Makros aus dem Riesengebirge und Wintertiere

Ich bleibe, bei den vielen Fotos, die ich noch auf der Festplatte habe und die unbedingt ans Licht wollen….im tschechischen Riesengebirge.
Vielleicht holt ihr euch erstmal einen heißen Tee oder Kaffee …ich weiß ja, wie sehr ihr euch alle nach dem Frühling sehnt. Ich auch……aber da müsst ihr jetzt durch.
Zuerst kommt das Tier, was ich euch schon letztens versprochen hatte, als wir die wunderschöne Riesengebirgsbaude in aller Abgeschiedenheit gefunden hatten.
Eigentlich sind es ja zwei Tiere, aber die eine wollte nicht im Internet berühmt werden und tauchte beizeiten ab.

Lotta sammelt diesmal für ihr Fotoprojekt ‚Bunt ist die Welt‘ 
auf Anregung von Eva Tiere im Winter.
Wir trafen dieses lustige Tier vor der Hütte. Die kuschelige Katze, die bei so einem Wetter lieber auf dem Fellstuhl liegt, habe ich euch ja schon gezeigt.
Danach sind wir auf den richtigen Weg gestoßen und haben per Ski Kurs auf eine andere Riesengebirgsbaude genommen.
Nachdem meine Männer schon freudestrahlend alle steilen Hänge per Langaufski genommen hatten, während ich mit den Skiern in der Hand mein Glück versuchte…..
….ja da war dann sämtlicher Skiwachs abgeschrubbt und der Schnee pappte sowas von schlimm an den Unterseiten, dass mein Sohn kurz vorm Aufgeben war.  Ein bisschen Ehrgeiz hatte er aber doch und so mussten wir nur das Gejammer über uns ergehen lassen.
Ich bin diesmal vorneweg geeilt, um zu schauen, ob es eine Baude gibt,, während Papa motivierend auf den Sohnemann einwirkte.
Inzwischen habe ich gelernt, dass man früh mit 100% Akkuladung vom Handy losfahren muss und fotografiere nur noch das Nötigste….auch der HD-Modus bleibt ausgeschaltet. Es müssen doch nicht immer nur Top-Fotos werden.
Um mich noch zurechtzufinden, fotografiere ich mal wieder den Schilderwald.
Von dort waren es nur noch 600 m zu unserer Baude, dafür aber einen Abfahrts-Skihang nach oben.
Gerne hätte ich auf der Bank eine Pause gemacht, wenn die Sonne ein wenig geschienen hätte….
Endlich taucht aus dem Wald die ersehnte Baude auf….die Linke, das müsste die Štumpovka Bouda  sein und die rechte die Dvoračky Bouda sein.
Hundegebell begrüßte mich….ein Husky-Hundeschlitten-Zwinger. 
Schlittenfahren….eine Fortbewegungsart, die hier oben durchaus sinnvoll ist.
Kurzzeitig überlegte ich, ob es unser Sohn wohl überhaupt noch schaffen wird, anzukommen, weil Autos dort oben keine Zufahrt hatten.
Beim Ausschau halten kam ich auf die Idee, für Britta noch mal ein paar Makros ohne Makroobjektiv zu schießen. Man könnte es fast als Rätsel hier stehen lassen, aber ich verrate es euch…
es ist ein Stück vom gefrorenen Seil der Kinderschaukel vor der Hütte.
Dvoracky Bouda1140 m Ü. M.
Man gibt sich Mühe, den Gästen ein wenig das Gefühl des nahenden Frühlings zu vermitteln. An den hängenden Köpfen ahne ich, welche Strecke sie auf den Weg nach Oben hinter sich gelassen haben müssen…..
Wir ließen uns mal wieder kulinarisch verwöhnen, konnten es aber nicht so ausgiebig, wie sonst genießen. Es war klar, dass es irgendwann dunkel werden würde und Loipen gab es nicht auf unserer Tour.
Nein..das Fahrrad hatten wir diesmal zu Hause gelassen…..
aber auch per Ski war das ein äußerst fragwürdiger Weg nach unten….:-)
Ausgerechnet, wo wir es eilig hatten, boten sich die herrlichsten Fotomotive.
Die Sonne verschwand schon wieder, nachdem sie sich erst vor kurzem einen Weg durch die Wolken gebahnt hatte.
Diesmal konnte ich auch nicht abschnallen, da der Schnee einfach zu tief zum Laufen war.
Dafür war es eine sehr lustige Abfahrt, bei der wir mehr im Schnee lagen, als den Hosen lieb war….
Hier noch ein paar Makros, die sicher fantastisch geworden wären, hätte man eine große Kamera dabei gehabt….
In der Eiseskälte glitzerte die untergehende Sonne.
Die Fichtennadeln erhielten eine frostige Verlängerung.
Wir kamen tatsächlich erst im Dunkeln unten an.
Die Raupe präparierte bereits den Abfahrtsskihang.
Und genau so düster ist im Moment meine Stimmung.
Aus aktuellem Anlass kann ich hier nur auf den heutigen Beitrag von Lotta verweisen.
Ich habe eine Bitte an euch….
lasst euch nicht durch den aktuellen Shitstorm beeinflussen, der gerade über ganz Sachsen und speziell Clausnitz niedergeht.  Ich kenne sehr viele engagierte Menschen in Sachsen und auch kritisch denkende Sachsen….zum Glück habe ich mit niemandem Kontakt, der Flüchtlingsunterkünfte anzündet oder Flüchtlingsbusse belagert.
Mir tun die engagierten Einwohner von Clausnitz leid, die nun mit diesem neuen Image leben müssen.
Erste Urlauber haben bereits ihren Aufenthalt im Erzgebirge abgesagt.
Dazu gab es heute einen Artikel in der Freien Presse
‚Der Keil ist angelegt‘ Clausnitz und die Folgen
Verlinkt zu Lotta ‚Bunt ist die Welt‘

