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    Spiegelung am Obermarkt

    Heute gibt es mal einen aktuellen Blick nach Freiberg….aktuell, weil es letzte Woche einiges dort zu erledigen gab.  Am Obermarkt schaut man in Freiberg eigentlich immer vorbei…er ist das Zentrum und man kreuzt den Markt meistens mehrfach am Tag. Als ich dort am Donnerstag an einem der Bürgerhäuser der Renaissance-Zeit eine geöffnete Tür an einem der schönsten Portale sah, hab ich nicht lange gezögert…. So sieht es am Obermarkt 17 von innen aus.  Für Lotta heute eine Spiegelung….das innere Portal ist durch eine Glastür abgetrennt und es spiegelt sich zufällig ganz klein der Glasbogen vom Eingangsportal. Die Innenansicht in Richtung Eingangsportal mit Glasbogen Hier ein Foto vom letztem Juni, dem…

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    Lost Places #8 – Porzelline Freiberg

    Im Moment noch unter erschwerten Bedingungen im Netz, möchte ich aber trotzdem an der Tradition festhalten, jeden 20. im Monat die Lost Places zu posten. Diesmal habe ich bei dem ersten Gebäude des Freiberger Porzellan, auch Porzelline genannt, vorbeigeschaut oder besser gesagt, bei dem, was noch übrig ist. Der größte Teil wurde 2011 abgerissen. Das erste Porzellanwerk Freibergs wurde 1904 als Zweigniederlassung der Kahla AG gegründet. Die Stadtverwaltung unterstützte das Unternehmen, um die vielen freiwerdenenden Arbeitskräfte aus dem Bergbau unterzubringen. Dafür wurde 1904-06 an der Frauensteines Straße ein moderner, architektonisch bemerkenswerter Industrieneubau mit sechs Rundöfen und einem eigenen Dampfkraftwerk errichtet.  Vorne Mitte, heutiges Landratsamt, Ecke hinten heute ein Lost Place…

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    Guerilla Gardening Freiberg

    Inzwischen sind die Milchtütenpflanzen umgezogen zu meinem 12tel Blick an den Wernerplatz in Freiberg.  Natürlich wäre es lustiger gewesen, sie mitsamt der Milchtüten aufzuhängen. Dann hätte ich sie allerdings regelmäßig gießen müssen. Da ich mich in Zukunft nicht mehr drum kümmern kann, werden sie alleine mit dem Wetter fertig werden müssen und ich hoffe, dass die Stadtgärtner nicht mit dem Rasenmäher rübergehen.  Die Blumenwiese ist inzwischen sauber abgemäht. Ausgerüstet mit einer Wasserflasche, Schaufel und den Milchtüten bin ich an einem der letzten Julitage zum Guerilla Gardener geworden…:-) Vorne rechts ist die bunte Mini-Anpflanzung Ich habe den restlichen Löwenzahn mitsamt der Wurzel entfernt und war froh, dass es die letzte Zeit…

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    Lost Places #7 Pozellanwerk Freiberg

    Seit 110 Jahren wird in Freiberg Porzellan hergestellt. Anlässlich dieses Jubiläums gibt es im Stadt- und Bergbaumuseum vom 2.7. – 30.10.2016 die Ausstellung ‚Weiße Diamanten‘. Bevor wir aber in diese Ausstellung gehen, schauen wir mal, wie es angefangen hat mit der Freiberger Porzellanherstellung. Freiberg war, was viele vielleicht gar nicht wissen, an der Erfindung des europäischen Hartporzellans beteiligt. ‚Gottfried Pabst von Ohain, der Freiberger Oberzehntner und beste Hüttenfachmann Sachsens, beaufsichtigte im Auftrag von König August II. seit 1701 die Goldherstellungsversuche von Johann Friedrich Böttger. ‚Nachdem Pabst von Ohain die Unmöglichkeit eines Erfolges beschrieben hatte, wurden die Versuche unter Leitung von Ehrenfried Walther von Tschirnhaus und Abraham von Schönberg auf die Herstellung europäischen Porzellans aufgenommen. …

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    Blumenwiese am Wernerplatz

    Noch bin ich da und werde den 12tel Blick am Wernerplatz in Freiberg verfolgen. Mit dem Datum habe ich es diesmal nicht so genau genommen. Ob ich in Zukunft dort noch beobachten kann, ist ohnehin ungewiss. Das Guerilla Gardening Projekt habe ich aber nicht aus den Augen verloren. Diesmal zuerst ein Anfang-Juli-Blick Im hinteren Teil hat sich ein roter Farbpunkt eingefunden. Manchmal setzen sich tatsächlich Leute dort auf die Bänke….danach musste ich das gleich mal selber ausprobieren, aber so richtig gemütlich ist es einfach nicht. Wenn die Sonne scheint, hat man Null Schatten. Leider ist von den Samenbomben, die wir mit Gretel und Lotta beim letzten 12tel Blick so fleißig verteilt…

