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    Blühende Felder im November

    Heute mache ich gar nicht viele Worte…wir haben Ferien in Bayern und die Zeit ist knapp. Wollen wir doch die Novembersonne noch genießen, sobald sie sich mal zeigt…:-) Besonders erfreut habe ich mich die letzten Tage auf meiner Runde zur Streuobstwiese und wieder in den Ort zurück an wunderschönen Ausblicken nach klargewaschener Luft, den Eichen mit goldenem Laub, das noch halb am Baum hängt….  an Apfelbäumen mit Äpfeln, die keiner wollte und nun längst als Apfelkuchen verspeist sind…. Flechten am alten Obstbaum und an einem blühenden Gemüsefeld gegenüber dem Karpfenweiher am Ortsrand. Hier wächst Gemüse neben Blumen, als wenn noch Sommer wäre. Heute auf einer anderen Runde per Rad leuchtete…

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    Jakobskreuzkraut – alles nur Panikmache?

    Die letzte Zeit fiel mir an den Straßenrändern, auf der Wiese oder auch in Pflasterfugen der Stadt eine kleine hübsch gelbblühende Pflanze auf. Wo sie mir begegnete, machte ich Fotos. Eigentlich ahnte ich schon, mit was ich es da zu tun habe, aber ich fragte vorsichtshalber meine Dresdner Kräuterexpertin A., die in solchen Fällen immer Bescheid weiß…:-) LG an dieser Stelle.. Ja, es blüht hier überall, das Jakobskreuzkraut bzw. das Schmalblättrige Greiskraut, wie in meinem speziellen Fall. Als Kräuterführerin sollte man sich unbedingt mit diesem Kraut auskennen. Da stimme ich voll zu, denn es ist giftig für Mensch und Tier. Daher gibt es in erster Linie die Empfehlung, dieses auch…

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    Streuobstwiesenobst ausgestellt im Botanischen Garten Erlangen

    Diese Woche jagt eine Schreckensmeldung die nächste.  Studien zum Insektensterben und Studien über ein Abnahme der Vögel. Das eine zieht ja zwangsläufig das andere nach sich. Nun ist man dabei, massiv auf die Ursachen zu schauen. Wir haben dieses Jahr kaum einen Apfel vom Apfelbaum im Garten ernten können. Natürlich war der Spätfrost Schuld und obwohl der Baum nicht alle Blüten verloren hat, wie der Walnussbaum, war es doch viel zu kalt und die Bienen sind ausgeblieben. Ohne Bienen kein Obst. Das ist eine Tatsache, die einem dann so richtig bewusst wird. Durch die weitgehend gestreute Versorgung unserer Supermärkte müssen wir trotzdem nicht auf Äpfel verzichten. Aber muss es denn…

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    Endspurt im Herbstgarten mit Astern, Malven und Sedum

    Auch wenn die Hauptblütezeit der meisten Stauden und Sommerblumen nun vorbei ist, gibt es doch noch ausreichend Grund zur Freude, den herbstlichen Garten zu bewundern. Mir geht es dieses Jahr ganz besonders so, da der letzte Herbst für mich ohne diese Freude in den Winter überging. Einen Umzug muss man erstmal verkraften. Während die meisten Pflanzen ohne mich im alten Garten blühten, waren die umgezogenen so weit zurückgeschnitten, dass sie möglichst anwachsen. Obendrein war der Boden so hart, dass ich keine Lust verspürte, dort auch noch Blumenzwiebeln für das Frühjahr zu versenken. Ich hatte also so eine Art ‚Gartendepression’…die zum Glück im Frühjahr spurlos verschwand. Seitdem ist die Lust zum…

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    Insektenfreundliche Herbstbepflanzung im Kübel

    Die Idee/ Kooperation #Artikel enthält Werbung. Schon eine ganze Weile steht ein riesiger Kübel auf meiner Terrasse, der ich mir im Rahmen einer Kooperation aussuchen durfte. Er steht dort, wo eigentlich ein guter Platz für eine Regentonne wäre. Vor dem Regenfallrohr. Inzwischen ist er auch schon mit Regenwasser vollgelaufen. Das Wetter…..aber das war ja eigentlich nicht das Ziel. Ich wollte meinen Bambus, den ich schon einige Jahre in einem anderen kleineren Kübel habe, umtopfen. Aber mein erster Versuch, noch vor dem Urlaub, war gescheitert. Wenn ich den alten Bambus ‚fargesia‘, der horstbildend wächst, dort jemals wieder herausbefördern will, muss ich wahrscheinlich die Säge ansetzen. Dazu hatte ich nun wirklich keine…