Lost Places #2

Ersteinmal freue ich mich, dass ihr mich bei den Lost Places #1 so zahlreich unterstützt habt. Ohne euch würde es nur halb so viel Spaß machen.

Heute geht es…ihr habt es jetzt sicher nicht anders erwartet….nochmal um das Riesengebirge.
An einem unserer Skiausflüge haben wir hungrig Kurs auf eine riesige Baude genommen, bei der wir die übliche tschechische Verwöhnkost vermuteten. Direkt am Skihang eines großen Skigebietes in der Nähe von Johannisbad, einem berühmten Kurort im Riesengebirge.

Beim Näherkommen war mein Sohn weniger erfreut..es gab kein Essen, nur zerschlagene Fensterscheiben, kaputte Türen….ein echter ‚Lost Place‚ eben. Sofort änderte ich in meinem Kopf alle Pläne, die ich bisher für den Februar hatte und machte ganz schnell Fotos.

Es handelt sich um die Sokolska Bouda...hier weiß ich keinen deutschen Namen. Da die Baude schon so lange leer steht, hat offenbar noch niemand darüber in Deutsch berichtet.
Es gibt dafür um so mehr tschechische Seiten, die den Verfall dokumentieren.
Die Baude wurde im Jahr 1929 in Zusammenhang mit dem Seilbahnbau 1928, als vermutlich größte Baude im Riesengebirge gebaut. Eine vierstöckige, freitragende Holzkonstruktion ist einmalig.
Sie befindet sich auf einer Höhe von 1270 m ü M.
Die Sokolska Bouda hat eine bewegte Geschichte hinter sich gebracht. Ursprünglich natürlich als Ferienunterkunft für den Skitourismus gebaut, hat Hitler im zweiten Weltkrieg dieses große Gebäude mit den vielen Zimmern offenbar als Schulungsstätte genutzt (wenn ich das Googles Übersetzung richtig entnommen habe).
Nach dem 2. WK. wurde sie verstaatlicht und wieder zum Skiunterricht für Schulklassen genutzt.
Leider schaffte die Baude die Reprivatisierung nicht. 1999 wurde sie wahrscheinlich deshalb geschlossen und wechselte seitdem auch den Besitzer.
Inzwischen muss es einem Hotelbetreiber gehören, der dieses denkmalgeschützte Gebäude abreißen will und an seine Stelle ein modernes Skihotel errichten wird. Erste Pläne findet man bereits im Netz….na dann…Prost Mahlzeit….!!!
Einziger Trost der Tschechen ist, dass das Hotel nicht höher und breiter werden darf, als die jetzige Baude.
Wer tschechisch beherrscht, kann gerne mal hier in einem Blog lesen. 
Nach Foto 12 in HD-Fotografie ( es werden immer 2 gemacht, also 24) teilte mir mein Handy allerdings mit, dass nun der Ofen aus ist….Akku leer…schon zu viel fotografiert an diesem Tag. 
Es gibt also leider kein Foto von der Rückseite, die die eigentliche Eingangsseite ist.
Der Mann war, wie immer schon weg…also auch kein Handy-Borgen mehr möglich….
In einer anderen Baude habe ich dann dieses Foto an der Wand gefunden….ich vermute es stammt aus dieser Anfangszeit, als es noch Massentourismus im Riesengebirge gab…:-))
Mir war dann den Rest des Tages etwas unheimlich zumute, so ohne dieses wichtige, kaum noch aus dem Leben wegzudenkende Ding. Immerhin kann man sich bei dem Nebel auch verirren, was wir dann promt auch geschafft haben. Zum Glück sind wir aber alle zusammengeblieben. Am Ende haben wir doch noch eine wunderschöne Baude am Anfang dieses Skihangs gefunden, die Hoffmannbaude. Natürlich kulinarisch, wie immer mit Bestnoten. So eine gute Knoblauchsuppe haben wir lange nicht gegessen….und ich war mal wieder fasziniert von der Architektur dieser Riesengebirgsbaude mit einem original alten Ofen und alten Malereien auf den Holztüren.
Kein Lost Place….die Hoffmannbaude in Johannisbad
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Der 2. Lost Place heute:
Eine kleine Spielerei aus aktuellem Anlass….


