Radweg nach Erlangen – Dechsendorfer Weiher

Normalerweise nehme ich das Auto, um schnell in die Stadt zu kommen. Wenn ich ganz viel Zeit habe, geht es aber auch per Rad. Oder der Sohnemann bekommt Ferienbesuch aus Sachsen, der auch noch mit F*ixbus und Fahrrad anreist. 
Am letzten Freitag ging der Ausflug also mit dem Rad in die Stadt, damit sich der Aufwand lohnt. Erst ein Besuch der Joghurtbar, dem Lieblingseisladen von Erlangen und dann zurück zum neu renovierten Freibad West und dem Mini-Golfplatz. Dafür gibt es Rabatt mit dem Ferienpass…eine prima Sache.
Der Mann fährt den Radweg fast täglich…das sind zweimal 15 km insgesamt.  Er würde es nicht machen, wenn es nicht so herrlich durch die Natur gehen würde. Entspannung pur nach einem anstrengenden Arbeitstag.
Nach den ersten zwanzig Minuten durch den Wald und entlang einiger Weiher kommt man am Großen Dechsendorfer Weiher (Bischofsweiher) an. Einige segeln, andere trampeln mit dem Tretboot über den See oder genießen einfach nur die Natur bei einer Wanderung um den See.  Nur Baden klappt gerade wieder nicht mehr. Braunalgenprobleme schon seit Jahren. Aber nach einigen teueren Umbaumaßnahmen soll es langfristig besser werden.
Es gibt einen Zeltplatz mit vielen Holländischen Wohnwagen. Schön, wenn man dort wohnt, wo andere Urlaub machen…:-)
Der Wind war an diesem Tag etwas heftig…nicht so toll zum Radeln….offenbar ideales Segelwetter.
Die Schwanenfamilie blieb davon unbeeindruckt. Papa Schwan hatte allerdings Bedenken, als ich mich näherte….
Reger Flugverkehr herrscht hier, der aber keinen Lärm verursacht….:-)
Die Blutrote Heidelibelle trifft man öfters und wenn man Glück hat, landet sie sogar auf den Finger
Hinter Dechsendorf fährt man nochmal ein kurzes Stück durch den Wald und an Wiesen vorbei, bis man zum Main-Donau-Kanal kommt, der den Erlanger Stadtteil Büchenbach trennt vom eigentlichen  Erlangen. Dieses Abgetrenntsein hat mich immer davon abgehalten, dort hin zu ziehen obwohl es die Chance gab, im großen Neubaugebiet zu wohnen. 
Radweg, Straße, Main-Donau-Kanal
Dieses kurze Stück ist also weniger hübsch…trotzdem voller Wildstauden und Wiesenblumen entlang des Kanals und auch auf der Waldseite am Straßenrand. 
Karden in Weiß als Waldrandbewohner…meistens sind sie Lila. Das fällt sofort auf. 
Die weiße Karde nennt sich Schlitzblatt-Karde (Dipsacus laciniatus) und gehört eigentlich nach Österreich. In Deutschland gilt sie als Neophyt.
Weiße Karde
Auch hier muss ich schnell vom Fahrrad springen…eine Hauhechel habe ich bisher nur auf Fotos gesehen. Sie hatte allerdings keine Dornen, also nicht die Dornige Hauhechel, sondern wahrscheinlich die Kriechende Hauhechel (Ononis repens). 
Falls ich dran denke, würde ich ja gerne später Samen davon ernten. Die Hauhechel ist ein toller Magnet für Bienen und Hummeln und sieht auch noch hübsch aus.
Kriechende Hauhechel
Die Jungs warten inzwischen auf der Brücke und können sich schon denken, wo ich abgeblieben war….
So langweilig ist das aber auch nicht. Regelmäßig kommen hier große Schlepper vorbei.
Nach der langen Radfahrt ist das Eis in der Joghurtbar eine sehr willkommene Pause.
Am Nachbartisch wird rege diskutiert, welche Soßen am besten schmecken. Bei mir gab es Erdbeer- und Mango-Sauce mit Schokosträuseln. 
UK 15 in Erlangen, falls ihr mal dort seid. Die Untere Karlstraße ist die ‚Fressmeile‘ und der Ort für Begegnungen aller Art.
Begegnungen in der Joghurtbar

