• Gartenbücher,  Naturgarten,  Schmetterlinge

    Schmetterlingsgarten 2018/ 1

    Das Rotbraune Ochsenauge Im Jahr der extremen, nicht enden wollenden Sommerhitze vom Frühjahr bis in den Herbst, war mancher Blütenflor trotz Bewässerung nur von kurzer Dauer. Wahrscheinlich gefiel das auch den Schmetterlingen nicht und sie machten sich entsprechend rar. Dennoch gab es einige flatternde Besucher, die mich erstaunten. Sie waren manchmal nur an einem Tag zu sehen und dann gar nicht mehr, bis auf einen, der immer wieder kam……das Rotbraune Ochsenauge. Dieser Falter flog fast wochenlang in Gruppen durch den Garten und ganz speziell schien er eine Vorliebe für Bergminzen zu haben. Das erste mal bevölkerte er die Langblättrige Scheinbergmize (Pycanthemum tenuifolium). Manchmal stand aber auch der benachbarte Stachys officinalis…

  • Gartenbücher,  Rezension

    Lavendelschätze von Elke Puchtler

    Von Pflanzen, Düften und Menschen #Rezension #Werbung Lavendel zählt zu meinen Lieblingskräutern im Garten, denn sein wunderbarer Duft ist nicht nur ein Magnet für Bienen und Schmetterlinge –  auch im Haus lässt sich der Lavendel ganz vielseitig verwenden. Über dieses Duftwunder  schreibt die Biologin und Heilpraktikerin Elke Puchtler in ihrem Buch ‚Lavendelschätze‘ , das dieses Jahr im PALA-Verlag erschienen ist.  Auch wenn das Buch kein reiner Gartenratgeber ist, gibt die Autorin Tipps zu besonders empfehlenswerten Sorten für den Garten. Dabei fließen ihre Erfahrungen aus dem eigenen Kräuterspiralgarten im fränkischen Adelsdorf ein. Sie besuchte persönlich einige ausgewählte deutsche Gärtnereien, die in Sortenversuchen die Winterhärte des Lavendels  testen.  Ergänzend kann ich hier aus…

  • Naturgarten,  Schmetterlinge

    Blüten für Schmetterlinge – die Minze

    Nachdem die Kräuterspirale in diesem Frühjahr fertig geworden ist, durften dort das erste mal Kräuter einziehen. Thymian, Salbei, Lavendel, Griechischer Bergtee, Berglauch, Dill, Majoran und Minze im separaten Topf. Der Dill hat leider noch nicht für Schwalbenschwanz-Nachwuchs gesorgt. Vielleicht merkt der Falter ja, dass eine Pflanze etwas wenig zum Futtern für seinen gefräßigen Raupennachwuchs wäre, aber Samen konnte ich schon reichlich ernten  Dafür lockte die Minze daneben etliche Falter an.

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    Überhäuft mit Äpfeln

    Nachdem wir diesen Sommer in Franken kaum mal Wasser von oben abbekommen haben und der Garten nur noch mit dem täglichen Wässern aus dem Wasserschlauch überleben konnte, bogen sich die Äste des Apfelbaums täglich mehr in Richtung Wiese…oder was noch davon übrig war…..;-) Im Urlaub Ende August, hatten wir eine Urlaubsvertretung, die uns ein Foto vom Baum schickte. Das erste Problem war das viele Fallobst, das nun reichlich abgeworfen wurde. Ein bisschen passt ja auf den Kompost, aber  der ist ganz schnell überfüllt und fängt an zu müffeln. 

  • Naturgarten

    Wollbienen am Wollziest

    Nachdem ich ein Jahr auf die Blüten vom Wollziest verzichten musste, weil er  erstmal mit dem neuen Boden Bekanntschaft schließen musste, ist  er dieses Jahr  wieder mit reichlich Blütenstängeln versehen und breitet sich in alter Gewohnheit  aus. Ein bewährter Platz ist der Beetrand zur Terrasse, da er mit diesem mageren Standort, wo sich oft Bauschutt im Boden befindet,  bestens zurecht kommt. Dort drängelt er nun mit Katzenminze und Frauenmantel um die Rosenbegleitung von Gertrude Jekyll, die nun aber schon viel eher  geblüht hat.