Glücksboten

Ein wunderbares Thema zum Jahresanfang…heute bei Lottas ‚Bunt ist die Welt’….ist die Sammlung von Glücksboten.
Einen habe ich direkt schon selber in Neujahrswünsche verwandelt. 
Ein Foto für den FB-Auftritt der Freigärten Freiberg e.V.

Die roten Fliegenpilze werden jedes Jahr auf der Pilzsuche bzw. ‚Pilzjagd‘, wie der Engländer sagen würde, abgelichtet. Dort heißt es doch tatsächlich ‚Mushroom hunting’……
Im Bürgergarten machte ich dann auch letzten Sommer eine wunderbare Entdeckung auf dem Froschlöffel am Teich.

Marienkäfer sind einfach unwiderstehliche Fotoobjekte für mich….
Dann gibt es noch ein schönes rostiges Hufeisen von einem früheren Neujahrsausflug zum Freibergsdorfer Hammer 
Es wurde für uns geschmiedet, damit das Glück uns in Freiberg nicht verlässt.

Bei der Himmelsscheibe waren wir am letzten Tag des vergangenen Jahres….dazu mal später mehr…. 
Auf dem Familienplaner von Silke Leffler….der muss jedes Jahr bei mir hängen…. gibt es im September-Monat ein ganz süßes Glücksbotenporträt von Frau Marienkäfer.
Aber so schön auch die ganzen Glücksboten sind….
Mein Motto ist eher diese Weisheit aus Ägypten
Wer auf sein Glück ein Leben lang wartet,
der wartet oft vergebens.
Man kann zu seinem Glück durchaus die Wege ebnen.
Wege zum Glück….
aus dem Herbsturlaub in Südtirol, als es richtig Winter gab.
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Vielen Dank auch an dieser Stelle noch für die vielen, lieben Kommentare zum neuen Header…:-))
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Mehr Glücksboten gibt es bei Lottas ‚Bunt ist die Welt‘ #54 .

Christmarkt-Spaziergang

Heute spazieren wir für Lotta über den Freiberger Christmarkt und sammeln ein paar Eindrücke für ‚Bunt ist die Welt‘ #51….immerhin ist das ihre zweite Heimat und sie hat es leider nicht geschafft, im Dezember vorbeizuschauen….
Der Freiberger Christmarkt wurde dieses Jahr von der Zeitschrift Geo zu einem der 10 schönsten nostalgischen Weihnachtsmärkte in Deutschland gewählt. 

Natürlich gibt es den Weihnachtsmarkt schon viel länger…immerhin ist die Stadt schon über 850 Jahre alt…aber in dieser Form erst seit 26 Jahren.

Im Erzgebirge darf natürlich die große Pyramide nicht fehlen. Traditionell wird zur Weihnachtsmarkteröffnung die Pyramide von den Freiberger Kindern angepustet….sonst würde die sich gar nicht drehen…..auf der untersten Ebene gibt es sogar Schafe, darüber Bergmänner.

Ganz stattlich und wunderschön dicht gewachsen ist dieses Jahr die Colorado-Tanne aus einem Privatgarten im Münzbachtal.

Hier geht es zum Büro des Oberbürgermeisters….also ins Rathaus.
Engel und Bergmann, zwei typische Figuren des Bergbaus, leuchten über dem Eingang.
Gleich links daneben können die Kinder in der kleinen Bergwerkstatt werkeln.
Dieses Jahr gab es Kerzen zu verzieren und sehr begehrt war auch das Sägen von Reifenfiguren für eine selbstgebaute Krippe.
Ein Stand mit Herrnhuter Sternen darf auf keinem sächsischen Weihnachtsmarkt fehlen
genau so wenig, wie mehrere Stände mit Pulsnitzer Lebkuchen
und ganz wichtig sind natürlich einige Stände mit Erzgebirgischer Volkskunst.
Ganz oft war im Advent der Himmel so blau, dass Glühweintrinken gar nicht nötig war.
Aber abends sind diese Stellen alle so beliebt, dass man kaum Fotos machen kann.

Hier mal noch ein Foto vom letzten Jahr, als es das 25jährige Jubiläum gab. Auf der Bühne beim Stadtgründer Otto (am Löwenbrunnen) gibt es täglich Konzerte.