Im Buchladen wird noch ein Geschenk besorgt, denn gleich zwei Jungs aus Freiberg haben Einschulung, die wir am Wochenende besucht haben. Dann geht es in Richtung Freibad West.
Die Jungs bleiben dort und dürfen den Rückweg alleine antreten. Ich verlasse mich drauf dass der Sohnemann den Weg inzwischen kennt und der Freund den Akku am Handy geladen hat, falls die Navigation benötigt wird.
Das war auch gut so, denn den Weg vom Freibad zum Kanal kannte der Sohnemann tatsächlich nicht.
Auf dem Rückweg alleine nehme ich mir mehr Zeit und schaue mir die Wildnis am Kanal an.
Auf der Wiese ein Grüppchen mit Seifenkraut, am Ufer viel Kanadische Goldrute und Schilf.
Invasiver Neophyt – die Kanadische Goldrute am Ufer
Der Radweg ist hier nicht asphaltiert, nur geschottert. Viele Wilde Möhren, Luzerne und Schafgarbe.
Das Gelbe gehört zum giftigen Jakobs-Kreuzkraut oder Greiskraut…..sieht aber hübsch aus, neben der lila Luzerne. Hier schadet es ja nicht, denn Tiere grasen nicht auf den Randstreifen. 
Allerdings sind sogar Vögel gefährdet, die auf Kreuzkraut lebende Insekten fressen. Offenbar fehlt bei dieser Pflanze der natürliche Instinkt der Tiere, manche Sachen nicht zu fressen, die nicht gut für sie sind.
Für den Menschen ist es dann gefährlich, wenn es noch nicht blühtt, da es leicht mit Rukola verwechselt werden kann.
Jakobs-Kreuzkraut neben Luzerne
Thymian
Beeindruckend die riesige Minzeart. 
Es müsste die Ross-Minze sein (Mentha longifolia), eine alte, wild wachsende Minzsorte, die über einen Meter groß wird.
Hier die Roß-Minze mit einem mir unbekannten roten Flugobjekt….
In der Nähe wächst die Heilpflanze Wolfsfuß oder auch Wolfstrapp  (Lycopus virginicus), mit Heilwirkung bei Schilddrüsenproblemen
Links: Wolfstrapp
Kurz vor dem Weiher auf einer Wiese entdeckt…Unmengen an Wiesen-Storchschnabel.
Eine Pflanze blieb mir eine Unbekannte..vielleicht kennt sie jemand?
Ein Hellerkraut vielleicht, aber es fehlen die Heller….

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Vielen Dank an alle fürs Bestimmen!

Einstimmig wurde das Kraut zur Graukresse erklärt.

Naturdonnerstag bei Ghislana/ Jahreszeitenbriefe

Unterwegs zur Schönsteinhöhle – Fränkische Schweiz

Heute nehme ich euch mit auf eine Wanderung durch die Fränkische Schweiz, die bei uns schon fast Tradition hat. Es ist eine Runde, die man auch mit Kindern gut erwandern kann, denn gerade unser Jüngster ist vom Wandern nicht übermäßig angetan. Viel lieber fährt er mit dem Fahrrad….dann ist man ja auch viel schneller am Ziel. Meistens jedenfalls.
Diese Wanderung zur Schönsteinhöhle kennen wir also schon, seit der Große Sohn ganz klein war. Immer mit Taschenlampe ausgerüstet, denn das Ziel ist eine Höhle, in die man sich hineinzwängen muss, um dann in totaler Finsternis zu stehen. Wunderbar an heißen Tagen, wie Anfang Juli, wandert man hier zunächst ein Tal bergauf. Natürlich muss ich wieder an jeder Blume stehenbleiben und staunen, denn das hat man ja nicht alle Tage.

Es finden sich viele Waldglockenblumen am Wegesrand. Rechts daneben auf dem Foto, das wird eine Kratzdistell sein, wie ich bei Eva gelernt habe. Dahinter ein Wald-Ziest. Auch Johanniskraut scheint im Wald zu blühen, wenn genügend Sonne da ist.

