicht mehr, als an anderen Blüten im Garten. Seit kurzem sind die Blüten jedoch etwas mehr geöffnet und schon hat sich mein neues Haustier eingestellt. Gerade richtig, um das neue Makro-Objektiv auszuprobieren.
So sieht man ganz deutlich, dass am oberen Flügel ein kleines Viereck fehlt.Ein abgeflogenes Rotbraunes Ochsenauge, Pyronia tithonus.

Am Sommerflieder ist nach wie vor Flaute, aber den Kleinen habe ich hier schon häufig herumflattern sehen. Ochsenaugen leben bevorzugt an Waldsäumen und Sandkiefernwäldern, regional auf Brachen und Böschungen im Offenland. Nektar suchen sie in angrenzenden blumenreichen Wiesen. Das trifft auf unsere Gegend wirklich zu.
Da ich in Freiberg nie ein Ochsenauge im Garten hatte, war die Unterscheidung der verschiedenen Arten für mich nicht ganz einfach. Seit kurzem darf ich allerdings ein Bestimmungsbuch zur Hand nehmen.
Typisch für das Rotbraune Ochsenauge sind die doppelt gekernten Augen an der Unterseite und Oberseite der Vorderflügel. Um sicher zu sein, ist es immer wichtig auch einen Blick auf die Oberseite der Flügel zu erwischen. Dann sieht man sogar, ob es ein Männchen oder Weibchen ist.
Rispenhortensie Honiggruß
 Das Ochsenauge konnte sich wirklich nicht von diesen Blüten trennen…nur kurz flog es eine Etage höher…wahrscheinlch war ihm das ganze Geknippse auf die Nerven gegangen.
Dan kam es aber immer wieder zurück. Immer noch das selbe Ochsenauge…

 

Das Ochsenauge mag Blüten, wie die Acker-Kratzdistel, Dost, Thymian, Wiesen-Bärenklau, Greiskraut-Arten, Glockenblumen, Wasserdost, Sonnenhut usw.
Die Raupen benötigen verschiedene Gräser. Das Rotbraune Ochsenauge ist laut Roter Liste nicht
gefährdet. Die Falter fliegen in einer Generation von Juni bis Anfang September. Die Raupen überwintern.
Ein Bruder flog im Juli auf das Eisenkraut Verbena bonariensis
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Falls ihr noch ein gute Bestimmungsbuch für Tagfalter sucht, kann ich dazu folgendes Buch empfehlen:
ISBN: 9783-3-8001-8332-6
16,90 €
Dort gibt es am Ende des Buches über 700 Abbildungen der verschiedenen Arten von heimischen, außeralpinen Tagfaltern mit genauen Beschreibungen, auf welche Merkmale zur Unterscheidung zu achten sind. Ergänzt immer durch eine Abbildung der zugehörigen Raupe und der Eier. Von jedem Schmetterling gibt es eine Abbildung von Ober- und Unterseite und die Unterscheidung in männlich oder weiblich.
Hat man seinen Schmetterling gefunden verweist die Seitenzahl zur ausführlichen Beschreibung im Hauptteil des Buches. Dort kann man dann alles über Merkmale, Lebensraum, Nektar- und Raupenfutterpflanzen nachlesen und ob die Art gefährdet ist. Eine Tabelle gibt Auskunft über die verschiedenen Entwicklungsstadien Raupe, Puppe, Falter. In einer kleinen Deutschlandkarte sieht man, wo die Art vorkommt.
Am Ende des Buches werden noch mal detailliert die wichtigsten Raupenwirtspflanzen beschrieben.
Das Buch enthält durchweg wunderschöne Aufnahmen der Tagfalter Deutschlands mit ansprechenden Makro-Fotos. Es ist eine Gemeinschaftsarbeit von 5 Tagfalterexperten. Der Autor Prof. Dr. Josef Settle arbeitet am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und Roland Steiner ist Biologe und befasst sich mit Tagfaltern und Makrofotografie.
Es ist ein leichtes, handliches Buch, dass man gut ins Reisegepäck stecken kann oder in den Wanderrucksack.
Das Buch wird u.a. empfohlen von der GfS, der Gesellschaft für SchmetterlingsschutzAnmerkung: Wenn das Buch über diesen Link bestellt wird, erhalte ich eine kleine Provision. Ich biete diese Links nur bei Büchern und Produkten an die ich empfehle und selbst gelesen oder benutzt habe. Ich mache keine Gefälligkeitsrezensionen. Links zu Büchern und Produkten von denen ich nicht überzeugt bin, biete ich nicht an. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Alle Rechte des Coverfotos liegen beim Verlag.

