Gemüsesamen selbst gezogen von Cora Leroy – Buchempfehlung

Noch scheint der Winter uns fest im Griff zu haben, denn der morgendliche Blick auf die Autoscheibe und der zweite Blick auf die Wetterapp schlagen Alarm. Hoffentlich schaffen es die ersten vorwitzigen Austriebe, diese Kältephase zu ignorieren. Schneeglöckchen, Winterlinge und die Haselnussblüte sind ja noch keine echten Frühjahrssblüten. Trotzdem…spätestens dann juckt es uns Gärtnern aber ordentlich in den Händen. Könnte man nicht doch schon etwas aussäen oder pflanzen? „Gemüsesamen selbst gezogen von Cora Leroy – Buchempfehlung“ weiterlesen

Scharfe Schoten und lange Rüben

Im Frühjahr hatte ich einen Chili in den Topf gepflanzt, um zu probieren, ob er hier ohne Gewächshaus reif wird. Der Traumsommer hat es möglich gemacht.

Anfang November habe ich die Chili-Schoten aufgefädelt und an die Heizung zum Trocknen gehängt.
Ich bin nach keinem System vorgegangen, dafür waren es zu wenige.

Wer mehr Schoten hat, kann eine dekorative  Rista auffädeln. Dafür gibt es hier eine Anleitung.
Eigentlich brauchen wir den Chili ja gar nicht….
Nachdem ich das Chili-im-Topf-Experiment schon gestartet hatte, bekamen wir ein chinesisches Geschenk
eine riesige Tüte getrockneter Chili – einen Teil haben wir schon verschenkt
Im Südafrika-Urlaub wanderten diese 3 Flaschen mit in den Koffer…..
Ich denke, das wird ein feuriger Winter…
Die Grüne Mamba ist übrigens eine für den Menschen sehr gefährliche Giftschlange in Afrika, noch schneller wirkt das Gift der Schwarzen Mamba
 „Langen Rüben“
 Geerntet vor 2 Wochen
23 cm lang

Sicher wird jetzt der eine oder andere Selbstversorger schmunzeln über diese 3 Mohrrübchen….
Für mich war es eine totale Überraschung, was ich da aus der Erde gezogen habe. Eine so lange Wurzel wäre normalerweise nicht im steinigen Garten gewachsen.
Geholfen hat der Mini-Hochbeet-Kasten, den ich vor 2 Jahren gebaut habe.

Ich bin noch wenig erfahren im Aussäen von Karotten und hatte vorsichtshalber ein Saatband gelegt. Es entwickelte sich fast unscheinbar zwischen den ganzen Kräutern. Die ganze Reihe ist tatsächlich gekeimt. Auch Saatbänder funktionieren ja nicht immer.

Hier ein Karotten-Suchbild vom Juli
Die restlichen Möhren stecken noch abgedeckt im Kasten und werden demnächst vernascht.

LG Sigrun

Ernte im August

Der Topfgarten hat unsere Urlaubszeit überlebt – ein Dank an unsere Nachbarn. 
Ich bin begeistert, wie sich schon wieder alles verändert hat, auch wenn wir nur knapp 2 Wochen nicht zu Hause waren. Ich hoffe, es war  nicht allzu anstrengend, unseren Garten zu wässern, da es doch hin und wieder geregnet hat.
Als erstes musste ich Wasser in unserem Mini-Teich nachfüllen, denn ein drittel Wasser war verdunstet.
Der Rasen muss erst mal bis nächste Woche warten. Aber einige Sachen mussten dringend geerntet werden und zum Essen haben wir gleich unsere Nachbarn zum gemütlichen Grillabend eingeladen.
Eine Reihe mit gelben Busch-Bohnen ergab ca. 700g
und die wurden gleich zu einem leckeren Bohnensalat umgewandelt

Zucchini und die Buschbohnen wachsen nebeneinander. 
Vorne gibt es zwei Reihen mit Erdbeeren.
Die Zucchini wurden in einen mediterrranen Nudelsalat versenkt, kurz angeröstet mit Zwiebeln und Champignons, dazu Tomaten, Basilikum (aus unserem Topf) und Mozarella.
Neben den Bohnen wächst eine Reihe Mohrrüben  in einem erhöhten Kasten, da in dem steinigen Boden sonst kein Wurzel-Gemüse wachsen kann

Der Kasten sieht im Moment ziemlich chaotisch aus.
Da wachsen verschiedene Kräuter, ein Maisexperiment für unseren Sohn, Mohrrüben,
 mehrjähriger Rukola und jetzt das eingepflanzte Basilikum.
Mein Lieblings-Asia-Kraut, der Koriander darf blühen, da er sich immer wieder neu aussät und man den selten kaufen kann.

Hinter dem Haus ist der Gemüsegarten leicht außer Kontrolle geraten.

