• Natur,  Naturgarten

    Schneeeee…..

    Endlich ist er auch zu uns ins nördliche Mittelfranken gekommen, der Schnee. Obwohl unser Ort manchmal (bei Eb*y z.B.) sogar Oberfranken zugerechnet wird….so ganz einig ist man sich da wohl nicht. Im restlichen Bayern liegt jedenfalls deutlich mehr von der weißen Pracht, als hier. Der Sohnemann schaut gerade neidisch nach Freiberg, wo schon den zweiten Tag schulfrei angekündigt ist. Was war das noch für eine Zeit, wo ich die Weihnachtseinkäufe laufend erledigen musste, weil wir vor lauter Schnee nicht mehr aus der Ausfahrt gekommen sind…;-) Ich glaube, 2011. Jetzt freuen wir uns also an dem bisschen Schnee, der endlich etwas Licht bringt, nach den tagelangen Regengüssen, die ich mir lieber…

  • Gartenbücher,  Naturgarten,  Schmetterlinge

    Schmetterlingsgarten 2018/ 1

    Das Rotbraune Ochsenauge Im Jahr der extremen, nicht enden wollenden Sommerhitze vom Frühjahr bis in den Herbst, war mancher Blütenflor trotz Bewässerung nur von kurzer Dauer. Wahrscheinlich gefiel das auch den Schmetterlingen nicht und sie machten sich entsprechend rar. Dennoch gab es einige flatternde Besucher, die mich erstaunten. Sie waren manchmal nur an einem Tag zu sehen und dann gar nicht mehr, bis auf einen, der immer wieder kam……das Rotbraune Ochsenauge. Dieser Falter flog fast wochenlang in Gruppen durch den Garten und ganz speziell schien er eine Vorliebe für Bergminzen zu haben. Das erste mal bevölkerte er die Langblättrige Scheinbergmize (Pycanthemum tenuifolium). Manchmal stand aber auch der benachbarte Stachys officinalis…

  • Naturgarten,  Schmetterlinge

    Blüten für Schmetterlinge – die Minze

    Nachdem die Kräuterspirale in diesem Frühjahr fertig geworden ist, durften dort das erste mal Kräuter einziehen. Thymian, Salbei, Lavendel, Griechischer Bergtee, Berglauch, Dill, Majoran und Minze im separaten Topf. Der Dill hat leider noch nicht für Schwalbenschwanz-Nachwuchs gesorgt. Vielleicht merkt der Falter ja, dass eine Pflanze etwas wenig zum Futtern für seinen gefräßigen Raupennachwuchs wäre, aber Samen konnte ich schon reichlich ernten  Dafür lockte die Minze daneben etliche Falter an.

  • Naturgarten

    Wollbienen am Wollziest

    Nachdem ich ein Jahr auf die Blüten vom Wollziest verzichten musste, weil er  erstmal mit dem neuen Boden Bekanntschaft schließen musste, ist  er dieses Jahr  wieder mit reichlich Blütenstängeln versehen und breitet sich in alter Gewohnheit  aus. Ein bewährter Platz ist der Beetrand zur Terrasse, da er mit diesem mageren Standort, wo sich oft Bauschutt im Boden befindet,  bestens zurecht kommt. Dort drängelt er nun mit Katzenminze und Frauenmantel um die Rosenbegleitung von Gertrude Jekyll, die nun aber schon viel eher  geblüht hat.

  • Naturgarten

    Mauerblümchen ohne Mauer

    Hattet ihr schon mal eine Samentüte mit Goldlack in der Hand ? Das scheint mir ja das richtige BlackBox-Blümchen zu sein. Man weiß auf jeden Fall nicht, was am Ende herauskommt. Sicher ist nur, es wird Bunt. Und das aber auch erst ein Jahr später, denn Goldlack ist meist zweijährig.

  • Naturgarten,  Schmetterlinge

    Kein Naturgarten ohne Brennnesseln?

    Brennnesseln und Schmetterlingsraupen In der meisten Literatur über Naturgärten findet man den Ratschlag, dass Brennnesseln in einer wilden Gartenecke stehen gelassen werden sollen, weil sie den Raupen einiger Falterarten  als Futterpflanze dienen. Die Biologen sind da allerdings anderer Meinung und erwähnen, dass es für den Artenschutz der Falter nicht erforderlich ist, die Brennnesseln im Garten wachsen zu lassen, da es eine sehr häufig vorkommende Pflanze in der Natur ist. Sie wird nicht durch ständiges Mähen der Wiesen zurückgedrängt, da sie oft entlang von Feld- oder Waldwegen wächst. Das bedeutet, dass  auch die Falter nicht gefährdet sind, deren Raupen auf Brennnesseln stehen. Man findet sie daher nicht auf der Roten Liste…

  • Naturgarten

    Wird das was oder kann das weg?

    Was wächst denn da? Nachdem der hoffentlich letzte Schnee für dieses Frühjahr nun weggetaut ist, zeigt sich überraschend viel Grünes in den Beeten und Töpfen. Das stammt natürlich nicht nur von Frühjahrsblühern, die vergeblich auf wärmeres Wetter gehofft hatten oder von Stauden, die aus dem Winterschlaf erwacht sind.  Den Titel von dem beliebten Gartenbuch aus dem Kosmos Verlag ‚Wird das was oder kann das weg?‘ kennt ihr sicher.   Diesmal aber keine Rezension.  Auch wenn ich das Buch von Bärbel Oftring schon oft in den Händen hielt, steht es noch nicht im Bücherregal, denn ich versuche erstmal,  meine eigenen Gartenstudien zu den Unkräutern im Garten zu betreiben, die man liebevoll…