Aus dem Tal der Wiesent zum Pfaffenstein

Noch einmal wollten wir das schöne Juliwetter nutzen und nach einem ausgiebigen Gewitterguss der vorhergehenden Nacht einen Wanderweg nehmen, den wir schon oft gegangen sind. Das erste mal zwei Tage vor dem schrecklichen Datum 9/11, dem Dienstag, an dem der große Sohn seinen ersten Schultag hatte. Das prägt sich besonders ein, denn sonst könnte ich das nicht mehr sagen, da ich noch nie ein Tagebuch geführt habe. 
Wir starten in Behringersmühle, am Gasthof und überqueren die Wiesent, auf der ein Paddler nach dem anderen vorbeikommt. Es ist noch sehr feucht am Morgen und der Schatten im Wald ist wunderbar, denn der Anstieg zum Pfaffenstein ist nicht so leichtfüßig zu bewältigen. 

Wir lassen also das Tal der Wiesent unter uns und steigen erst an Wasserdost und vielen Schnecken aller Art vorbei,

bis wir die Hohe der Frankenjura erreichen. Oben scheint auch wieder die Sonne und da es Juli ist – ich hatte es ja sehr gehofft – flattern die Schmetterlinge wild herum. 
Hier muss ich jetzt wieder sagen, es sind keine sehr hochwertigen Fotos, aber mir ist es wichtiger, wenigstens den Falter so zu fotografieren, dass man das Muster erkennen kann, damit ich zu Hause dann nachschauen kann, welcher Falter es ist. Ich glaube, das nächste mal werde ich aber trotzdem die große Kamera mit Zoomobjektiv mitnehmen. Denn die Falter mögen es gar nicht, wenn man so dicht heran geht. Und digitaler Zoom ist nur eine Notlösung.

Als erstes entdecke ich einen (weiblichen) Kaisermantel, der sich schließlich auf den Blüten des Wilden Dost Origanum vulgare/ niederlässt. Ein großer Schmetterlingsmagnet auch im Garten. Also….ich hab ihn und weiß, dass er sich bei vielen Bloggern fleißig vermehrt…:-)

Die folgenden lila Blüten sind zwar ähnlich, gehören aber nicht zum Dost. Kennt ihr sie?

Blütenreichtum wird immer belohnt…..
Entlang des sonnigen Weges blüht es auch gelb und es ist nicht das Habichtskraut, sondern der Raue Alant….würde ich sagen.

Noch mal ein abgeknicktes Blümchen aus der Nähe….
Da ich inzwischen zwar ein Schmetterlingsbestimmungsbuch habe, aber keins für Pflanzen, helfe ich mir meistens mit den Zeichnungen, die Wikipedia auswirft. Die sind sehr anschaulich. Man muss dann aber schon eine Vermutung haben, sonst nützt es nichts.