Ghislana und Lucia haben zusammen mit einigen anderen kreativen Bloggern diese Woche einen ‚Lost Place‘ von Freiberg wunderbar verschönert. Das Projekt möchte ich euch heute gerne noch zeigen.
Dafür habe ich mir zuerst einmal selber Gedanken gemacht. Es handelt sich um ein Haus in der Meissner Gasse 32 in der Freiberger Altstadt, das ich schon vor 2 Jahren  für mein Archiv fotografiert habe.

Ausgangsbild von Ghislana war folgendes Motiv:

Ich habe dafür meine zwei Jahre alten Fotos hergenommen und gestern noch ein  Foto von einem aktuellen Obst- und Gemüsehändler aus der Burgstraße geschossen…was dabei herausgekommen ist, seht ihr nun hier.

Die parkenden Autos in der Altstadt stören mich häufig beim Fotografieren, genau so wie Mülltonnen an manchen Tagen das Fotografieren unmöglich machen. …:-) In der Bildbearbeitung ist es mir noch nicht gelungen, diese Objekte zu kaschieren, also bleiben sie da. Ich arbeite mit Pixelmator und Photoshop….falls es Fragen gibt.

Meissner Gasse 32, Freiberg
Einen wunderschönen Beitrag habe ich auf dem Blog Hehorca gefunden:
ein eigenes Video zur kreativen Arbeit in Form eines Skizzenbuches
Hier geht es zu ihrem Beitrag
Fenster, Türen in eine Vergangenheit,
die nicht sichtbar ist,
sich erahnen lässt….
Ahmen….Hehorca


Das soll jetzt aber nicht heißen, dass mir die anderen weniger gefallen…sie sind alle kreativ.
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Rechts neben dem Emil ist übrigens unser Lieblings-Fahrradladen, der Fahrrad-Hentschel.

Eigentlich schon Rentner, repariert Dietmar Henschel jedes Fahrrad, auch wenn es noch so alt ist. An seinem Haus seht ihr, wie es hier bei Emil auch aussehen könnte. Wer viel Geld hat, kann die Meißner 32 im Moment käuflich erwerben. Beim Immobilienscout habe ich das Haus gefunden.
Na, wie wärs?

Hier unten dürft ihr euch nun wieder einen Monat lang verlinken.
Ich freue mich schon auf eure Beiträge für die Lost Places #2.

Eine kleine Info noch zum Schluss…nicht erschrecken…ich kommentiere jetzt bei euch mit dem Namen ‚bergblumengarten’….das hat mit dem Gartennamen im Hortus-Netzwerk zu tun. Ich wollte einfach mal, wie meine Namensvetterin Sigrun Hillsidegarden etwas Neues ausprobieren…:-))
Der Blog behält aber seinen alten Namen.


Nachdenkliches aus dem Riesengebirge

Manchmal tut es gut, den Ort zu wechsen, wenn man auf andere Gedanken kommen will. Urlaub vom Alltag. …das gelingt nicht ganz so gut, wenn man zu Hause bleibt.
Wir sind ins Riesengebirge gefahren, weil hier in der Gegend kaum Schnee lag und wir doch so gerne mit Skiern durch den Wald fahren.

Auf andere Gedanken bin ich schon gekommen…..dort oben, wo man glaubt, man hat das Glück für sich gebucht.

