Über mich

Willkommen auf meinem Blog über ökologische und naturnahe Gartengestaltung.

Das bayerische Volksbegehren Artenvielfalt 2019 war ein sehr großer Erfolg, denn die bayerische Regierung hat den Gesetzesentwurf des Volksbegehren im April angenommen. Ein wichtiger Schritt für den Erhalt der Artenvielfalt.

In den vergangenen Jahrzehnten sind vor allem durch die intensive Landwirtschaft wichtige Lebensräume unserer heimischen Insektenwelt verschwunden. Rund eine Million von geschätzten 8 Millionen Tier- und Pflanzenarten weltweit sind aktuell vom Aussterben bedroht. 

Speziell in Bayern sind von ursprünglich 506 bekannten Wildbienenarten 220 vom Aussterben bedroht oder gefährdet. 40 Arten sind bereits ausgestorben. Ähnlich schlecht sieht es bei den Schmetterlingsarten aus. Es gibt heute 75 Prozent weniger Insekten, als 1989. Mehr als ein drittel unserer heimischen Ackerwildkräuter ist gefährdet.

Flächenfraß raubt ebenfalls wichtige Lebensräume der  Tier- und Pflanzenwelt. Zwölf Hektar Fläche verschwinden pro Tag, die ehemals wichtige Brutstätten von Vögeln oder blühende Landschaften waren.

Deshalb möchte ich mit meinem Garten einen ganz kleinen Teil dazu beitragen, möglichst nachhaltig und ökologisch zu gärtnern und vor allem auch insektenfreundlich.

Begleitet mich auf meinem Weg, einen Garten nicht nur für mich so angenehm wie möglich zu bepflanzen, sondern auch ein Refugium für Gartentiere und die Insektenwelt zu schaffen.

Der Tag beginnt für mich gut, wenn die Amsel glücklich ihren Apfel zum Frühstück verspeist oder die Blaumeise Erdnüsse knabbert, die fürs Eichhörnchen bestimmt waren. Glückliche Momente, wenn Eidechsen und Schmetterlinge sich mittags in aller Ruhe auf den Steinen der Kräuterspirale sonnen.

Ich genieße es, in der Dämmerung auf der Terrasse zu sitzen und die zahlreichen Feldermäuse bei der abendlichen Insektenjagd zu beobachten und die um die Nachtkerzen flatternden Nachtfalter. Manchmal schleicht abends sogar ein Igel über die Terrasse.

Von allen Gartentieren liegen mir die Schmetterlinge ganz besonders am Herzen.

Auf meinem Blog könnt ihr viel über eine schmetterlingsfreundliche Gestaltung des Gartens lesen. Es gibt zahlreiche Blüten, Wildblumen, Kräuter, Gräser und Sträucher, die Schmetterlinge als Nektarpflanze oder Raupenfutterpflanze benötigen. Manchmal steht sogar nur eine einzige Pflanze als Nahrungsquelle für die Raupen auf dem Speisezettel.

Der Fotoapparat ist mein ständiger Begleiter und warum sollen die vielen Bilder nur auf der Festplatte schlummern? Fotobücher sind in dieser Menge auch keine gute Idee… So entstand 2013 dieses Online-Tagebuch, der Gartenblog, der auch mal Platform für schöne Naturerlebnisse oder andere Gartenbesuche ist.


Der Bergblumengarten befand sich ursprünglich auf der Rückseite unseres Hauses in der Silberstadt Freiberg. auf 400 Höhenmetern am Rand des Erzgebirges.

Durch einen beruflich bedingten Umzug (2016) ist der Bergblumengarten nun in Franken zu Hause. Ich mag vor allem die anspruchslosen Pflanzen, die mit wenig zufrieden sind. Deshalb mag ich die Bergblumen ganz besonders. Auf Bergwanderungen bin ich immer die letzte, weil ich irgend einem Schmetterling hinterherlaufe, bis er sich endlich auf einer der zarten Bergblumen nieder lässt….;-)

Schon so lange ich denken kann, war mein liebster Ort der Garten. Das Elternhaus aus den 30igern im Leipziger Norden hatte einen wunderschönen alten Garten mit vielen Obstbäumen, Obststräuchern, Wein an der Hauswand und viel Gemüse, das mein Vater fast ganzjährig anbaute. Ein richtiger Selbstversorgergarten.

Leider war mein Vater auch der Meinung, der Garten ist sein Reich und ich hatte nie das typische Kinderbeet. Also versuchte ich, die Monatserdbeeren unter den Johannisbeersträuchern zu vermehren und befreite sie sogar freiwillig vom Unkraut. Der Sandkasten wurde zur Aufzucht-Station für Mini-Kastanien. Sie keimten ziemlich zuverlässig und so wuchs irgendwann eine Kastanie im Garten. Als sie zu groß wurde, pflanzte sie mein Vater in einen Leipziger Hinterhof um, wo sie bis heute vor sich hin wächst.


Mein Hortus Floridus Montis ist auf Hortus-Netzwerk.de zu finden und ich bin Mit-Redakteur der Webseite.

An der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) Veitshöchheim durfte ich mich im Juni 2019 als Juror weiterbilden, um Naturgärten in Bayern die Plakette ‚Bayern blüht – Naturgarten‘ zu verleihen. Mehr Infos dazu unter dem genannten Link.

Als freier Journalist gestalte ich seit April 2019 den Ratgeberteil Balkon und Kräuter für das Online-Magazin Infranken.de. Zusätzlich gibt es eine App für Android und IOS.

Für den Naturgarten e.V. absolviere ich im Moment eine Schulung zum Naturgarten-Tester.

Gerne berate ich auch persönlich über eine naturnahe Gartengestaltung mit insektenfreundlicher Bepflanzung.

Falls du Hilfe bei der Gestaltung einer Webseite oder eines Blogs benötigst, lade ich dich ein, auf meiner Seite Webdesign vorbei zu schauen.

Vor Ort Mitglied bei:

  • BUND Naturschutz Bayern OG Röttenbach-Hemhofen
  • Gartenbauverein Röttenbach

Und nun….viel Freude auf meinem Blog!


Sigrun…Bloggerin, Texterin, Gärtnerin, WebdesignerIn, Grafikerin und Fotografin auf Bergblumengarten.de

bergblumengarten@gmail.com