Die Fränkische Schweiz ist Höhlengegend und damit auch Heimat vieler Fledermausarten. Zu ihrem Schutz sind die Höhlen während der Wintermonate tabu, um die Tiere nicht zu stören. Im Wald findet man einige Fledermauskästen an den Bäumen, die wirklich sehr hoch angebracht sind.

Bei der nächsten Pflanze vermute ich mal einen Braunelle…

Lieblingsbeschäftigung…..Wanderstock schnitzen. Für mich gab es auch einen für das Klettern entlang der Felsen.
Die Tiere auf der Schautafel gibt es tatsächlich in den Höhlen. Die Spinnen waren über meinem Kopf….zum Glück bin ich inzwischen aufgrund von Indien- und Nepalerfahrung abgehärtet…..:-))

Zunächst kann man die Brunnsteinhöhle ganz bequem besichtigen.

Etwas schwieriger wird es bei der Schönsteinhöhle. Die mutigen Männer stiegen in den Felsen ein……

….während ich lieber etwas nervös draußen herum stehe und hoffe, das nichts passiert, die Taschenlampe den Geist nicht aufgibt oder ähnliches, denn die Schönsteinhöhle hat ein verzweigtes Labyrinth und es kann auch abwärts gehen….und ein Helm auf dem Kopf wäre auch nicht schlecht.
Dabei fielen mir die stattlichen alten Bäume vor dem Eingang auf und so entstand das Wald-Mandala auf dem Felsvorsprung.
Faszinierend, wie sich riesige Bäume am Felsen mit ihren Wurzeln festkrallen und nicht umfallen.

Nach der Schönsteinhöhle beeindruckt der Schwingbogen, ein begehbares Felstor. Am Wanderschild sieht man, dass hier schon seit sehr langer Zeit gewandert wird.

Das schöne an der Fränkischen Schweiz ist, dass nach einer schattigen Waldwanderung der Blick frei wird auf Wiesen und Wälder und kleine Dörfer der Jura-Höhen, bis wieder das nächste Waldstück kommt. Die Orte jenseits des Wiesentals liegen auf einer Hochebene, wo lange Zeit Landwirtschaft betrieben worden ist. Auf oft winzigen, steinigen Feldern. Idyllische Fränkische Bergdörfer, wie Neudorf, dass wir anschließend erreichen.
Davor kam aber leider eine Blumenwiese…..die mich schon wieder aufgehalten hat. Während die Männer schon die Speisekarte in der Gastwirtschaft studierten, rannte ich dem Schachbrettfalter  auf der Acker-Witwenblume hinterher….:-)

Wilder Oregano und Wegwarte, natürlich am Wegesrand…..
Und dann ein seltsamer Käfer auf dem Wiesenbärenklau. Fast könnte man denken, er jagt die anderen Käfer. War das ein Gewimmel.  Ein Gefleckter Schmalbock und ein zweiter huscht gerade davon.
Den Käfer habe ich zufällig bei Edith/Naturwanderin entdeckt.
Gemütliche Pause draußen vor dem Gasthof Polster in Neudorf. Dort gibt es alles vom eigenen Hof…
Das Bergdorf auf der Jura-Höhe ist über 750 Jahre alt und besteht nur aus wenigen Bauernhäusern.
Nach dem Ort kurze Lagebesprechung….
noch mal Wiesenblumen geschaut…..Königskerzen, 
Wiesensalbei und Skabiosen-Flockenblume
Dickkopffalter an Karthäusernelke
…..und dann wieder eingetaucht in den schattigen Wald,
bergab den Rundwanderweg ‚Langes Tal‘ zurück zum Wanderparkplatz von Muggendorf.
Weil ich gar keine so sensationellen Fotos erwartet hatte und zu faul war, die schwere Kamera mitzunehmen, sind es leider nur Handyfotos geworden, aber trotzdem eine schöne Erinnerung.
Naturdonnerstag bei Ghislana/ Jahreszeitenbriefe

Skabiosen-Flockenblume und andere Wiesenbewohner im Juni

Nach dem Post vom letzten mal bin ich nun Spezialist für Flockenblumen geworden und kann die  Skabiosen-Flockenblume von der Wiesen-Flockenblume unterscheiden und die im Garten gepflanzten Centaurea montana (Berg-Flockenblume) von der  Wilden aus dem Kaukasus, der Centaurea dealbata. Letztere will hier noch gar nicht blühen. 
Vielen Dank für eure Hilfe beim Mitbestimmen….:-) Bei dem ersten Foto handelt es sich um die Skabiosen-Flockenblume. 