Eine schöne Tradition ist der Anschnitt des 2 Meter langen Riesenstollens am 1. Adventssamstag.
Diesen Stollen darf jedes Jahr ein anderer regionaler Bäcker backen.
Der Erlös wird für soziale Zwecke in Freiberg verwendet. Letztes Jahr war es der Bäcker Klemm und dieses Jahr  durfte der Bäcker Schramm 2 Meter Stollen backen.

Zum Schluss nehme ich euch noch mit in mein Lieblings-Miezhaus…
Keramikstand der Firma Seiko aus Chemnitz.
Hat euch der kleine Ausflug gefallen…?
Noch mehr Adventsspaziergänge könnt ihr hier anschauen.

Weihnachtsstern – ein Wegwerfprodukt….?

Eigentlich gehören Weihnachtssterne zur Adventszeit, wie Kerzenlicht oder Plätzchen. Danach wird er meistens entsorgt, weil er ohnehin nicht mehr ansehnlich aussieht.
So ging es mir jedenfalls immer.

Früher mochte ich die knalligen Sterne gar nicht, vor allem, wenn sie noch mit Gold besprüht werden. Erst bei einem Aufenthalt in Indien begegnete mir der Weihnachtsstern als riesiger, wunderschöner Strauch….das konnte ich kaum glauben.

Nun versuche ich es also immer mal wieder mit dem schönen Stern, in der Hoffnung, dass es vielleicht doch keine Wegwerfpflanze ist.

Dass Weihnachtssterne heute länger, als zwei Wochen halten, das ist vor allem auch einer jahrelangen Forschung an der beliebten Pflanze zu verdanken. In Bayern z.B. forscht man an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) am perfekten Weihnachtsstern. Die Ergebnisse der Forschung werden an die Gärtnereien weitergegeben.  So werden keine Chemie, keine Insektizide oder Fungizide mehr genutzt. Gegen Schädlinge, wie die Trauermücke oder die Weiße Fliege werden Nützlinge eingesetzt.
Seit diesem Jahr liegt der Forschungsschwerpunkt auf der Anzucht in torffreiem Substrat, um die Torfanbaugebiete Europas zu schonen. Das soll zwar für die Gärtner mehr Arbeit bei der Aufzucht bedeuten, aber für die Umwelt wäre das ein großes Plus.

Am LWG ist man überzeugt, dass der Weihnachtsstern ein Ganzjahresprodukt ist, der sich bei guter Pflege sogar das ganze Jahr hält.

Es gibt ein paar kleine Tricks, die man beachten soll:

  • keine Zugluft
  • keine Heizungsluft
  • heller Standort, aber keine direkte Wintersonne
  • nicht von oben gießen, nur ein paar Minuten tauchen, keine Staunässe
  • düngen im Winter alle drei bis vier Wochen, im Frühjahr wöchentlich
  • nicht kaufen, wenn er draußen, in der Kälte, vor dem Laden steht
Vielleicht habt ihr ja noch ein paar Tipps für mich?

Insgesamt gibt es rund 150 verschiedene Weihnachtssternsorten. Am beliebtesten sollen aber immer noch die roten Sterne sein.
Ich bin gespannt, wie es sich dieses Jahr bei meinem Stern entwickelt. Ich habe ihn jetzt schon 2 Wochen und er hat noch kein einzigstes Blatt verloren…:-))

Ergänzung von Elke/ Günstig Gärtnern: Wer eine Katze hat, die gerne in Pflanzen beißt, sollte auf die giftigen Euphorbien-Gewächse lieber verzichten.

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Weil es heute bei Lottas ‚Bunt ist die Welt‘ um Sterne geht, verlinke ich meinen Beitrag noch zu ihr.

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Hier geht es noch mal zur aktuellen Nepalproblematik….die Teilnahme an der Kalenderverlosung ist noch heute den ganzen Tag möglich.

Einen schönen 3. Advent !


Advent, Advent

Den klassischen Adventskranz gibt es bei mir nicht….
Vor kurzem habe ich diesen Metallkorb von der Schwester geschenkt bekommen, die ihn nicht mehr braucht, weil sie umziehen muss.
Er war noch ganz neu….
Eigentlich ist er zum Aufhängen gedacht und hat dafür eine Kette, aber bei mir bleibt er erst mal auf dem Boden.
Für die Korbfüllung bin ich im Garten auf die Suche gegangen.

