Wollbienen am Wollziest

Nachdem ich ein Jahr auf die Blüten vom Wollziest verzichten musste, weil er  erstmal mit dem neuen Boden Bekanntschaft schließen musste, ist  er dieses Jahr  wieder mit reichlich Blütenstängeln versehen und breitet sich in alter Gewohnheit  aus. Ein bewährter Platz ist der Beetrand zur Terrasse, da er mit diesem mageren Standort, wo sich oft Bauschutt im Boden befindet,  bestens zurecht kommt. Dort drängelt er nun mit Katzenminze und Frauenmantel um die Rosenbegleitung von Gertrude Jekyll, die nun aber schon viel eher  geblüht hat. „Wollbienen am Wollziest“ weiterlesen

Kein Naturgarten ohne Brennnesseln?

Brennnesseln und Schmetterlingsraupen

In der meisten Literatur über Naturgärten findet man den Ratschlag, dass Brennnesseln in einer wilden Gartenecke stehen gelassen werden sollen, weil sie den Raupen einiger Falterarten  als Futterpflanze dienen.

Die Biologen sind da allerdings anderer Meinung und erwähnen, dass es für den Artenschutz der Falter nicht erforderlich ist, die Brennnesseln im Garten wachsen zu lassen, da es eine sehr häufig vorkommende Pflanze in der Natur ist. Sie wird nicht durch ständiges Mähen der Wiesen zurückgedrängt, da sie oft entlang von Feld- oder Waldwegen wächst. Das bedeutet, dass  auch die Falter nicht gefährdet sind, deren Raupen auf Brennnesseln stehen. Man findet sie daher nicht auf der Roten Liste der bedrohten Arten. „Kein Naturgarten ohne Brennnesseln?“ weiterlesen

Wird das was oder kann das weg?

Was wächst denn da?

Nachdem der hoffentlich letzte Schnee für dieses Frühjahr nun weggetaut ist, zeigt sich überraschend viel Grünes in den Beeten und Töpfen. Das stammt natürlich nicht nur von Frühjahrsblühern, die vergeblich auf wärmeres Wetter gehofft hatten oder von Stauden, die aus dem Winterschlaf erwacht sind. 

Den Titel von dem beliebten Gartenbuch aus dem Kosmos Verlag ‚Wird das was oder kann das weg?‘ kennt ihr sicher.   Diesmal aber keine Rezension. 

Auch wenn ich das Buch von Bärbel Oftring schon oft in den Händen hielt, steht es noch nicht im Bücherregal, denn ich versuche erstmal,  meine eigenen Gartenstudien zu den Unkräutern im Garten zu betreiben, die man liebevoll ja auch Beikräuter oder Wildstauden nennt. Klingt doch gleich viel sympathischer, oder? „Wird das was oder kann das weg?“ weiterlesen