Auf dem letzten steilen Anstieg zum Pfaffenstein, sonnst sich auf den Steinen ganz oben ein Kleiner Perlmuttfalter. 
Manchmal möchte man auch lieber fliegen können…..:-)
Dann steigen wir wieder herunter, nachdem wir den 5-Täler-Blick nur ahnen konnten….oben waren riesige Haselnussbüsche gewachsen.
Der sonnige Weg, geht nun nicht mehr am Waldrand entlang. Er führt geradewegs zum Dorf Moritz, wo uns der schattige Biergarten erwartet. Davor kommen aber noch ein paar Streuobstwiesen und zwischen Weg und Obstbäumen blüht es wunderbar. 
Hier tummeln sich gleich mehrere Arten von Faltern.
Der C-Falter
Schornsteinfeger oder Brauner Waldvogel
Ein Bläuling am gelben Hornklee. Falls ihr ihn kennt, bitte sagen, welche Sorte es ist. Ich habe gerade nicht so viel Zeit, um ihn zu suchen.
Und ein Bläuling auch mal aufgeklappt…

Ergänzung: Es ist mit Sicherheit ein Feuerfalter, der zu den Bläulingen gehört.
Nur welcher….
Arti hat herausgefunden, dass es der Braune Feuerfalter (männlich) sein müsste.

Und hier eine Sache, die mir ganz sehr aufgefallen ist. So sieht der Original-Schauplatz der Falterversammlung aus. Sonnige Böschung mit Blüten und ungemähter Wiese.
Gegenüber der erste Garten im Dorf. Durchaus sehr blütenreich, aber ich sehe dort keinen einzigen Schmetterling, nicht mal am Sommerflieder.
Ganz klar, was die Leibspeise der Falter ist….sie mögen es bevorzugt einheimisch, wenn sie die Wahl haben.
Blütenreich, aber trotzdem Falterlos
Nach einer Stärkung geht es wieder bergab in Richtung Behringersmühle und wir genießen noch mal die Aussicht von ganz oben. 
Da ist der kleine Bläuling wohl gleich mitgewandert….oder besser mitgeflogen…überall am Dost flattert es.
Die Witwenblumen haben heute mehr Hummelbesuch…
Dann fliegt noch ein seltener Gast zum Saugen an die Kratzdistel, das Landkärtchen der Sommergeneration.
Diesmal warten die Männer (noch) geduldig auf der Bank am Häuschen
Die Wiesen dort oben sind einfach  Wohlfühloasen für Falter.
Ochsenauge an der Flockenblume

Am Ende der Wanderung gönnen wir uns noch ein Eis im Café an der Wiesent.
Naturdonnerstag bei Ghislana/ Jahreszeitenbriefe

Sommer…..Sonne…..Juligarten

Beim momentanen Monsoon-Wetter vergisst man ganz schnell, dass der Juli (hier) ein sonniger und heißer Sommermonat war. In der Region hat es selten geregnet und meistens waren die Temperaturen so, dass man den Garten lieber im Schatten von der Terrasse aus betrachten wollte, dabei einen Eiscafé schlürfend und von einem Garten träumend, in dem alles von alleine wächst und sich automatisch bewässert….:-)

Sommertechnik……

Eiscafé ist gelungen…aber Gießkannenschleppen blieb mir nicht erspart. Auch das Wasser im Miniteich verdunstete oder versickerte regelmäßig. Die ehemalige Solarpumpe hatte den Geist aufgegeben und bei der neuen funktionierte der Akku erstmal nicht…ging zum Glück auch ohne.

Sommerterrassenträume……

Dafür gab es erste Ernteerfolge in Form einer gestreiften Zucchini, die ich aber nicht selber gezogen habe, weil mein Mini-Gewächshaus überfüllt war mit Goldlack, Agastachen und Malven in Weiß, Rosa und Lila.

Sommergemüse…..

Die Beerenernte ließ noch zu wünschen übrig, aber das braucht eben wieder seine Zeit, Dafür gab es einen erntereifen Pflaumenbaum und schon den ersten ‚Zwetschgendatschi‘ (fränkisch Pflaumenkuchen ohne Streusel), weil nicht in jeder Pflaume eine Made wohnte. Ich denke, die Ausbeute lässt sich noch steigern.

Sommerobst…..

