Willkommen auf meinem Blog über ökologische und naturnahe Gartengestaltung.

Der Fotoapparat ist mein ständiger Begleiter beim Gärtnern und bei Ausflügen in die Natur. Wohin aber mit den unzähligen Fotos, die sich seit der digitalen Fotografie immer mehr auf der Festplatte anhäufen? So entstand 2013 die Idee, ein Online-Gartentagebuch zu führen. Da ich mich schon längere Zeit gerne mit Webseiten beschäftige, war es eine weitere kreative Möglichkeit, mehr über Designmöglichkeiten und Bildbearbeitung zu lernen.

So entstand dieser Gartenblog, als Möglichkeit, sich mit anderen Gleichgesinnten auszutauschen, über Naturerlebnisse oder andere Gartenbesuche zu schreiben und neue Gartenideen zu entdecken. Das schönste daran ist, das sich schon viele persönliche Kontakte darüber ergeben haben.

Seit dieser Zeit ist der Blog für mich eine prima Möglichkeit, mir selber Wissen anzueignen, da ich viele andere Blogs im Austausch lese. Dazu fällt mir ein Zitat ein, dass ich hier gerne einfüge. Ich fand es bei Till Hofmann, Inhaber einer Staudengärtnerei in Rödelsee und Co-Autor des Buchs ‚Und es wächst doch‘.

Niemals lernt man selber besser, als wenn man es für Andere aufbereiten und  erklären muss.

Ich lasse mich sehr gerne von Gartenbüchern inspirieren und berichte darüber in der Leseecke auf dem Blog.

Warum naturnah und ökologisch gärtnern?

In den vergangenen Jahrzehnten sind vor allem durch die intensive Landwirtschaft wichtige Lebensräume unserer heimischen Insektenwelt verschwunden. Rund eine Million von geschätzten 8 Millionen Tier- und Pflanzenarten weltweit sind aktuell vom Aussterben bedroht. 

Speziell in Bayern sind von ursprünglich 506 bekannten Wildbienenarten 220 vom Aussterben bedroht oder gefährdet. 40 Arten sind bereits ausgestorben. Ähnlich schlecht sieht es bei den Schmetterlingsarten aus. Es gibt heute 75 Prozent weniger Insekten, als 1989. Mehr als ein drittel unserer heimischen Ackerwildkräuter ist gefährdet. Täglich verschwinden wichtige Lebensräume der Tier- und Pflanzenwelt. Zwölf Hektar Fläche pro Tag, die ehemals wichtige Brutstätten von Vögeln oder blühende Landschaften waren.

Deshalb möchte ich mit meinem Garten einen ganz kleinen Teil dazu beitragen, nachhaltig, ökologisch und insektenfreundlich zu gärtnern.

Begleitet mich auf meinem Weg, einen Garten nicht nur für mich so angenehm wie möglich zu bepflanzen, sondern auch Lebensräume für Gartentiere und die Insektenwelt zu schaffen. Vielen Gartentieren kann man durch das Anlegen von Biotopelementen, wie Steinhaufen, Trockenmauern, Totholzelementen, Wildblumenwiesen und durch Anbringen von Nisthilfen für Vögel, Wildbienen oder Fledermäuse, ein Zuhause im eigenen Garten geben. Viele Insekten kommen erst, wenn man die für sie interessanten Wildblumen im Garten pflanzt.

Im Naturgarten verwendet man keine chemisch-synthetischen Biozide zur Unkraut- oder Schädlingsbekämpfung, keinen Torf, keinen mineralischen Dünger und keine chemisch-synthetischen Holzschutzmittel.

Schmetterlingsfreundlicher Garten

Von allen Gartentieren liegen mir die Schmetterlinge ganz besonders am Herzen. Auf meinem Blog könnt ihr viel über eine schmetterlingsfreundliche Gestaltung des Gartens lesen. Es gibt zahlreiche Stauden, Wildblumen, Kräuter, Gräser und Sträucher, die Schmetterlinge als Nektarpflanze oder Raupenfutterpflanze benötigen. Manchmal steht sogar nur eine einzige Pflanze als Nahrungsquelle für die Raupen auf dem Speisezettel.


Blog – Umzug

Der Bergblumengarten befand sich ursprünglich auf der Rückseite unseres Hauses in der Silberstadt Freiberg auf 400 Höhenmetern am Rand des Erzgebirges.

Durch einen beruflich bedingten Umzug (2016) ist der Bergblumengarten nun in Franken zu Hause. Ich mag vor allem die anspruchslosen Pflanzen, die mit wenig zufrieden sind und trotzdem wundervoll blühen, wie die Bergblumen. Ich wandere und fotografiere sehr gerne in den Alpen oder in der Fränkischen Schweiz.

Wie ich zum Gärtnern gefunden habe

Schon so lange ich denken kann, war mein liebster Ort der Garten. Das Elternhaus aus den dreißiger Jahren im Leipziger Norden hatte einen wunderschönen alten Garten mit vielen Obstbäumen, Obststräuchern, Wein an der Hauswand und viel Gemüse, das mein Vater fast ganzjährig anbaute. Ein richtiger Selbstversorgergarten.

Meine ersten gärtnerischen Erfolge hatte ich bei der Vermehrung der Monatserdbeeren unter den Johannisbeersträuchern, die ich sogar freiwillig vom Unkraut befreite. Der Sandkasten wurde zur Aufzucht-Station für Mini-Kastanien. Sie keimten ziemlich zuverlässig und so wuchs irgendwann eine Kastanie im Garten. Als sie zu groß wurde, pflanzte sie mein Vater in einen Leipziger Hinterhof um, wo sie bis heute vor sich hin wächst.

Außerdem soll ich für die Ansiedlung und Vermehrung von Hornkraut verantwortlich gewesen zu sein, was sich immer noch dort wohl fühlt.


Naturnahe Gartengestaltung – Angebote

Mein Hortus Floridus Montis ist auf Hortus-Netzwerk.de zu finden und ich bin Co-Redakteur der Webseite.

An der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) Veitshöchheim durfte ich mich im Juni 2019 als Juror weiterbilden, um Naturgärten in Bayern die Plakette ‚Bayern blüht – Naturgarten‘ zu verleihen. Mehr Infos dazu unter dem Link.

Für den Naturgarten e.V. absolviere ich im Moment eine Schulung zum Naturgarten-Tester.

Als freier Journalist gestalte ich seit April 2019 den Ratgeberteil Balkon und Kräuter für das Online-Magazin Infranken.de. Zusätzlich gibt es eine Ratgeber-App für Android und IOS.

Gerne berate ich auch persönlich über eine naturnahe Gartengestaltung mit insektenfreundlicher Bepflanzung.

Falls du Hilfe bei der Gestaltung einer Webseite oder eines Blogs benötigst, lade ich dich ein, auf meiner Seite Webdesign vorbei zu schauen.


Und nun….viel Freude beim Lesen auf meinem Blog!


Sigrun…Bloggerin, Texterin, Gärtnerin, WebdesignerIn, Grafikerin und Fotografin auf Bergblumengarten.de

bergblumengarten (at) gmail.com