Zwiebellasagne 2

Nein, ich bin jetzt nicht unter die Kochblogs geraten…aber es gab noch eine Menge Blumen-Zwiebeln bei mir, die dringend in die Erde mussten. Zunächst mal die Zwiebeln von der Zwiebellasagne 1 vom letzten Jahr und dann die neu gekauften. Da ich nicht alle im Garten vergraben wollte, ist ein großer Teil in Blumentöpfe gewandert.

Der erste Zwiebeltopf ist auch gleich der Größte. Letztes Jahr hatte ich den Fehler gemacht und zu viele Zwiebeln in einen kleinen Topf gesteckt. Auch die Gartenerde war nicht wirklich brauchbar. Der Boden ist einfach zu hart und steinig bei uns. Also ist Blumenerde die bessere Wahl. Nur die Tulpen hatten es geschafft, sich rauszuwühlen. Hier das Aprilfoto:

Die untersten zwei Lagen im neuen Korb haben die Narzissen (Narcissus poeticus) – oder Tulpenzwiebeln eingenommen (so genau konnte ich das nicht mehr unterscheiden…), die nächste Lage Tulipa turkestanica (kleine rote Zwiebeln).
Die oberste Schicht besteht links aus den Krokussen vom letzten Jahr, hinten rechts Schneeglöckchen und vorne rechts Schachbrettblumen.

 Damit alles nicht so kahl aussieht, kam noch eine herbstliche Bepflanzung obendrauf und der Korb sieht jetzt aus, wie auf dem ersten Foto.

Da immer noch zu viele Zwiebeln in der Kiste waren, habe ich noch zwei weitere Töpfe gefüllt. Der Zwiebeltopf 1 erhielt unten Tulipa turkestanica und oben die Schneeglöckchen, also nur noch zwei Schichten für einen Topf mit Durchmesser 24 cm und Höhe 20cm.

Der zweite Zwiebeltopf besteht unten aus einer Schicht Wildtulpen ‚Lilac Wonder‘ und oben aus einer Schicht Crocus ‚Blue Perl‘.

Das war aber noch nicht alles für heute. Beim neuen Hochbeet wird auch fleißig eine Schicht nach der anderen eingestapelt. Nachdem ich schon tagelang Schubkarre für Schubkarre an Ästen und Grünschnitt dort einfülle, war heute die Lasagneschicht Rasensoden dran.

Die kamen vom neuen Schmetterlingsbeet, das 4 m x 2,5 m vom Rasen wegnimmt. Dabei musste ich leider hunderte von Regenwürmern beim Abendessen stören. Ich hoffe, das sie jetzt nicht von den Amseln zum Abendessen verpeist wurden. Ein großer Teil ist aber gleich mit ins Hochbeet gewandert und kümmert sich schon mal um gute Hochbeeterde.

So schlecht ist unser Boden gar nicht, mal von den Steinen abgesehen….

15 Antworten auf „Zwiebellasagne 2“

  1. Ich hatte mit Zwiebeln in Töpfen bisher kein Glück! Du hast Deinen Rasen also auch verkleinert!!! Bei mir fiel auch ein Stück weg… ich wollte unbedingt einen Winterschneeball pflanzen! Ich habe allerdings dieses Mal nicht den Rasen abgestochen, sondern einfach Folie und viel Rindenmulch drüber!!! Ich hoffe, dass das klappt, weil das Abstechen bei unserem Betonboden echt heftig ist!!!
    Gruß Margit

  2. Das wird im Frühling bestimmt eine leckere Lasagne für´s Auge.
    Ich muss meine in diesem Jahr wenigen Zwiebeln auch noch einbuddeln.
    Mal sehen, wann ich das schaffe.
    Ich habe dir übrigens unter deinem Post gteantwortet. Vielleicht magst du mal gucken?

    Viele Grüße
    Margrit

  3. Liebe Sigrun,
    ich freue mich, dass du meinen Blog gefunden hast. Du hast ja schon fleißig für den kommenden Frühling vor gearbeitet. Mein Hochbeet hat die erste Saison hinter sich und die Erde ist stark zusammen gefallen. Da werde ich mal die Komposter leeren und die Erde ins Beet hinein schaufeln.
    Kali wohnt erst seit fünf Wochen bei uns.
    Ein schönes Wochenende wünscht
    Ursula

  4. Hallo Sigrun!

    Nachdem Du einen lieben Kommentar in meinem Blog hinterlassen hast, musste ich doch mal schauen, wer sich dahinter verbirgt :-). Einen schönen Garten hast Du! Und so einen Zwiebelkorb hätte ich auch gerne, aber der würde hier hoffnungslos erfrieren…

    Liebe Grüße aus Schweden
    Alexandra

  5. Dein Post bringt mich gerade auf die Idee in meine Blumenkisterl auch ein paar Tulpenzwiebel zu stecken. Mal sehen, vielleicht besorge ich morgen noch welche und stecke sie am Wochenende in die Erde. Bin schon gespannt, wie Deine Töpfe im Frühling blühen werden.

    lg kathrin

  6. Hihi, das hätte ich jetzt fast angenommen, liebe Sigrun. 😉 🙂
    Mich lachen auch immer wieder Tulpen an, aber bislang war ich dann standhaft geblieben … obwohl ich in letzter Zeit aus dem Boden gewühlte Tulpenzwiebeln fand. Wer das wohl macht? Mäuse?? Vögel???

    Deine Korbbepflanzung ist eine gute Idee! Ich habe bei Topfpflanzungen, was Blumenzwiebeln betrifft, früher auch immer irgendwas falsch gemacht oder sie verfroren mir draußen. Daher hatte ich dann irgendwann den Spaß adran verloren.

    Dann wohnen in Eurem Boden also auch so viele Regenwürmer … wieder eine Gemeinsamkeit des steinigen Gartens. 🙂 Also ziemlich fruchtbar ist unser Boden schon – trotz der vielen Steine … fast alles wächst hier sehr gut und wächst auch an.

    Nun bin ich schon sehr sehr gespannt auf das nächste Jahr, wie sich Dein Schmetterlingsbeet dann präsentieren wird! Und auch auf die Entwicklungen in unserem Garten. Eigentlich finde ich erst jetzt so langsam Freude an ihm. Denn nun ist erkennbar, wie sich die Gehölze am Zaun entwickelt haben. Einiges von dort mußte ich zwangsläufig umsiedeln, da die Sträucher sich nun ausbreiten, aber gerade das habe ich gewollt und es erfreut mich auch sehr, endlich einen deutlichen Fortschritt zu sehen.
    Aber nun erst einmal der hoffentlich nicht allzu lange Winter ….

    Liebe Grüße in die neue Woche
    Sara

  7. Da war ich doch wieder zu schnell 😉 Denn Dein Korb reizt mich jetzt so, daß ich irgendwas in der "Richtung" auch ausprobieren werde. Vorm Haus ist ein großer Topf, den ich eigentlich leer belassen wollte 😉 Denn immer wieder die gleichen Koniferen, die noch dazu langsam wachsen … und später wohin damit?? Nun werde ich einfach Blumenzwiebeln nach Deiner Anleitung einschichten und obenauf noch eine herbstliche Bepflanzung. Das ist im Frühjahr dann ein schöner Anblick. 🙂

    Liebe Grüße nochmals und von meinem anderen Blog
    Sara

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