Das Beet konnte nicht ganz bepflanzt werden, weil die Schafgarbe einfach wachsen durfte, wie sie wollte und nun kann ich sie doch nicht mehr wegmachen…:-)

Die Gurken wachsen fast so schnell, dass man zuschauen kann. Ich musste sie schon von der Schafgarbe entranken und in die Höhe leiten, da in die Breite ja nicht geht.

Sommerchaosgarten….

Die Beete blühten  prima vor sich hin und haben mich selber erstaunt, wie viel nach einem Jahr im Garten wieder möglich ist. Der Anblick der grünen Wiese im letzten August hatte Gartendepressionen bei mir ausgelöst.

Sommersonnenbeete…..

Schnelle Erfolge hat man mit Prachtscharten, die man als Zwiebeln einfach in großen Mengen im Frühjahr in die Erde legt. Leider hat dieses Beet manchmal Sumpfeigenschaften, wenn es längere Zeit heftig regnet, wie jetzt gerade…. Sicher ist verdichteter Boden durch den Hausbau die Ursache. Vielleicht sollte ich dort lieber einen Teich anlegen….:-)
Jetzt hoffe ich, dass die Rose Louis Odier noch einmal zum Blühen ausholt. Geranium Rozanne lässt sich aber durch nichts abhalten…
Die Farbe der Taglilie ist leicht überbelichtet. Normalerweise ist sie ganz Dunkel.

Sommerblumen….

Ja, und dann die Freude über die endlich blühenden selbstgezogenen einjährigen Malven.

Die mauretanische Malve heißt bei mir Momo-Malve, weil der Samen aus dem Blumenkasten meines  Lieblingscafes in Freiberg stammt.

Sommermalven……

Die Weißen aus meinem Garten haben es auch geschafft.

Eine rosa Buschmalve, weil ich nächstes Jahr sicher keine Lust mehr auf die Malvenzucht habe….:-)

Eigentlich wollte ich sie gar nicht kaufen, aber sie musste gerettet werden. Eine fast verendete Stauden-Clematis Arabella.

Agastachen gibt es in allen Beeten, weil ich zusätzlich zu den selber gezogenen in der Staudengärtnerei noch andere hübsche Sorten entdeckt hatte.

Agastache mexicana ‚Summer love‘

Nur über die weniger gewordenen Schmetterlinge habe ich mich gewundert, denn Agastachen sind normalerweise magisch anziehend für Falter.
Trotzdem kamen einige im Garten vorbei…jetzt kann ich mich den Raupenfutterpflanzen widmen.
Oh, der Distelfalter war ja doch hier.

Sommerfaltergarten….

Distelfalter am Sommerflieder

Auf den neuen Steinen der Kräuterspirale sonnen sich schon die Falter.  Ich hoffe, dass auch bald Eidechsen hier ein neues Zuhause finden.

Die Kräuter stehen in der Warteschleife und warten nun auf die Fertigstellung.

Sommerkräuter…..

Es summte und brummte reichlich. Der hohe Muskatellersalbei  und die hohe Katzenminze hatte ebenso hohen Besuch von Frau Holzbiene, die ich aber kaum scharf stellen konnte….sie ist hyperaktiv.

Sommerinsekten….

Ich war so froh, dass ich die Terrassenmöhren vor dem Rasenmäher retten konnte….

Wilde Möhre

Das Vogelfutter hat sich reichlich ausgesamt. Die erste Sonnenblume blüht und denkt jetzt bestimmt, sie hat sich im Monat geirrt….

Sommersonnenblumen…

Ganz liebe Sommerpost von Claudia, BirgittMano und  Ghislana (v. l.) hat mich auch erreicht und die musste ich jetzt vor dem Regenfenster fotografieren. Nun muss ich aber auch mal schreiben.