Ich finde kaum noch die grünen Buschbohnen vor lauter Kartoffelgrün und Hokkaido-Ranken
Der Hokkaido wuchert vor sich hin, aber es gibt schon ein stolzes Exemplar außen und zwei im Inneren des Kastens
Daneben kommt aus dem Kompost eine Tomate gewachsen, die sich selber dort ausgesät hat….
Die Feuerbohnen sind ganz schön dicht geworden und eine Ranke versucht sich beim benachbarten Sonnenhut
Eine erste grüne Bohne habe ich entdeckt
Die Brombeere wächst super – die Ranken für nächstes Jahr verwickeln sich fast mit dem Sonnenhut
Ich habe es fast nicht mehr geglaubt, aber die Brombeeren werden schwarz.
Nach 5 Jahren – aus einem kleinen Ableger – gibt es das erste Mal eine Ernte von unserer „Fränkischen Brombeere“
Die rote Stachelbeere ist auch reif und ein super Naschobst
Vor dem Urlaub hatte ich noch schnell versucht, unsere Beeren zu ernten, was mir nur zum Teil geglückt ist
Das war ein echtes Beerenjahr
Da wir keinen Froster haben, mussten sie sofort verarbeitet werden
Es gab Rote Grütze mit Vanilleeis bei einem gemütlichen Grillabend mit Freunden
Da wir nur die Hälfte geschafft haben, wurde der Rest doch in meinem kleinen Fach eingefroren.
Das nächste Mal gibt es ein paar Naturfotos von unserer Radtour Berlin – Rostock.
Sonnige Grüße
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Hokkaido ohne Ende

Dieses Jahr hatte ich nicht so viel Glück mit meinem eigenen Komposthaufen. Die Nässe im Frühjahr hatte ihm arg zugesetzt. Die Erde ließ sich nicht sieben, so nass und verklebt war sie und der Holz-Komposter war auch ein Opfer des Wassers geworden – alles morsch.
Irgendwie war es schade um die gute Erde, also kaufte ich einen neuen, schicken Komposter, füllte die Erde um und setzte zwei kleine selbst gezogene Hokkaido-Pflänzchen drauf, natürlich mit Schneckenkragen…..
Nach ziemlicher kurzer Zeit startete der Kürbis durch und zeigte die ersten Blüten.

Oben auf den Kompost kam noch eine Schicht Stroh, damit der Kürbis später nicht auf der nassen Erde liegen muss. Das lockte nun leider wieder die Schnecken an. Aber die Kragen waren sehr hilfreich und der Hokkaido wuchs so schnell, das die Plagegeister ihm nichts anhaben konnten. Bei der Hitze hat der Kompost jeden Tag eine Kanne Wasser bekommen und jetzt bin ich total erschrocken, was in so kurzer Zeit aus den kleinen Pflänzchen geworden ist.


Der Hokkaido rankt von allen Seiten aus dem Kompost-Hochbeet heraus.
Hilfe, ……..wohin mit den Ranken?
 Weiß jemand, ob man Hokkaido-Ranken auch einkürzen muss, wenn sie zu lang werden?
Ich kenne mich mit solchen Monstern noch nicht aus.
An der Seite baumelt schon ein stattliches Exemplar
Gleich daneben wächst dieses Jahr die dornenlose (aber sehr leckere)
Brombeere fast so gut, wie vorher im sonnigen Franken. Von dort haben
wir sie mit umgezogen.
Ich bin gespannt, ob wir dieses Jahr mal reife Brombeeren hinbekommen.Leider sind die Früchte noch sehr weit unten, da letztes Jahr im Frühjahr die Ranken von einer Läuseplage befallen waren.

Leider noch Grün

Auf der anderen Seite gibt es gleich noch eine Monsterpflanze. Ich weiß gar nicht genau, was das ist. Vielleicht ein riesiger gefüllter Sonnenhut. Es ist mir schon schwer gefallen eine Blüte zu fotografieren, da die Blüten überwiegend in einer Höhe von 2 m stecken.


Ergänzung 07.10.2013
Bei den herbstlichen Aufräumarbeiten habe ich das Sortenschild gefunden
Es ist Rudbeckia laciniata ‚Goldquelle‘

Im Beet daneben wachsen grüne Buschbohnen und eine Reihe Kartoffeln.

Für das äußere Büschel Bohnen hatte ich noch einen Schneckenkragen übrig und konnte so die schon abgeknabberten Pflänzchen retten.

Die Feuer-Bohnen habe ich in Töpfen vorgezogen. damit sie schon etwas größer an den Start gingen.
Vor zwei Wochen – und jetzt
Für die Stangen-Bohnen borgte ich mir das Gerüst von unserem Indianer-Tipi aus…
In die Mitte habe ich einen Ziegelstein gehangen, damit das Gerüst nicht umfällt.
Die Bohnen sind oben angekommen und blühen
Mit der Zucchini-Pflanze hatte ich bisher auch Glück. Ich konnte schon drei Stück ernten.
Seit dem das Wetter schlechter ist, sagt sie nichts mehr, aber ich denke das wird normal sein.
Ich habe noch mal ein wenig von meinem Horsit-Biodünger in die Erde gegeben und warte jetzt mal ab. Letztes Jahr war an der Stelle noch Wiese – das ist ja nicht so gut für den Gemüse-Anbau.

Zum Schluss noch ein kleiner Aussaaterfolg von diesem Jahr
Leider sind die meisten Samen nicht gekeimt und so blieben zwei Pflänzchen übrig, die jetzt im Kräuterbeet neben dem Lavendel stehen.
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