Eine unserer Skitouren führte uns auf 1400 m Höhe zur Wiesenbaude.
Ich verwende hier mal die ehemaligen deutschen Namen, da meine Tastatur kein Tschechisch mit Häkchen kann….:-)
Die Schneekoppe ist gleich dahinter zu sehen, wenn die Wolken nicht wären…nur für einen kurzen Moment konnte ich sie halb einfangen.

Ich kenne die Schneekoppe sehr gut…manchmal im Nebel und manchmal bei Sonnenschein.
Als Kind musste ich oft im Polnischen Riesengebirge, in Karpacz/ Krummhübel Urlaub machen. Während die anderen in meiner Klasse braungebrannt vom Ostseeurlaub zurückkamen, sah ich aus, wie ein  ‚Schweizer Käse‘. Der Sonnenschein war im Riesengebirge rar. Viel Regen. Meistens wanderten wir mit dicken Sachen durch die Gegend. Später habe ich erst verstanden, warum wir dort hingefahren sind.
Es war in der Nähe der Heimat meines Vaters, der aus Schlesien stammt. Er ist mehrfach auf der Flucht gewesen. Das erste mal von Schlesien über das Riesengebirge ins Sudetenland. Dann wieder zurück und schließlich endgültig von Schlesien nach Sachsen in die Nähe von Grimma.
Damals war er 9 Jahre alt.

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, so alleine ohne Massentourismus, den wir aus den Alpen gut kennen, dort oben langzugleiten. Der Wind und die Kälte beißen im Gesicht, aber trotzdem fühlt man sich befreit und kann den Gedanken freien Lauf lassen. En bisschen , wie Meditieren….

Sieht aus, wie auf dem Mars…ist aber eine Wetterstation.

Wir waren ziemlich k.o., als wir an der Wiesenbaude ankamen, aber wir konnten uns wunderbar kulinarisch verwöhnen lassen. Es gab Bier von der eigenen Brauerei und selbstgemachte Erdbeerlimonade aus echten (!!!) Erdbeeren. Der hausgemachte Hefekloß mit Heidelbeerren war nicht nur optisch ein Vergnügen.

Im Flur der Wiesenbaude war eine interessante Fotoausstellung aus der Zeit vor 1945, als die Gegend noch deutsch besiedelt war,

Hier eine Aufnahme vom Sommer, auf der man die Schneekoppe sehr gut sieht.

Links sieht man, wie beschwerlich es war, das Essen auf die Schneekoppe (1605 m ü M ) zu bringen. Es erinnert mich an die Sherpas in Nepal, die noch heute so durchs Gebirge laufen.
Rechts sieht man eine Frau am Ofen bei der Käseherstellung…wie bei Heidi und dem Almöi….

Das rechte Buch würde mich ja sehr interessieren, aber ich hätte nicht gewusst, wohin damit. Wir sind auf solchen Skitouren meistens ohne Rucksack unterwegs, weil man sonst so am Rücken schwitzt.
Titel:
Eine Edition der Stiftung Erinnerung, Begegnung, Integration. 
Stiftung der Vertriebenen im Freistaat Sachsen in Zusammenarbeit mit dem Verein Erinnerung und Begegnung e.V. Bd.1


Leider hat mein Vater sehr wenig von dieser Zeit erzählt. Ich nehme an, als Kind verdrängt man diese schlimmen Sachen….
Er wird dieses Jahr 80 Jahre alt und ich hoffe, dass er mir doch noch mal etwas erzählt oder dass er es aufschreibt. Meine Oma kenne ich nur klagend und jammernd über diese Geschehnisse.
Ihre Meinung war: ‚das könnt ihr euch sowieso nicht vorstellen, wie schlimm das war‘ Punkt.

Ich fotografiere in solchen Situationen gerne die Wegweiser, um mich nicht zu verirren, falls der Mann nicht mehr in Reichweite sein sollte…wenn ich mal wieder zu viel fotografiere…
6,5 km waren es zurück bis zur Spindlerbaude. Der Sohn erklärte mir, dass man hier sogar zelten darf…und was man alles nicht darf.

Danach fuhren wir auf dem schönsten Weg, den man sich vorstellen kann auf dem Kammweg zurück mit Blick hinunter nach Polen. Atemberaubend!

Hier oben im rauen Klima wachsen nur noch Krüppelkiefern und Blaubeerbüsche.
Im Sommer hatte ich auf solchen Touren immer lila Zähne….