Nun ist es ja meistens so, dass ich kaum Fotos machen kann, wenn ich per Rad unterwegs bin. Vor zwei Wochen aber bot sich die einmalige Gelegenheit, ganz in Ruhe zu schauen und haufenweise Fotos vom blumigen Wiesensaum zu schießen. Ich hatte einen richtig üblen Platten.
Natürlich nicht mal die Luftpumpe dabei und auch das Fahrradflickzeug lag zu Hause in der Garage. Ca. 5 km waren es bis dorthin…das kann man auch zu Fuß gehen. Wenn nur nicht fast 30 Grad gewesen wären und zu allem Überfluss die Sandalen, trotz Leder, Blasen an den Füßen verursachten. 
Während also der Rest der Familie Hilfe in Form von Flickzeug holte…machte ich mich mit dem platten Rad und Kamera bewaffnet auf den Heimweg….

Jedes Dorf ist hier von mindestens einem Weiher umgeben, oft mit Karpfen, manchmal aber auch ohne….einfach nur mit Froschkonzert, das wir hier abends oft auf der Terrasse hören können..

Schafgarbe in Kombination mit Esparsette, die nur noch selten anzutreffen ist. Früher soll Esparsette als Kraftfutter für die schwer auf dem Acker arbeitenden Pferde gedient haben, wird aber seit Einzug der Traktoren nun nicht mehr angepflanzt. 
Die Esparsetten diesen als Futterpflanzen für die Raupen des Esparsetten-Widderchen und sind auf alle Fälle auch bei den Bienen beliebt.
An einigen Stellen die roten Kugeln vom Wiesenknopf und die rosa Moschus-Malve (Malva moschata) , die ich gerade wieder versuche, im Garten anzusiedeln.
Den gelben Wundklee hatte ich erst vor kurzem auf einem anderen Blog entdeckt…kannte ich noch nicht.
Die röhrenförmigen Staubblätter dienen vor allem langrüsseligen Insekten, wie Hummeln und Schmetterlingen als Nahrungsquelle. Sieht schon recht ungewöhnlich aus…
Verschiedene Nelkenarten, wie die gefiederte Kuckucks-Lichtnelke, die ganz treffend nach der Blütezeit im Mai/ Juni und dem gleichzeitigen Rufen des Kuckucks benannt wurde.
Glockenblumen und in der Mitte, der gelbblühende Odermenning
Stattliche Disteln, die man lieber aus der Ferne betrachtet….:-)
Die Vogelwicke ist bei Faltern sehr beliebt……kommt bei mir im Garten ziemlich häufig vor….und ist bei Menschen meist ein unliebsames Unkraut. Die Samen fliegen 1-2 Meter weit und rollen dann auch noch weiter.
Wer hängt denn da kopfüber….? 
Dann kam endlich etwas Schatten und auch das Flickzeug. Nur der Reifen ließ sich nicht flicken. Nach zweimaligen Versuchen musste die Luftpumpe herhalten. Damit kam ich dann immer 500 Meter weit bis zum nächsten Aufpumpen. 
Inzwischen ist das Rad mit einem neuen Schlauch versehen und schon wieder unzählige Fotos im Kasten, die unbedingt auf den Blog wollen……
Naturdonnerstag bei Ghislana/ Jahreszeitenbriefe

