Christmarkt-Spaziergang

Heute spazieren wir für Lotta über den Freiberger Christmarkt und sammeln ein paar Eindrücke für ‚Bunt ist die Welt‘ #51….immerhin ist das ihre zweite Heimat und sie hat es leider nicht geschafft, im Dezember vorbeizuschauen….
Der Freiberger Christmarkt wurde dieses Jahr von der Zeitschrift Geo zu einem der 10 schönsten nostalgischen Weihnachtsmärkte in Deutschland gewählt. 

Natürlich gibt es den Weihnachtsmarkt schon viel länger…immerhin ist die Stadt schon über 850 Jahre alt…aber in dieser Form erst seit 26 Jahren.

Im Erzgebirge darf natürlich die große Pyramide nicht fehlen. Traditionell wird zur Weihnachtsmarkteröffnung die Pyramide von den Freiberger Kindern angepustet….sonst würde die sich gar nicht drehen…..auf der untersten Ebene gibt es sogar Schafe, darüber Bergmänner.

Ganz stattlich und wunderschön dicht gewachsen ist dieses Jahr die Colorado-Tanne aus einem Privatgarten im Münzbachtal.

Hier geht es zum Büro des Oberbürgermeisters….also ins Rathaus.
Engel und Bergmann, zwei typische Figuren des Bergbaus, leuchten über dem Eingang.
Gleich links daneben können die Kinder in der kleinen Bergwerkstatt werkeln.
Dieses Jahr gab es Kerzen zu verzieren und sehr begehrt war auch das Sägen von Reifenfiguren für eine selbstgebaute Krippe.
Ein Stand mit Herrnhuter Sternen darf auf keinem sächsischen Weihnachtsmarkt fehlen
genau so wenig, wie mehrere Stände mit Pulsnitzer Lebkuchen
und ganz wichtig sind natürlich einige Stände mit Erzgebirgischer Volkskunst.
Ganz oft war im Advent der Himmel so blau, dass Glühweintrinken gar nicht nötig war.
Aber abends sind diese Stellen alle so beliebt, dass man kaum Fotos machen kann.

Hier mal noch ein Foto vom letzten Jahr, als es das 25jährige Jubiläum gab. Auf der Bühne beim Stadtgründer Otto (am Löwenbrunnen) gibt es täglich Konzerte.

Eine schöne Tradition ist der Anschnitt des 2 Meter langen Riesenstollens am 1. Adventssamstag.
Diesen Stollen darf jedes Jahr ein anderer regionaler Bäcker backen.
Der Erlös wird für soziale Zwecke in Freiberg verwendet. Letztes Jahr war es der Bäcker Klemm und dieses Jahr  durfte der Bäcker Schramm 2 Meter Stollen backen.

Zum Schluss nehme ich euch noch mit in mein Lieblings-Miezhaus…
Keramikstand der Firma Seiko aus Chemnitz.
Hat euch der kleine Ausflug gefallen…?
Noch mehr Adventsspaziergänge könnt ihr hier anschauen.

20 Antworten auf „Christmarkt-Spaziergang“

  1. der ausflug hat mir sehr gefallen, besonders natürlich der stand mit den herrnhuter sternen! ich habe heute übrigens auch eine weihnachtspyramide mitgebracht – aus wernigerode!
    liebe grüße von mano

  2. Nach dem Anschauen der Bilder von deinem wunderschönen Spaziergang haben wir sogleich beschlossen, dass wir im kommenden Jahr unbedingt einen Besuch auf dem Freiberger Weihnachtsmarkt einplanen müssen… Unser heut geplanter kurzer Weihnachtsmarktbesuch in Cottbus anlässlich einer Familienfeier fiel leider "ins Bett", den Gefährten hat eine starke Erkältung erwischt… So gab's nur den kleinen Standardspaziergang durch den Wald zum See… Lieben Gruß Ghislana

  3. Ein sehr schöner stimmungsvoller Weihnachtsmarkt! Die Idee mit dem Riesenstollen gefällt mir auch sehr. ich war dieses Jahr noch gar nicht auf einem Weihnachtsmarkt, mal sehen, ob ich es noch schaffe in den letzten drei Tagen.
    LG Kathinka

  4. Hallo,
    ich liebe Weihnachtsmärkte die haben immer so was romanisches. Bei uns in Nürnberg ist der Weihnachtsmarkt immer gut besucht, es macht keinen so großen Spaß durch zulaufen. Da mag ich die
    kleinen Märkte lieber.
    Danke für die Führung.
    Gruß Ursula

  5. …ach wie schön, liebe Sigrun,
    die Bilder muß ich morgen früh meiner Mutter zeigen, sie hat nämlich bedauert, dass sie schon zurück gefahren sind, bevor es dunkel wurde…ein paar Bilder hast du ja dabei…ich war immer noch auf keinem Weihnachtsmarkt, aber mit Mutti werde ich wohl mal nach Baden-Baden fahren, der soll auch schön sein,

    lieber Gruß Birgitt

  6. Danke liebe Sigrun, das du mich mitgenommen hast zu deinem Weihnachtsmarkt. Ich habe es genossen, auch ohne das mir nun die Füße weh tun.
    Gestern haben wir die Bermannsparade von Annaberg – Buchholz im Fernsehen verfolgt. Da war auch sehr viel die Rede von Freiberg dabei. Wir haben nur den von Schneeberg besucht. So gut kann ich nicht mit meinen Füßen laufen, dauert noch ein bissel.

    Liebe Grüße und noch ein paar schöne Adventstage
    Paula

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