Auf einmal ein Felsengebilde, wie in der Sächsischen Schweiz. Solche Steine haben für gewöhnlich alle einen Namen. Ich rätselte mit meinem Sohn. Ich war für Kamel, er für Schnecke..
Ein Tourist, den ich fragte, meinte ‚Sunflowers‘
Später hat mir die Touristinfo erklärt, sie heißen Mädelssteine (???) übersetzt…:-)
Weil es ein paar Meter weiter noch die Männersteine gibt, das leuchtet ein.

Kurz vorm Dunkelwerden erreichten wir die Spindlerbaude…
Die Männer haben immer den Ehrgeiz ohne Abzuschnallen alle Berge runterzufahren.

Ich sehe das entspannter…wenn’s zu steil ist, wird abgeschnallt…:-)

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Am Samstag gibt es hier mehr aus dem Riesengebirge und die Lost Places #2,
wo ihr eure Beiträge verlinken dürft.

Kunterbuntes aus dem Riesengebirge

Meine Lieblingsfarbe ist Grün….nicht nur weil es hier im Blog überwiegend um Grünkram geht….
ich liebe Grün auch an mir selbst, auf dem Frühstückstisch, unterm Hintern, an der Wand oder sogar an Häusern.
Lotta sammelt heute (letzte Woche war ich zu zeitig…) Kunterbuntes für ihr Fotoprojekt 
Auf unserer gestrigen Skitour durchs Riesengebirge ist mir meine Lieblingsfarbe auch manchmal begegnet, aber überwiegend ging es bunter zu.
Ich liebe diese  Riesengebirgshäuser, die in Holzbalkenbauweise vor sehr langer Zeit gebaut wurden. Ich bin begeistert, wie toll diese Häuser alle noch erhalten sind.
Hier mal ein kurzer Einblick…es gibt auch Grün.
In einem dieser Häuschen….ich sage euch jetzt aber nicht in welchem, sonst ist das am Ende immer voll….habe wir eine Pause eingelegt.
Ich war begeistert, wie original die Inneneinrichtung erhalten oder wiederhergestellt war. 
Beim Skifahren fotografiere ich  nur per #iphonography, sonst hätte ich mir nicht getraut, die Idylle mit dem Klack-klack der Spiegelreflexkamera zu zerstören.
Kommt ihr mit zu einer kleinen Hausbesichtigung? 
Als erstes das Büro….
Bei diesem Ausblick würde ich sofort mit dem Nähen loslegen….
Aber auch der Fellsessel (!!!) vor dem sonnigen Fenster ist ein Traum
Nach einem Slalomlauf um die Katzen des Hauses kommt man in das Wohnzimmer, das auch die Küche ist. 
Der Haushund liegt auf dem Boden, wie ein Teppichvorleger.
Ich will meine Handschuhe auf einen Fellstuhl legen, aber oh Schreck…es liegt schon ein schwarzes Fell drauf….eine weitere Katze.
Ich möchte auch eine Riesengebirgskatze….so schmusig habe ich noch keine andere Katze gesehen.
In der Küche liegt eine Schale mit gefüllten Paprikaschoten fürs Abendessen.
Wir müssen unbedingt noch mal wiederkommen….dann aber über Nacht…:-)
In alten Bauernschränken steht Geschirr aus vergangenen Zeiten
…extra für Lotta…blaue Keramik…Made in Germany.
Seit wann gibt es eigentlich dieses Label?
Was es mit dem grünen Kasten auf sich hatte, habe ich nicht herausgefunden.
Habt ihr so etwas schon mal gesehen?

P.S. ich habe es herausgefunden….damit machte man unter Schaukelbewegungen Butter.
Ich würde sagen, es fehlen die Kufen.

Für uns gab es frischgemachte Eierkuchen/ Palatschinka 
und heiße Schokolade/ Horka Tschokolada.
Auf der Suche nach der Toilette finden wir wir zuerst nur das Häuschen draußen im Schnee,
aber es gibt auch noch ein komfortableres Klo für die Gäste.
Das ganze Haus ist liebevoll restauriert.
Schnee gibt es im Moment nur über 800 Meter. 
Damit hier auch eine Versorgung möglich ist, kommt das Essen mit der Seilbahn.
Per Auto ist die Unterkunft nicht zu erreichen.
Was hier noch für ein lustiges Tier wohnt, zeige ich euch dann bei dem Thema ‚Tiere im Winter‘.
Leider ist unser Urlaub schon wieder vorbei, aber es gibt die nächste Zeit noch mehr davon zu sehen….:-)
Hier geht es zu Lottas Kunterbunter Sammlung.
Nein..liebe Lotta, leider kann ich dir keine Faschingsbilder liefern. Ich genieße lieber die Natur.