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    Der schneckenfeste Garten. Buchempfehlung und die Nöte einer GärtnerIn

    Das Gartenjahr neigt sich dem Ende zu. Die letzten Freilandtomaten sind vor der Krautfäule gerettet. Noch Grün hinter den Ohren, träumen sie vom mexikanischen Sommer. Sie sind neidisch auf die immer noch Frischluft genießenden gestreiften Zebras, die sich in der Pfanne bei der Gärtnerin beliebt machen. Dabei waren gerade die Zucchinis von Anfang an die Sorgenkinder im Beet.  Bereits die ersten Blätter sahen aus, wie mit Mehl bestäubt. Also wurden sie täglich (erfolglos) mit verdünnter Milch eingesprüht. Dem Wetter war das egal. Es regnete fast immer sofort, nachdem die Blätter die Milchdusche erhalten hatten. Der Mehltau blieb. Die Gurken gingen, ohne Abschied. Einfach so waren alle Blätter Gelb.

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    Tomaten jetzt vermehren

    Ein Grund für mich, samenfestes Saatgut und nicht das häufig in Gartencentern angebotene F1 -Saatgut zu kaufen, ist die kinderleichte Vermehrung.  Natürlich kann man auch Saatgut einer Pflanze mit F1 Hintergrund vermehren, aber dann wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr die gleiche Pflanze wie die Mutterpflanze herauskommen. Sehr negativ finde ich auch, dass mit F1 Hybriden in ärmeren Ländern Saatgut immer wieder nachgekauft werden muss. Sehr viel einfacher und preiswerter ist es also immer, den eigenen samenfesten Samen weiter zu vermehren. Schön ist auch, dass durch die Saatgutvermehrung Samen mit anderen gartenbegeisterten Menschen getauscht werden kann und sich zum Bespiel seltene Tomatensorten aus Bayern auch mal an die Ostsee verirren.…

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    Herbstfreuden

    Dieses Jahr herbstelt es schon zeitiger als sonst. So kommt es mir vor. Oder will ich vielleicht nur noch  nicht Abschied nehmen vom Sommer? Dabei hat auch der Herbst noch so viel schönes zu bieten.  Bei uns ist es Tradition, im September durch die Wälder zu streifen, das Laubrascheln unter den Füßen zu genießen und nach Pilzen Ausschau zu halten. Es ist allerdings eine sehr mühselige Angelegenheit. Uns fehlt der Tharandter Wald, der sonst zwischen Dresden und Freiberg, immer für einen reich gefüllten Pilzkorb sorgte. Dort kannten wir die besten Ecken für Steinpilze und Co. Birkenpilz Nun fangen wir hier wieder von vorne an. Da kann es schon passieren, dass…

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    Steiniger Garten wird Bergblumengarten

    Nachdem ich mich zum neuen Blogdesign entschieden habe und ihr mir inzwischen auch verschiedene Rückmeldungen dazu gegeben habt, wage ich mich nun noch einen Schritt weiter. Schon vor einem Jahr habe ich den Steinigen Garten verlassen müssen und habe  nun alles andere, nur keine Steine mehr im Boden. In Freiberg hat dieser Blogname gepasst, aber nun passt er überhaupt nicht mehr. Ich habe lange gezögert, dort oben etwas zu verändern, aber nun wollte ich einfach mal wissen, wie es aussieht mit dem Bergblumengarten und habe es jetzt einfach gelassen. Ackerhummel an Verbena bonariensis…Samen aus dem Garten von Karen H. /Allegrias Landhaus Tauschaktion der Freiberger Stockrosen Natürlich stammt auch der Bergblumengarten…

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    Feuerwanzen-Invasion

    Diesen hübschen roten Käfer kennt sicher jedes Kind, denn sie kommen fast so häufig vor, wie die kleinen Marienkäfer. Während ich die gepunkteten Glücksbringer hier aber verzweifelt suche, laufen mir an fast jeder Blüte die roten Wanzen in großer Zahl vor die Linse. Dabei habe ich gar keine Linde. Denn das ist eigentlich ihr bevorzugter Lebensraum-Baum. Wenn sie sich erschrocken vor der Linse in Acht nehmen, können sie nur wegrennen, denn ihre kurzen Vorderflügel verhindern das Fliegen. Wegen diesen Vorderflügeln zählen sie auch zur Familie der Wanzen. Für die Arterhaltung sorgen die Schwarz-Roten Wanzen im April und Mai….dann sieht man sie häufig zu zweit verbunden herumlaufen….ein lustiger Anblick. Auf jeden…