Sommerregenpost…

Eine Collage zum Abschluss

Sommerfaltergarten….

um welche Falter es sich dabe handelt, könnt ihr in den letzten Juli-Posts nachlesen

Verlinkt zu Birgitts Monatscollagen
Naturdonnerstag bei Ghislana/ Jahreszeitenbriefe
Sommer bei Lotta/ Bunt ist die Welt

Schmetterlingsmagnet im Juli

Letzte Woche hatte ich mich gefragt, wo denn die Schmetterlinge im Garten sind, denn nicht mal am sonst heißgeliebten Sommerflieder war das Getümmel zu erkennen.  Das Tagpfauenauge war neben Distelfalter, Admiral und Kleinen Fuchs  der häufigste Gast im alten Garten. Die Sonnenhüte waren voll davon, auch die Margeriten und ganz neidisch schaute ich immer zu den Agastachen im Nachbargarten.
Jetzt habe ich auch einen Garten voller, sogar selbst gezogener Agastachen, aber auch da tummelt sich nichts und die Blüten des Oregano werden kaum besucht.

Admiral an Witwenblume Knautia macedonica

Das Problem der zu wenig vorhandenen Raupen-Futterpflanzen und des zu häufigen Mähen der Wiesen ist mir natürlich bewusst. Dass es gerade hier so sein soll, verstehe ich nicht. Sogar mein Nachbargarten hat riesige Brennnesseln, viele verwilderte Ecken, aber ohne jegliche Raupe.
Wo sollen sie auch herkommen, wenn kaum Tagpfauenaugen fliegen….ein Kreislauf.
Hier mal der seltene Gast…

Aber es gibt ja auch die Wanderfalter, wie den Distelfalter. Er schien zwar nach Freiberg ‚gewandert‘ zu sein, aber den Weg hierher scheint er nicht geschafft zu haben. Im Aromagarten Erlangen war er aber sehr häufig zu sehen gewesen. Meine vielen Disteln im Garten dienen dann wenigstens den Wildbienen als Nektar.

Trotzdem war eine ganz andere Blüte hier der Schmetterlingsmagnet Nr. 1. , die eigentlich zweijährig ist, aber von der ich ganz viele Ableger aus dem alten Garten mitgenommen hatte.
Die Kronen-Lichtnelke, die im Beet an der Terrasse blüht. Ihre tiefen Trichterblüten scheinen wie für die Schmetterlinge gemacht zu sein. Ganz seltener Gast….der Schwalbenschwanz.

Schwalbenschwanz an Kronen-Lichtnelke

Schwalbenschwänze benötigen Dill, Fenchel, Petersilie oder ähnliche Doldenblüter als Raupen-Futterpflanze. Wie viele Pflanzen so eine Schwalbenschwanzraupe vertilgt, könnt ihr gerade bei Miuh auf dem Blog verfolgen…:-)
Bei mir gibt es Fenchel und ganz viele Wilde Möhren im Garten.

Bevorzugt angeflogen werden offenbar violette (besser noch einheimische) Blüten…siehe Schwalbenschwanz am Blaukissen.

Viel häufiger war der Zitronenfalter an den Kronen-Lichtnelken zu finden.

Ungefähr in der Mitte und damit gegenüber dem Schmetterlingsbeet befindet sich das sonnige Terrassenbeet mit Margeriten, Ehrenpreis und Kronen-Lichtnelken.

Fast schien dieses Beet eher den Namen Schmetterlingsbeet verdient zu haben….
Ochsenauge an der Margerite
Manchmal genügt aber auch schon ein Wiesenblumenstrauß mit heimischen Wildblumenblüten. Die sind um einiges beliebter bei den Faltern.
Tagpfauenauge an Wiesenskabiose
Welchen seltenen Falter hatte ich wohl hier zu Besuch?

Nachtrag
Ich habe es doch noch herausgefunden
Es ist der Mauerfuchs

Mauerfuchs am Sommerflieder

Für alle, die erst seit dem fränkischen Garten bei  mir lesen und mehr über den Blognamen erfahren möchten, klickt einfach mal ‚About‚….:-)