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    Rückblick und Abschied

    An letzten Donnerstag im Monat sammelt Birgitt vom Blog Erfreulichkeiten die Monatscollagen. Der Junimonat ist für mich der schönste Monat im Jahr. Die Abende sind am längsten und das passt wunderbar zu den vielen Geburtstagen in meiner Familie. Ich liebe es, Abends noch mal durch den Garten zu streifen, wenn ein heißer Tag erträglich geworden ist, wenn die Rosen üppig blühen und die Insektenwelt schwer mit Pollen bepackt von Blüte zu Blüte taumelt.  Sogar der Gebänderte Pinselkäfer war mal wieder im Bergblumengarten zu Besuch. Es  ist ein Rosenkäfer, der Gebirgsgegenden mag.  Hier bevorzugt er die duftende historische Rose Mme Hardy. …..gefolgt von der Geburtstagsmonat-Collage Der Juni war ein Monat mit…

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    Pflanztöpfe mit historischem Ambiente

    Das Städtchen aus dem 12. Jahrhundert hat in der Altstadt einige wunderschöne Innenhöfe zu bieten. Viele der historischen Häuser besitzen grüne Hofgärten, die man von der Straßenfront aus gar nicht ahnt. Herrlich, vor allem in den Sommermonaten, wenn die Höfe dann auch noch kulinarisch genutzt werden….da fallen mir gerade 3 bis 4 sehr schöne Biergärten ein. Einen möchte ich euch heute für Lottas Fotoprojekt ‚Bunt ist die Welt‘ #78 vorstellen und falls ihr mal das Städtchen besucht, solltet ihr unbedingt dort vorbeischauen. Es ist die Essbar im Handwerkerhof in der Burgstraße, nur wenige Schritte vom Schloss Freudenstein entfernt. Da das Juniwetter so toll war, zählt der Platz zu meinen Sommer-Lieblingsplätzen…

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    Lost Places #6 – Spritfabrik Stölzner Freiberg

    An der Brander Straße 12 in Freiberg fahren täglich unzählige Autos vorbei. Ein Gebäude, das schon über hundert Jahre zum Stadtbild der Gegend hinter dem Bahnhof gehört. Ein Lost Place, der schon wichtigere Zeiten gesehen hat.  Das Produktionsgebäude der ehemaligen Spritfabrik Gustav Stölzner stammt ungefähr aus dem Jahr 1910 sagt die Liste der Kulturdenkmäler Freibergs, obwohl die Firma schon im 19.Jahrhundert gegründet worden ist. Heute wird das vordere Wohnhaus (links) bewohnt und im hinteren Teil der Firma gibt es noch einen Reifenservice. Das Fabrikgebäude rings um den Turm steht leer. Neue Bepflanzung neben alter Man findet geschichtlich nicht viel darüber im Internet. Auch meine Freiberg-Bücher über alte Industrie in Freiberg…

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    Vom Petriturm auf Freiberg geschaut…

    Einige wissen es ja bereits….bei unserem letzten Freiberg-Rundgang bin ich mit Lotta die Stufen des 72 Meter hohen Petriturms hochgestiegen.  Die Besichtigung ist nicht immer möglich.  Saisonbedingt unterschiedlich…im Moment zu jeder vollen Stunde und nur mit Führung von Mittwoch bis Sonntag, 11-16 Uhr.  Zum Glück war es ja Freitag.  Gegenverkehr ist nicht möglich und große Menschen sollten auf ihren Kopf gut aufpassen. Für mich ist die Besteigung immer etwas unheimlich, da der Blick vom löcherigen Turmbalkon mit Eisengitter mir ein flaues Gefühl im Magen hinterlässt. Die Petrikirche wurde um  1190 auf dem höchsten Punkt der Innenstadt errichtet. Sie ist dadurch weithin sichtbar und bestimmt entscheidend die Silhouette der Stadt. Wenn Lotta diesmal…

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    12tel Blick April – die Stadt schwarz weiß

    Eigentlich sollte der 12tel Blick schon längst eingestellt werden, aber offenbar habe ich beim letzten Besuch dort mein Übersichtsfoto vergessen. Ich wollte nach dem Topf schauen und ihn gießen, aber er war leider nicht mehr da.  Projekt 1 des Guerilla Gardening ist also gescheitert.  Es gibt tatsächlich dumme Menschen, die einen Blumentopf mitnehmen, der wenige Meter weiter für 1,99 EUR zu haben ist. Ich bin etwas enttäuscht. Aber einige in den Kommentaren haben das ja schon befürchtet gehabt. Diesmal war ich wieder um die selbe Uhrzeit schauen, aber heute, an einem Montag. Es saßen hinten zwei Männer auf der Bank beim Bier trinken. Die Landschaft sieht Gelb aus, wie überall…Unmengen…