Wiesen-Flockenblume oder Skabiosen-Flockenblume

Der Monat Juni wird von mir zum fränkischen Wiesenblumenmonat erklärt. So viele verschiedene Blumenwiesen  sind mir bisher noch nicht begegnet, wie dieses Jahr. An den Straßenrändern und Radwegen…überall blüht es Bunt. 
Es scheint fast, als wenn hier der Gedanke angekommen ist, mehr für die Natur und die Insektenwelt tun zu müssen.  Das heißt aber auch, dass mir viele der Blüten unbekannt sind. Einige konnte ich teilweise schon auf anderen Blogs entdecken, wie den Wundklee oder die Bunte Kronenwicke. Unschlüssig bin ich bei der folgenden lila blühenden Wiesenblume.
Seitdem ich die Berg-Flockenblume im Garten habe, bin ich mir erstmal sicher, dass es sich um eine Flockenblume handelt….
Ist es die Wiesenflockenblume (Centaurea jacea) oder die Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa) ?

Die Skabiosen-Flockenblume blüht ab  Juni bis in den Herbst. Sie wird gerne von Tagfaltern besucht, und hat besondere Bedeutung für den kleinen Fuchs und einige Weißlingsarten.
Bei mir schwirrte gerade der Kleine Fuchs auf den Blüten herum. Es war allerdings kaum ein Herankommen, da ringsum alles stachelig war.

Ein schwarzer Käfer mit weißen Flecken tauchte kopfüber in der Blüte ein und zeigte nur sein Hinterteil. Laut Google scheint das ein Trauer-Rosenkäfer zu sein. Noch nie vorher gesehen…
Er steht auf der Roten Liste in Deutschland und ist in Bayern sogar vom Aussterben bedroht (Rote Liste Bayern 1).

Vielleicht kann man an den Blättern erkennen, dass es sich um eine Wiesen-Skabiose handelt….
Die Wiesenflockenblume soll höchstens einfach gefiederte Blätter haben. Hier sieht es aber fast ein bisschen aus, wie Rucola….:-)

Dann fiel mir beim Sortieren der Fotos auf, dass ich die Wiesen-Flockenblume wahrscheinlich auch fotografiert habe. Die Blütenknospen auf den unteren Fotos sehen jedenfalls anders aus. Die Blütenfarbe ist etwas heller und die Blätter scheinen auch nur einfach gefiedert zu sein.

Wer kennt diese Wiesenblumen?
Und es blühte noch so viel anderes in der Wiese…..
  
 verlinkt zu Bunt ist die Welt  #122 Blatt und Blüte

Blumenwiese am Feldrand und im Wald

Am Ortsrand  führt der Weg bergauf in den Wald an Feldern und einer kleinen Apfelplantage vorbei. Hier wurden auf der einen Seite alte Apfelbaum-Sorten gepflanzt. Am kleinen Tisch hat man einen schönen Blick auf den Ort, die Apfelbäume oder die Blumenwiese gegenüber. 
Kurzer Rückblick….das folgende Foto zeigt die blühenden Apfelbäume am 1. Mai, die in zwei Reihen wachsen. Hier geht es zu einem sehr beliebten fränkischen Bierkeller mitten im Wald…:-)
Wer hier per Fahrrad schnell vorbei radelt, glaubt wahrscheinlich, das trockene Gestrüpp gegenüber gehört zu einem vergessenen Acker. Es lohnt sich, dort mal abzusteigen und genauer hinzuschauen. Hier wurde eine Wildblumenwiese angelegt, bei der sich die Pflanzen durch Selbstaussaat erhalten und vermehren. 
Am auffälligsten sind die Samenstände der wilden Karde.
Hier blüht im Moment der Wiesensalbei zusammen mit Wiesenmargeriten.
Mal sehen, was es dort die nächste Zeit noch zu entdecken gibt. Einiges war schon anhand der Blattrosetten zu erkennen, wie die Schafgarbe.
Ein paar Meter weiter geht es in den Wald….
….es blühen gerade Wolfsmilch, Günsel und der kleine blaue Gamander-Ehrenpreis an den Wegrändern.
Abseits der Hauptwege eine natürliche Blumenwiese mitten im Wald….
ich war überrascht…ein kleiner Waldgarten, in dem gegärtnert wird. In der Mitte wachsen Johannisbeeren und am Rand stehen Obstbäume…sogar eine Walnuss.
Naturdonnerstag bei Jahreszeitenbriefe