Als erstes kam der selbstgeflochtene Kranz aus Ranken vom wilden Wein in den Korb.
Darüber ein paar dickere Äste von der Korkenzieherweide und einjährige Zweige von der Trompetenwinde.
In der Mitte vom Korb sind ein paar Tannenzweige und darauf ganz viele Zapfen….Fundstücke, die im laufe der Zeit immer mehr werden.
Es gibt Zapfen von Pinien, Fichten, und Mammutbaum.
Ganz besonders habe ich mich über die kleinen Äpfel vom Zierapfelbaum ‚Red Sentinel‘ gefreut, den ich erst letztes Jahr gepflanzt habe.
Die Weidenkugel…ein Gartengeschenk und eine schöne Erinnerung an einen tollen Sommerabend.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen 1. Advent!

Lotta sammelt heute für Bunt ist die Welt #48 Adventskränze

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Gesehen bei Birgitt….jeden Sonntagabend im Advent eine Kerze ins Fenster stellen für….#lichtanfuermenschlichkeit

Novemberbäume – Bunt ist die Welt #47

Heute gibt es eine November-Baumsammlung für Bunt ist die Welt #47 bei Lotta.
Jedes Jahr im November machen wir einen Ausflug nach Seiffen, bevor der Weihnachts-Trubel in der Erzgebirgsstadt losgeht.  
Wenn es das Wetter erlaubt, wandern wir zuerst auf den Schwartenberg, weil man von dort oben eine herrliche Aussicht hat. Diesmal mussten wir mit dem Auto hochfahren, da der kleine Sohn seit  Freitag leider einen Gipsfuß hat.

Es hatte gerade erst angefangen zu schneien…und es hat fürchterlich gestürmt. was man den Bäumen gar nicht ansieht.
Hier  hatte ich schon mal von unserer Novembertradition berichtet.
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Als nächstes geht es durch den Freiberger Stadtwald. Auf der Walking-Runde komme ich immer an diesem herrlichen Baum vorbei. Hier mal zum Vergleich 
links am 27.10. und rechts am 09.11., als schon alle Blätter unten waren
Zum Schluss noch eine kleine Runde durch Freiberg 
Schloss Freudenstein
Ein Innenhof gleich beim Schloss-Platz
Ein Innenhof in Dom-Nähe
Hier gab es sogar noch Blätter und Früchte am Zierapfel-Baum
Hier geht es zu Lottas Baumsammlung
Verlinkt zu Ghislanas ‚Mein Freund der Baum‘ #33

Teichpflanzen für den Mini-Teich

Der Miniteich war nun schon das dritte Jahr im Einsatz.
Das Weinfass ist dicht geblieben, nachdem es letzten Winter Vollschutz aus Folie erhielt. Das sieht zwar nicht besonders schick aus, aber im Winter schaut man ja nicht so oft in den Garten.
Die Überwinterung der Pflanzen ist nicht ganz einfach. Gelungen war es nur bei einigen heimischen Pflanzen, wie Froschlöffel, Tannenwedel, Binse und Nadelkraut.
Neu gekauft hatte ich den Schwimmfarn und Hechtkraut.
Weil die Wasserhyazinthe nie geblüht hat, kam sie nicht mehr ins Fass.
Eine Sammlung von Anregungen aus der Natur oder Botanischen Gärten

Mitte Links: Mini-Teich im Forstbotanischen Garten Tharandt
Unten Links: Wassersalat in einem Park in Südafrika
Unten rechts: Botanischer Garten Dresden

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Für das Plätschern gibt es in meinem Fassteich einen Solar-Springbrunnen.
Leider kann ich deshalb keine Seerose in den Mini-Teich setzen, da sie kein bewegtes Wasser mag.

Zum Schluss noch zwei Tiere….am Wasser beobachtet

Eine Spreewald-Libelle und
 eine Zauneidechse auf der Trockenmauer am Teich (Bürgergarten)
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heute mit dem  Thema ‚Grün‘ 

Herbstlicht, Schattenlöwe und Kornhaus

Jeden Sonntag gibt es bei Lotta das Fotoprojekt ‚Bunt ist die Welt‘ 
heute mit dem Thema Licht (#43)
Zuerst ein paar Fotos vom natürlichen Sonnen-Herbstlicht
Abendsonnenlicht gestern in Nordböhmen (bei Teplice)
eingefangen auf einer Wanderung…was für Farben im Moment!
Mittagssonnenlicht auf der Wald-Walking-Runde
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Und jetzt ein wenig Kunstlicht
Schattenlöwe – ein Projekt für Kinder/ Jugendkunstschule Erlangen
Nacht der Wissenschaften Oktober 2015
….da macht auch weniger kunstbegabten das Malen Spaß….
Die Bibliothek in  Freiberg ist in das neu renovierte, historische Kornhaus eingezogen, 
ein ehemaliger, spätgotischer Speicherbau aus dem Mittelalter (1510)

Eröffnung war im September 2015 nach 2jähriger Bauzeit 
und zusätzlich 2jähriger Gebäudesanierung 
Da die Fenster winzig sind und kaum Tageslicht hereinlassen, war eine besondere Beleuchtung erforderlich
ich finde, es ist wunderschön geworden….
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Hier geht es zu Lottas Lichtsammlung

Herbstwanderung – Südtirol II

Nachdem es den Herbstspaziergang durch die Weinberge Südtirols schon letzte Woche gab, heute ein paar Fotos von einer Herbstwanderung zwei Tage später.
Vom Balkon unserer Ferienwohnung im Pustertal hatte man schon morgens einen herrlichen, sonnigen Blick auf die Berge. Nur hin und wieder zogen noch die Wolkenfelder vorbei. Bestes Wanderwetter in Sicht!

Wir suchten uns eine Tour aus, die eine ganzjährig geöffnete Almhütte als Ziel hatte, denn ab Mitte Oktober sind einige schon geschlossen. Eine besondere Empfehlung unserer Vermieterin war die Moarhofalm auf er Sonnenseite des Pustertals in den Pfunderer Bergen.
Dazu fährt man von Hofern/ Oberhofern aus den Berg hoch bis zu einem Parkplatz im Wald. 
Von dort wandert man gemütlich den breiten Wanderweg Nr. 65 (Murmeltierweg) durch den Wald. 
Auch der Nadelwald hatte sich durch die zahlreichen Lärchen goldbraun verfärbt.

Unterwegs bieten sich herrliche Ausblicke in die Bergwelt
In weniger als einer Stunde erreicht man die Moarhofalm (1833 m)
Eigentlich stand ja schon unten, am Abzweig der Straße zum Parkplatz ‚chiuso‘ (geschlossen) unter dem Almschild, aber so richtig wollten wir das nicht glauben…..
Leider war sie tatsächlich geschlossen…und wir mussten die Brotzeit aus dem Rucksack holen. 
Rings um die Hütte lag schon reichlich Schnee…
…den Petunien-Ampeln schien das aber nicht geschadet zu haben.
Nach einer kleinen Pause wagten wir uns noch weiter durch den Schnee bis zum Grünbachsee
Ein kleiner Rückblick zur Moarhofalm
Unten rechts der gefrorene Grünbachsee bei herrlichem Sonnenschein, 
Winterwetter im Herbst
Von dort kann man bis zum Gipfel der ‚Putzenhöhe‘ (2.438 m) hochsteigen
Wir trauten uns noch etwas weiter durch den Tiefschnee….ein paar Wanderer vor uns hatten eine Spur hinterlassen
Kurz vor dem Gipfel wurde es dann doch zu arg und wir traten den Rückweg an
Bei solchem Wetter müssen auch die Kühe ins Tal
Almabtrieb im Pustertal mit Glockengeläut in der Nähe unserer Ferienwohnung
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Noch mehr herbstliche Spaziergänge/ Wanderungen gibt es bei Lottas Projekt ‚Bunt ist die Welt‘ #43

Herbst in Südtirol – Bunt ist die Welt #42

Heute ein paar kurze Eindrücke von einer Herbstwanderung durch die Weinberge Südtirols in der Gegend von Tramin (der Heimat des Gewürztraminers)
In Südtirol scheint an 300 Tagen im Jahr die Sonne, sagt man….gut, wir waren dann an einem der 65 anderen Tage unterwegs, aber immer noch besser als sich durch die Schneemassen zu kämpfen, was wir am Tag davor im Pustertal hatten….

Überall Weinberge und im Tal die Apfelplantagen, so weit man schauen konnte

Die Trauben sind längst geerntet und der Herbst verfärbt die Weinblätter

man findet schon sehr viel Mediterranes, wie Olivenbäume, Palmen, Feigenbäume, Granatäpfel, mit Kiwis berankte Pergolas oder fast reife Khakis am Baum

Für Lottas Blättersammlung ist von dieser Weinberg-Wanderung eine Collage entstanden

Obere Reihe von l. : Feldulme (Ulmus minor), Hopfenbuche, Perückenstrauch
Mitte: Flaum-Eiche
Unten: Feige, Olive, (Hanf)Palme
….die Bäume waren beschriftet….oberhalb der Weinberge gab es viele seltene Bäume. 
Wir mussten unbedingt noch einen reifen Granatapfel probieren….sooo lecker
und gar kein Vergleich zu dem, was man so im Laden zu kaufen bekommt

Stachelig – Bunt ist die Welt #38

Stachelig mag ich normalerweise gar nicht. Im Haus kann man das ganz gut verhindern, indem man sich keinen Kaktus zulegt und hofft, auch keinen geschenkt zu bekommen.
Lotta sammelt heute aber stachelige Fotos für ‚Bunt ist die Welt‘ und im Garten ließ sich doch einiges finden.

Ganz überrascht war ich Anfang August über die Blüte der Wilden Karde, die von mir ganz unbemerkt auf der Rückseite eines Strauches gewachsen ist. Sehr stachelig…damit können nur die Bienen umgehen.

Die Karde ist zweijährig und ist daher letztes Jahr schon von mir übersehen worden. Daneben durfte sich in der wilden Gartenecke gleichzeitig noch eine (auch zweijährige) Wilde Möhre ausbreiten, die bei vielen Insekten beliebt ist. 

Die Wilde Karde nennt man auch Weberkarde, da die stacheligen Blütenköpfe früher von den Webern  zum Bürsten der Wollstoffe benutzt wurden.
Laut Wikipedia stammt die Pflanze ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. 
„Die Wilde Karde ist in wärmeren Gebieten insbesondere auf Überschwemmungsflächen, an Ufern, Wegen, auf Weiden und in Ruinen sowohl in den Niederungen als auch im Hügelland zwischen Juli und Oktober anzutreffen.“

Außer der Jahreszeit kann ich jetzt nicht viele Gemeinsamkeiten finden, da wir nicht in einer warmen Gegend wohnen….allerdings gab es 2m weiter ganz früher mal einen Bach (Münzbach), der jetzt durch eine Röhre an anderer Stelle langfließt. Vielleicht trifft dann eher das Hügelland zu.
Typisch für die Karde sind die kreisförmig aufblühenden lila Einzelblüten.
Die Karde taucht auch als Heilpflanze auf. Umstritten ist, ob die Kardenwurzel-Tinktur, Borreliose heilen kann, was man in Büchern von Ethnobotaniker Wolf Dieter Storl nachlesen kann.
Als wichtige einheimische Wildpflanze für den Naturgarten findet man die Wilde Karde im Logo des Naturgarten e.V. Deutschland.
Ebenfalls als Sämling in den Garten gekommen ist die blaue Kugeldistel, die im Juli blühte. Hier noch mal das sehr stachelige Exemplar der Nachbarin-Pflanze, zu der man möglichst  Abstand hält.
Obwohl es eine Zierdistel ist, kann sie sich wohl auch sehr hartnäckig ausbreiten….
Eine Rose gibt es heute doch für den stacheligen Post. Die Louis Odier hat im September noch mal Blüten angesetzt im gleichen Herbst-Farbton der benachbarten Hortensie Limelight.
Diesen Sommer hatten wir oft Besuch vom Igel, wenn wir abends auf der Terrasse gesessen haben. Vielleicht war er ja auch schon die letzten Jahre da, aber da gab es nicht ganz so viele warme Abende….
Das Foto stammt allerdings vom Frühjahr, als sich der Igel am Tag im Garten blicken ließ.
Noch mehr Stacheliges gibt es hier bei Lotta